Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb

Vorbemerkung

Gemäß den Editionsrichtlinien der „Reichsversammlungen“ werden nur Eingaben und Bittschriften dokumentiert, die als „Reichstagssupplikation“ zu qualifizieren sind1. Das wesentliche Kriterium für diese Einstufung bildet die Vorlage der Supplikation in der Mainzer Kanzlei als geschäftsführendem Organ, die sie sodann meist den Reichsständen insgesamt oder gelegentlich nur einer Kurie, in der Regel dem Kurfürstenrat, übergab und sie damit auf der offiziellen Ebene des RT zur Sprache brachte. Demnach bleiben Supplikationen unberücksichtigt, die nur an den Ks. gerichtet waren und von diesem nicht an die Reichsstände zur weiteren Erörterung gereicht, sondern dem RHR übergeben wurden2. Gleiches gilt für Eingaben an einzelne Kff. oder Ff., die in den Kurien nicht zur Vorlage kamen3. Nach diesem Kriterium werden 79 Eingaben als Reichstagssupplikationen kategorisiert, wobei die häufigen Gegenberichte und Folgesupplikationen nicht eigens gezählt werden. Die genannte Zahl bezieht sich nur auf die vom RT auf offizieller Ebene beratenen Bittschriften, sie berücksichtigt also die im Verlauf des RT allein vom RHR im Auftrag des Ks. beschiedenen Petitionen nicht, deren Anzahl die der Reichstagssupplikationen bei Weitem übertraf, wie neuere Untersuchungen für andere RTT im Zusammenhang mit der Auswertung der RHR-Akten zeigen4. Doch obwohl die Einschätzung des historischen Stellenwerts der Supplikationen generell zuletzt grundlegend revidiert wurde5, ist in der Buchform der RTA aufgrund der Vielzahl der Vorgänge und des Umfangs der dabei produzierten Akten weder die Berücksichtigung der Bittschriften vor dem RHR generell noch eine umfassende Dokumentation allein der Reichstagssupplikationen möglich, sondern es muss bei der Beschränkung auf Letztere und deren Präsentation gemäß den erwähnten Richtlinien als „strukturiertes Aktenreferat“ bleiben. Angestrebt werden kann lediglich ein etwas differenzierteres Aktenreferat, um damit der Bedeutung der Bittschriften gerecht zu werden.

Die weit überwiegende Mehrzahl der Reichstagssupplikationen (63) richtete sich an die Reichsstände, einige davon waren gleichzeitig auch an den Ks. adressiert. Bei zwölf Bittschriften, die nur an den KR gingen, handelte es sich um Zollgesuche, andere Belange, die FR und SR nicht berührten, oder um Eingaben von Mitgliedern des Kurkollegs an ihre Mitkff. Diese Supplikationen wurden nur im KR beraten, während von den 79 Supplikationen insgesamt mit 52 sehr viele an den Supplikationsrat verwiesen wurden, um die Verhandlungen in den Kurien davon zu entlasten. Der Supplikationsrat beschloss zu den Eingaben jeweils knappe Resolutionen, die anschließend im RR verlesen und in aller Regel unverändert als Dekret der Reichsstände gebilligt wurden. Vier Supplikationen richteten sich an den Ks., wovon drei (Session Holsteins sowie Sessionsstreit Mecklenburgs einerseits mit Jülich und andererseits mit Württemberg, Baden, Hessen und Pommern) hauptsächlich vor dem Ks. und dessen Geheimen Räten verhandelt wurden. Da anschließend zusätzlich die Reichsstände involviert wurden, werden sie ebenfalls als „Reichstagssupplikationen“ gewertet.

Im Gegensatz zum Verfahren bei anderen RTT wurden 1594 die meisten Supplikationen nicht zur allgemeinen Abschrift gegeben: In der ersten Sitzung des Supplikationsrats am 28. 6. stellte Kurmainz zur Debatte, ob von den Supplikationen etliche nach gelegenhait unnd wichtigkait zuvordrist abgeschriben und yedem standt copi darvon zuegestellet werden soltte.Man kam überein, dies für jede Eingabe nach deren Verlesung eigens zu entscheiden6. In der Folge unterblieb die Abschrift in den weitaus meisten Fällen – von den 63 Supplikationen an die Reichsstände wurden nur 15 kopiert –, während im Gegensatz dazu die Resolutionen des Supplikationsrats als Vorlage für die Ständedekrete durchgehend zur allgemeinen Abschrift gegeben wurden7. Aufgrund dieses Verfahrens sind zwar die Dekrete zu den Supplikationen in den reichsständischen und ‑städtischen Archiven vielfach überliefert, hingegen fehlen dort wegen der unterbliebenen Abschrift die eigentlichen Eingaben. Diese finden sich abgesehen von den wenigen kopierten Bittschriften nur in der Überlieferung der Mainzer Kanzlei als dem Organ, das sie beim RT entgegennahm. Auch deshalb beruht die Dokumentation der Supplikationen ganz überwiegend auf den Beständen des Mainzer Erzkanzlerarchivs, die dort weitgehend geschlossen in zwei Bänden abgelegt sind (MEA RTA 92, 93)8. Dazu kommen 15 Supplikationen in MEA RTA 91 aus den Bereichen Zollgesuche, RPO, Session und weniger anderer Themen, die sich auf die Hauptartikel des RT beziehen, sowie die umfangreiche Eingabe Konrads von Pappenheim in MEA RTA 89. Vier im MEA fehlende Supplikationen werden der reichsständischen Überlieferung entnommen; für zwei Eingaben fand sich kein Nachweis.

Die Einrichtung des Supplikationsrats beschloss KR bereits in der Anfangsphase des RT am 14. 6.9, FR und SR benannten ihre Verordneten daraufhin am 22. 6.10Demnach wirkten 1594 am Supplikationsrat mit11: Alle Kff., namentlich Kurmainz (Nikolaus Schenk von Schmittburg, Jobst Philipp von Bicken, Lic. Franz Philipp Faust), Kurtrier (Damian von der Leyen, Dr. Peter Schneidt), Kurköln (Heinrich Schall von Bell, Dr. Johann Roberti), Kurpfalz (Klaus Heinrich von Eberbach, Dr. Leonhard Schug, Dr. Johann Christoph Reiner), Kursachsen (Georg Ulrich von Ende, Ernst Dietrich von Starschedel), Kurbrandenburg (Siegmund von der Marwitz, Dr. Johann Köppen d. J.). Für FR von der geistlichen Bank Salzburg (Jakob Preyner, Dr. Georg Kühl), Konstanz (Johannes Pistorius, Dr. Hieronymus von Pflaumern), Regensburg (Domherr Hans Georg von Stingelheim, Dr. Michael Rank, Kanzler) und schwäbische Prälaten (Abt Georg von Weingarten; Dr. Johann Joachim Beck); von der weltlichen Bank Pfalz-Neuburg (Dr. Georg Ludwig Fröhlich, Lic. Johann Zöschlin), Hessen-Kassel (Georg [von] Meysenbug; Dr. Siegfried Klotz, Kanzler [Hessen-Marburgs]), Württemberg (Dr. Matthias Enzlin, Sebastian Welling) und Wetterauer Gff. (Dr. Andreas Christiani). Die Reichsstädte wurden vertreten durch Köln (Johann Hardenrath, Dr. Wilhelm Hackstein) und Ulm (Albrecht Schadt, Dr. Leo Kraft).

Der Supplikationsrat konstituierte sich am 28. 6. und beriet sodann relativ kontinuierlich an insgesamt 20 Verhandlungstagen bis 5. 8. 159412. Die Sitzungen sind in mehreren Protokollen gut nachgewiesen. Die Dokumentation greift auf das Kurmainzer Protokoll als Grundlage zurück, da es vom geschäftsführenden Mitglied verfasst wurde und die Verhandlungen mit Einzelvoten zuverlässig aufzeichnet13. Lediglich die letzte Sitzung am 5. 8., die im Mainzer Protokoll fehlt, wird der Pfalz-Neuburger Mitschrift entnommen, die ebenfalls den gesamten Sitzungszeitraum des Supplikationsrats umfasst14. Daneben ist das Protokoll für die Wetterauer Gff. überliefert, verfasst vom Gesandten Christiani15, der ebenso alle Verhandlungen aufzeichnete wie die Kölner Gesandten, die diese Verhandlungen in das laufende Protokoll für den Städterat inserierten16.

Nr. 430 Protestantisches Stadtregiment in Aachen

Nr. 431 Graf Arnold von Bentheim

Nr. 432 Graf Arnold von Bentheim

Nr. 433 Stadt Besançon

Nr. 434 Kurfürst Johann Georg von Brandenburg

Nr. 435 Graf Johann von Bronkhorst-Batenburg und Gronsveld

Nr. 436 Erzbischof Ludwig de Berlaymont von Cambrai

Nr. 437 Jakob von Ehingen, Ernst von Ow, Joseph von Ow

Nr. 438 Markgraf Alessandro del Carretto von Finale

Nr. 439 Eberhard Flach von Schwarzenberg; Dr. Johann Jakob Niethammer

Nr. 440 Fränkische Grafen und Herren

Nr. 441 Abt Balthasar von Dernbach [zu Fulda]

Nr. 442 Dr. Johann Herzbach

Nr. 443 Graf Wolfgang von Hohenlohe-Langenburg

Nr. 444 Graf Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen

Nr. 445 Graf Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen

Nr. 446 König Christian IV. von Dänemark, Herzog von Holstein

Nr. 447 Hans Wilhelm von Kerstlingerode

Nr. 448 Kurfürst Ernst von Köln

Nr. 449 Kurfürsten Ernst von Köln und Johann von Trier

Nr. 450 Stadt Köln

Nr. 451 Stadt Köln

Nr. 452 Abt Johann von Hammerstein zu Kornelimünster

Nr. 453 Freiherr Georg II. von Kriechingen und Püttlingen

Nr. 454 Graf Federico Landi, Fürst von Val di Taro

Nr. 455 Antoine Lescaille und Konsorten

Nr. 456 Landgraf Georg Ludwig von Leuchtenberg

Nr. 457 Stadt Lübeck und Hansestädte; Herzöge von Pommern

Nr. 458 Bischof Ernst von Lüttich

Nr. 459 Bischof Ernst von Lüttich

Nr. 460 Bischof Ernst von Lüttich

Nr. 461 Freunde, Schwiegersöhne und Verwandte der Witwen der Grafen Dietrich VI. und Joachim von Manderscheid-Manderscheid und Schleiden

Nr. 462 Graf Hermann von Manderscheid-Blankenheim und Graf Johann Gerhard von Manderscheid-Gerolstein

Nr. 463 Nicolas Marius, Dekan zu Verdun

Nr. 464 Wolf Wilhelm von Maxlrain, Freiherr von Hohenwaldeck

Nr. 465 Herzöge von Mecklenburg

Nr. 466 Herzöge von Mecklenburg

Nr. 467 Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis; Stadt Köln

Nr. 468 Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis

Nr. 469 Markgraf Philipp Emanuel von Nomeny, Herzog von Mercœur

Nr. 470 Stadt Nordhausen

Nr. 471 Oberste und Befehlshaber im Feldlager vor Gran

Nr. 472 Landstände der Herzogtümer Österreich ob und unter der Enns

Nr. 473 Graf Joachim d. Ä. von Ortenburg

Nr. 474 Graf Edzard II. von Ostfriesland

Nr. 475 Alexander von Pappenheim, Reichserbmarschall

Nr. 476 Konrad von Pappenheim

Nr. 477 Philipp von Pappenheim

Nr. 478 Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz

Nr. 479 Herzöge Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg und Johann I. von Pfalz-Zweibrücken

Nr. 480 Herzog Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg, Herzog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken, Landgrafen Moritz, Ludwig und Georg von Hessen

Nr. 481 Herzog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken; Gesandte Sachsen-Coburgs und Sachsen-Weimars

Nr. 482 Herzog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken

Nr. 483 Lukas Ploedt, Bürger zu Nürnberg

Nr. 484 Herzog Johann Friedrich von Pommern und Herzog Bogislaw XIII. als Vormund Herzog Philipp Julius’ von Pommern

Nr. 485 Herzog Johann Friedrich von Pommern und Herzog Bogislaw XIII. als Vormund Herzog Philipp Julius’ von Pommern

Nr. 486 Herzog Johann Friedrich von Pommern und Herzog Bogislaw XIII. als Vormund Herzog Philipp Julius’ von Pommern

Nr. 487 Herzog Johann Friedrich von Pommern und Herzog Bogislaw XIII. als Vormund Herzog Philipp Julius’ von Pommern; Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel

Nr. 488 Hermann von Lynden, Freiherr zu Reckheim

Nr. 489 Offizier [und Diener] des Reichserbmarschalls

Nr. 490 Wetterauer, fränkische und niederrheinische Reichsgrafen und Herren

Nr. 491 Einige Reichsstände

Nr. 492 Herzog Johann Friedrich II., d. M. [von Sachsen]; Herzöge Johann Casimir und Johann Ernst von Sachsen-Coburg

Nr. 493 Herzog Karl Emanuel I. von Savoyen

Nr. 494 Werner und Christoph von der Schulenburg

Nr. 495 Stände des Schwäbischen Reichskreises

Nr. 496 Stände des Schwäbischen Reichskreises

Nr. 497 Graf Wilhelm I. von Schwarzburg und Honstein sowie Graf Wolfgang Ernst von Stolberg

Nr. 498 Ulrich Schweickhardt, Bürger zu Freundpolz

Nr. 499 Bischof Hildebrand von Sitten

Nr. 500 Inhaftierte Söldner im Türkenkrieg

Nr. 501 Stadt Speyer

Nr. 502 Erzbischof Ernst von Köln als Administrator der Reichsabtei Stablo-Malmedy; Stände der Reichsabtei

Nr. 503 Domkapitel zu Verdun

Nr. 504 Johann Vogt, Münzmeister in Köln, und Salomon Dietrich, Nürnberger Bürger

Nr. 505 Wetterauer Grafen

Nr. 506 Abt und Konvent des Klosters Wiblingen

Nr. 507 Herzog Friedrich I. von Württemberg; Württemberger Landschaft

Nr. 508 Herzog Friedrich I. von Württemberg, Graf von Mömpelgard

Anmerkungen

1
 Lanzinner, RTA RV 1570, 102–112, bes. 102–105. Zu Charakterisierung und Anzahl der RT-Supplikationen vgl. Neuhaus, Supplikationen (Lit.); Leeb, Supplikationen, bes. 118–132.
2
 Beispielhaft mehrere Supplikationen um Steuererlasse, ‑ermäßigungen oder ‑befreiungen: Ballei Koblenz (LHA Koblenz, Best. 55 A 1 Nr. 129, pag. 29–32. Kop.), Kardinal Karl von Lothringen als Bf. von Metz (HKA Wien, RA 113.1, fol. 592 f., 595 f. Or.), Gf. Salentin von Isenburg (ebd., fol. 581–582’. Or.), Abt Heinrich [Duden] von Werden und Helmstedt (ebd., 597–602’. Or.), Stadt Pfullendorf (ebd., fol. 586–589’. Or.). Die Jülicher Gesandten legten dem Ks. 10 „Memoriala“ (Regensburg, 28. 5. 1594) mit Bitten vor: 1) Beistand gegen die Bedrängungen durch den niederländischen Krieg, Restitution der Gft. Moers und anderer Orte (vgl. Nr. 467). 2) Klagen gegen Übergriffe der burgundischen Regierung u. a. in Montjoie (vgl. Beilage A zu Nr. 467). 3) Nachlass von Steuerrestanten und Befreiung von Steuern (vgl. Nr. 288, Nr. 467). 4) Verwahrung gegen die Ladung der Gftt. Neuenahr und Moers sowie der Städte Düren, Soest, Duisburg und Niederwesel zu RTT. 5) Konfirmation der Jülicher Privilegien sowie 6) einer Lehnsgerichtsordnung. 7) Eingabe gegen Aachen (vgl. auch Nr. 430). 8) Rücknahme der Lizenten (vgl. Nr. 468). 9) Unterhalt für Hgn. Sibylle von Jülich-Kleve-Berg. 10) Besoldung der Soldaten aus dem Haus Jülich. Die Memoralia wurden Freymon am 1. 6. übergeben. Bis 11. 7. kamen sie im ksl. Geheimen Rat nicht zur Vorlage. Am 5. 8. wiederholten die Gesandten die wichtigsten Punkte mündlich vor dem Ks., doch erfolgte beim RT kein Bescheid dazu. Nachweise: GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 1061–1108’. Kopp. (Nr. 7 fehlt). HStA München, K. blau 444/4, fol. 99–156’. Kopp. (Nr. 1, 8 fehlen). LAV NRW R, JB II 2344, fol. 22–23’, 268–273’ (Konzz. für Nr. 1, 3, 4). Zur unterbliebenen Beratung vgl. Berichte der Jülicher Gesandten an die Räte in Düsseldorf vom 2. 6. (LAV NRW R, JB II 2343, fol. 306–308’, hier 308. Or.), 11. 7. (ebd., fol. 426–428’, hier 426 f. Or.) und 6. 8. (ebd., fol. 496–498’, hier 496’ f. Or.) sowie ihre Abschlussberichte zur Hauptinstruktion (o. O., o. D.: LAV NRW R, Kleve-Mark, Akten 3150, fol. 6–11’, hier 6–7. Kop.) und zur Nebeninstruktion (o. O., o. D.: Ebd., fol. 13–16’. Kop.).
3
 Vgl. als Beispiel die Supplikation Pfgf. Georg Gustavs von Veldenz an Kf. Wolfgang von Mainz mit der Bitte um Beförderung seiner an den Ks. gerichteten Bittschriften: HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 582–583’. Or. (übergeben am 18. 7. 1594); die 6 Supplikationen an den Ks., die beim RT nicht zur Vorlage kamen, als Beilagen: Ebd., fol. 584–598’. Kopp.
4
 Ortlieb, Reichstag; Ortlieb, Reichshofrat (jeweils Lit.).
5
 Vgl. exemplarisch anhand der Untertanensupplikationen am RHR zur Zeit Rudolfs II. die Ergebnisse im Sammelband: Haug-Moritz/Ullmann, Supplikationspraxis.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 1 f.
7
 Vgl. auch die Überschr. zu den gesammelten Resolutionen des Supplikationsrats in StadtA Speyer, 1 B Nr. 348, fol. 408–447’, hier 408: Des supplication rhats uff bei dieser Reichs versamblung einkhommene underschiedliche supplicationes (so mehrertheils ad dictandum nicht khommen […]) gegebene bedencken.Zur Praxis der ausgewählten Abschrift beim RT 1570 vgl. Lanzinner, RTA RV 1570, 104 f.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 92, beinhaltend zunächst das Protokoll des Supplikationsrats (eigens foliiert), sodann Supplikationen mit Beilagen und Dekreten (fol. 1–774’). Aufschr. auf dem Rücken des Bandes: Tomus primus supplicationum liber dietae ratisbonensis de anno domini 1594. Überschr. auf dem Protokoll (gilt für den gesamten Akt): Liber supplicationum primus. Cum protocollo, in quo continentur supplicationes expeditae et earundem decreta. Anno 1594 in comitiis ratisbonensibus etc.HHStA Wien, MEA RTA 93, erneut Supplikationen und Dekrete (fol. 1–655’). Aufschr. auf dem Rücken des Bandes: Tomus secundus supplicationum liber dietae imperialis ratisbonensis de anno domini 1594.
9
 Vgl. Kursachsen, fol. 76’ f. [Nr. 8].
10
 Bayern, fol. 117 [Nr. 66]; Ulm, fol. 45’ [Nr. 113].
11
 Vgl. das namentliche Verzeichnis aller mitwirkenden Räte, das dem Kurmainzer Protokoll des Supplikationsrats vorangestellt ist (Überschr.: Nomina consiliariorum a reverendissimis et illustrissimis principibus electoribus et aliis Imperii statibus ad supplicationes expediendas in comitiis Ratisbonae anno 1594 habitis deputatorum): HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, vor fol. 1. Besetzung 1594 auch bei Neuhaus, Reichstag, Beilage Nr. 6 S. 324; Bergerhausen, Köln, 238 f.
12
 Im Vergleich mit der Tagungsdauer der Supplikationsräte bei anderen RTT: Neuhaus, Supplikationen. 157.
13
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 1–55. Votenprotokoll, Rap. Vgl. Neuhaus, Reichstag, 170.
14
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 1–118. Überwiegend Votenprotokoll, teils Rap., teils Reinschr., verfasst von verschiedenen Hdd. Überschr.: Prothocoll deß supplication raths, gehallten auff dem reichstag zue Regenspurg anno 1594.
15
 HStA Wiesbaden, Abt. 171 R 596, fol. 3–43. Zu Beginn Voten-, dann Beschlussprotokoll; vorangestellt ein namentliches Verzeichnis der Mitwirkenden im Supplikationsrat. Reinschr. Überschr.: Protocollum, was im supplications rath uff dem gehaltenen reichstag zu Regenspurgk anno 94 ist vorgelauffen undtt tractirtt worden. Anno 94. No. II.Abschriften dieses Protokolls (gleichlautend): HStA Wiesbaden, Abt. 171 R 493, unfol. StA Marburg, 81 Nr. A/184/1 Bd. 2, unfol. HStA Stuttgart, B 571 Bü. 577, unfol. (Überlieferung der schwäbischen Gff., die nicht am Supplikationsrat teilnahmen). Überschr.: Prothocollum gehaltnen supplication raths uff dem reichstag zue Regenspurg anno 1594.Vermerk: Beschriben durch der herrn wederowischen grafen und herrn abgesandte.Nachweis und Rückgriff auf das Protokoll bei Neuhaus, Supplikationen als landesgeschichtliche Quellen, Teil II, 67–69.
16
 HASt Köln, K+R A 199 [= Köln], fol. 61’ ff. passim [auf dem Sicherungsfilm teils nicht lesbar].
1
 HStA München, KÄA 3231, fol. 133–134’. HStA Dresden, GA Loc. 10148/4, fol. 292–294’. LAV NRW R, JB II 2343, fol. 5–6’. Kopp.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 36’.
3
 Der Gegenbericht erfolgte zu den Aachener Beschwerden, wie diese den protestantischen Gravamina als Beilage B angefügt worden waren, also nicht als Beilage A zur Supplikation.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 48’–50’.
5
 Nr. 380.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 51’ f.
7
Kursachsen, fol. 445’ (Verlesung), 447’ (Billigung).
8
 HStA München, KÄA 3231, fol. 190 f. HStA Dresden, GA Loc. 10148/4, fol. 306 f. LAV NRW R, JB II 2343, fol. 13. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 356.
9
 Vgl. Kursachsen, fol. 259–261’ [Nr. 25].
10
 HStA Stuttgart, A 152 Bü. 5, unfol. HStA München, RL Aachen 3, fol. 38–45’. Kopp. Vorlage im KR: Kursachsen, fol. 494’ [Nr. 48].
11
 Die Beilagen fehlen in der knappen Überlieferung für die Widerlegungsschrift.
12
 Enthalten in der Triplik der CA-Stände zu den Religionsgravamina. Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 365 S. 1284–1286.
13
 Nr. 380.
14
 Kursachsen, fol. 494’–499 [Nr. 48]; fol. 514–527’ [Nr. 50]; fol. 562’–566 [Nr. 53].
15
 Nr. 385.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 285–288’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 161–164’. HStA München, KÄA 3231, fol. 236–238’. Kopp.
2
 Vgl. mehrere Auflistungen mit der Ausweisung von Schäden sowie Ausgaben des Gf. zunächst im Zusammenhang mit dem Kölner und nachfolgend mit dem niederländischen Krieg: HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 303–344’.
3
 Vgl. die Supplikation [Nr. 467].
4
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 6 f.; 7.
5
 Ebd., fol. 15 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 313 f. (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 384–385’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 167–168’. HStA München, KÄA 3231, fol. 241–242. Kopp., jeweils als Dekret des Supplikationsrats.
9
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 299–300’. HKA Wien, RA 113.1, fol. 578–579’. Kopp.
10
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 253’ f. (Übergabe); 258’ (Verlesung).
11
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 31.
12
 HKA Wien, RA 113.1, fol. 576–577. Or. Nach dem Abschluss des RT wandten sich die Bentheimer Gesandten am 25. 8. nochmals mit der Bitte um den Erlass der Restanten an den Ks., da der RAb lediglich die Reichshilfe von 3 Römermonaten für den Niederrheinisch-Westfälischen Kreis festhielt [Nr. 511, § 47], den Steuererlass aber nicht ansprach (ebd., fol. 571 f., 580 f. Or.).
13
 Enthalten in der Antwort zum 1. HA (Türkenhilfe) [Nr. 249], fol. 491 [Wie man dan gleichermaaßen … getrieben werden mögen].
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 290–292’. Kop.
2
 Ebd., fol. 346–361’. Kopp.
3
 Kgn. Maria von Ungarn war nur bis 1555 Statthalterin in den Niederlanden (NDBXVI, 207–209).
4
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 33’ f.
5
 Ebd., fol. 37’ (in allgemeiner Form für viele Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 312’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
8
 HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 165–166’. HStA München, KÄA 3231, fol. 239–240. Kopp. als Dekret des Supplikationsrats; referiert bei Häberlin XVIII, 673–675. HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 386–387’: Erstes Konz. für die Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. Vermerke: Im Supplikationsrat gebilligt am 19. 7. Signatum 29. 7. 1594. Dorsv.: Im RR verlesen am 22. 7. Kopiert am 25. 7. Ebd., fol. 388–389’: Zweites Konz. für die Umformulierung zum Ständedekret. Vermerk: Signatum 1. 8. 1594.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 176, 179’. Lat. Or. Regest: Gross/Lacroix, Urkunden II, Nr. 770 S. 381 f. Vgl. die inhaltlich übereinstimmende Eingabe nur an die Reichsstädte, verbunden ebenfalls mit dem Protest: Anm. 3 bei Nr. 107.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 177–178. Kopp. mit notarieller Beglaubigung.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 651–652’. Or. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Vv, fol. 320–321’. Konzeptkop.
2
 Hinweise der Kurbrandenburger Gesandten auf die Tatarengefahr mit der Bitte um Unterstützung im Notfall; Reaktion der anderen kfl. Gesandten in den Verhandlungen bereits am 17. 6.: Kursachsen, fol. 101–111 passim [Nr. 11]. Neuerliche Forderung Kurbrandenburgs nach einer Erklärung der Kff. für den Fall eines Angriffs im KR am 20. 6. mit Beschluss, sich an den Ks. zu wenden: Ebd., fol. 134–139 passim [Nr. 13]. Das Thema wurde später (9. 8.) nochmals aufgegriffen mit der Kurbrandenburger Bitte um die Wendung an den Ks. und der Aufforderung seitens der anderen Kff., dafür ein Memoriale vorzulegen: Ebd., fol. 482’–485’ [Nr. 47].
3
 Kursachsen, fol. 545.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 653 f. Konz. Hd. Kraich. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Vv, fol. 322–323’. Kop.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 643–644’. Or.
2
 In der Mainzer Überlieferung liegt die RT-Vollmacht des Gf. für den Gesandten Lic. iur. Bartholomäus Wirich (Weyrich) bei der Supplikation (ebd., fol. 645–646’ Or.).
3
HStA München, K. blau 275/2, fol. 115’ f. (Protokoll). Die Beratungen am 5. 8. fehlen im Kurmainzer Protokoll des Supplikationsrats.
4
 Kurpfalz, fol. 241 f.; Kursachsen, fol. 491 f.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 647 f. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 258, 263’. HStA München, KÄA 3230, fol. 336. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 530–534’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 212–216’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 749–754’. Kopp.
2
 So die Unterzeichnung; dagegen in der Subskription des RAb: Martinus.
3
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 242’ f.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 535–539’. Kop. Knapp erwähnt bei Arndt, Reich, 81.
5
 Vgl. Anm. 2.
6
 Leeb, RTA RV 1582, Nr. 380 S. 1330 f.
7
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 42’, fol. 51.
8
 Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
9
 Kursachsen, fol. 446’ (Verlesung), 447’ (Billigung).
10
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 540–541’. Konz. als Dekret des Supplikationsrats. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 217–218’. HStA München, KÄA 3230, fol. 340–341. Kopp. als Ständedekret (jedoch im Text als Beschluss des Supplikationsrats). Referiert bei Häberlin XVIII, 274 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 462–466’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung. HHStA Wien, RK RTA 66a, fol. 462–466’. Kop.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 47’ f. Ein Dekret zur Supplikation liegt nicht vor. Vgl. Bericht der Gesandten Hager und Laymann an Ehg. Ferdinand vom 23. 8. 1594: Supplikation und der Bescheid zur Anhörung des Ehg. wurden ihnen übergeben (HHStA Wien, RK RTA 66a, fol. 481–485’, hier 482–483. Or.; präs. o. O., 30. 8.).
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 191–192’. Or. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 1–5’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 324–327’. Kopp.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 193–222’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 6–37’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 329–369’. Kopp.
3
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 385 S. 1334–1336. Vgl. zum historischen Zusammenhang: Edelmayer, Maximilian II., hier bes. 216 f.
4
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 215’; Kurpfalz, fol. 106 f. Alle Protokolle brechen die Aufzeichnung der Voten ab, denn die Kölner Trompeter haben /106’/ zum hoffessen geblasen, also dz man im geringsten nichts hören khönnen.Die Räte gehen deshalb [ohne die Protokollanten] in ein anderes Zimmer und setzen dort die Beratung fort.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 224–226’. Konz. Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 284 (Billigung).
6
 Leeb, RTA RV 1582, Nr. 385, hier S. 1335.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 300, 300’. Or.
8
 Ebd., fol. 301, 302’. Kop.
9
 Kursachsen, fol. 443’; Kurmainz, unfol.
10
HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 304–305’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 38–39’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 370–371’. Kopp.
1
 Vgl. eine inhaltlich identische und wörtlich weitgehend übereinstimmende Supplikation an Bf. Julius von Würzburg (StA Würzburg, WRTA 87, unfol. Or.). Inhaltlich teils abweichende und anders formulierte Eingabe Flachs an Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg mit der Bitte, seine bereits übergebene Supplikation an den Ks. und die noch geplante an die Reichsstände zu unterstützen: HStA München, K. blau 275/2, fol. 275–276’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung (übergeben am 24. 6. {14. 6.}).
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 124–126’. Or.
3
 Ebd., fol. 127–128’. Kop.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 10 f.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 129–132’. Kop.
6
 Ebd., fol. 133–141’. Kopp.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 32’–33’.
8
 Ebd., fol. 37’ (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
9
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 312’ (Verlesung), 316’ f. (Billigung)
10
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 146–147’. Konz. als Überarbeitung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 96, 97’. HStA München, KÄA 3230, fol. 328 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats in der Billigung durch die Reichsstände. Referiert bei Häberlin XVIII, 677.
11
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 143–145’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 610–612’. Kop. Referat der Supplikation, knapp zu Beratung und Dekret: Böhme, Reichsgrafenkollegium, 199–201 (insgesamt zum „Kampf“ der Gff. um eine RT-Stimme: Ebd., 175–213); Magen, Politik, 49 f. (RT 1594); 33–74 (1521–1640/41).
2
 Im Umfeld der RT-Eröffnung thematisierte Dr. Jakob Heyner, Oettinger und Hohenlohe"–Waldenburger Rat, gegenüber Dr. Gallus Müller, Syndikus der schwäbischen Gff., den Anspruch der fränkischen Gff. auf die Session. Da Müller auf die noch ausstehende Entscheidung des Ks. dazu verwies, der man nicht vorgreifen könne, bat Heyner darum, ihnen nur /7/ ein neben session, so allen thailen ahn habendem rechten ohnschedlich sein solte, zuelassen.Müller lehnte dies nach Rücksprache mit den anwesenden Gff. ab, auch weil es nicht in deren Kompetenz liege, anderen die Session beim RT zu gestatten (fragmentarischer Abschlussbericht G. Müllers: HStA Stuttgart, B 571 Bü. 576, fol. 5–9’, hier 7 f.).
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 43.
4
 Kurpfalz, fol. 220 f.; Kursachsen, fol. 446 (Verlesung), 447’ (Billigung).
5
 StA Wertheim, G-Rep. 48 Nr. 60, unfol. StA Wertheim, F-Rep. 189 Nr. 3, unfol. StA Ludwigsburg, B 113 I Bü. 88, unfol. Kopp., jeweils nicht datiert und mit dem gleichlautenden Vermerk: Im RR verlesen und gebilligt am 4. 8. [!] 1594. Dabei ist allen beteiligten Parteien vorbehalten worden, ihre im Dekret angesprochenen Belange an entsprechenden Orten vorzubringen. Unterzeichnet vom Mainzer Sekretär Peter Kraich. Dekret gedruckt bei Lünig, Thesaurus iuris, 851; Lünig, Staats-Consilia I, 1413 f.; referiert bei Häberlin XVIII, 641 f.; Moser, Staatsrecht XXXIX, 126 f. Vgl. zum Beschluss ein knappes Gutachten des Kurpfälzer Vizekanzlers Culmann (o. D.): Aufgrund der Billigung im RR mit dem Zusatz, außer es hette dan ain oder der ander per suo interese ettwas darwider vorzupringen, welches er in loco competente thun möchte, so hieltte ich ainfelttig darfur, es weren[!] nun mehr bey der mainzischen canzley umb befürderung an die röm. ksl. Mt. anzuhalten(StA Wertheim, G-Rep. 48 Nr. 60, unfol. Kop.; vgl. Böhme, Reichsgrafenkollegium, 245).
6
 HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 47–49’. Kop., gerichtet an Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen. HStA München, K. blau 275/2, fol. 295–297’. Kop., gerichtet an Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg; jeweils ohne Datierung.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 136–142’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 410–415’. HStA München, KÄA 3231, fol. 74–80’. Kopp. Im RR vorgelegt, aber nicht verlesen am 21. 6. (Österreich, fol. 27). Referiert bei Häberlin XVIII, 613–621; zur Übergabe vgl. Roberg, NB II/4, Nr. 457 S. 53, Anm. 2.
2
 Vgl. Walther, Abt, 531–535 (Sequestration im Zusammenhang mit dem RT 1576); 570–610 (Gerichtsverfahren).
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 10’–11’.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 143–144’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 21’ f.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 314 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 145–146’. Konz. der Resolution des Supplikationsrats; fol. 147 f. Konzeptkop. des Ständedekrets. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 207–208’. HStA München, KÄA 3231, fol. 81 f. Kopp. als Dekret des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 624 f.
9
 Die Supplikation konnte nicht aufgefunden werden. Zum Zusammenhang vgl. Walther, Abt, 673 f.
10
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 116’–117’.
11
 Die Supplikation konnte nicht aufgefunden werden.
12
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 117’ f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 391–419’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung.
2
 Ebd., fol. 420–433’. Kopp.
3
 Vgl. die Supplikation 1586: Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 32a, 32b S. 839–842. Sie wurde im KR an die Visitation verwiesen (ebd., Nr. 11, hier S. 426).
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 50’ f.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 434–435’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung.
6
HStA München, K. blau 275/2, fol. 111–112’(Protokoll); Kursachsen nahm als betroffene Partei nicht an der Beratung teil. Die Beratungen am 5. 8. fehlen im Kurmainzer Protokoll des Supplikationsrats.
7
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 490’.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 436 f. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zur Interzession der Reichsstände. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 271–272’. HStA München, KÄA 3230, fol. 322 f. Kopp.
9
 In der Beratung des Supplikationsrats wurde deutlicher Kursachsen genannt.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 614–618’. Kop. StA Wertheim, G-Rep. 47 Nr. 89, unfol. Kop.
2
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 395 S. 1348; Nr. 422 S. 1374; Nr. 437 S. 1385 f.
3
 Beim RDT 1586 erfolgte lediglich ein prorogierender Beschluss zu einer Beschwerde des Hofgerichts gegen den Schwäbischen Kreis wegen der Beeinträchtigung seiner Jurisdiktion. Der Beschluss bezog sich jedoch auch auf die Beschwerden des Kreises und anderer Stände gegen das Hofgericht beim RT 1582. Vgl. Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 27e S. 811 f.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 46’.
5
 Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 445’ (Verlesung), 447’ (Billigung).
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 619–620’. Konz. als Umformulierung des Dekrets des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 257 f., 264’. HStA München, KÄA 3231, fol. 225 f. Kopp. als Dekret des Supplikationsrats.
1
 Aufgefunden wurde nur die Supplikation an die Kff.: HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 599–600’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 671–672’. Kop. Das Dekret zur Supplikation spricht ausdrücklich von einer Supplikation an die Reichsstände.
2
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 489’; Österreich, fol. 84’.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 601–608’. Kopp.
4
 Heute Ortsteil der Stadt Sigmaringen.
5
 Kursachsen, fol. 530’–531’; Kurpfalz, fol. 258 f.
6
 Österreich, fol. 85’.
7
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 559–560; Österreich, fol. 96’ f.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 654–655’. Konz., o. D.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 482–483’. Or.
2
 Ebd., fol. 534–535’. Kop. Die Abschrift ist auf das Jahr 1423 datiert mit dem Zusatz: im 34. Jahr Friedrichs III. als röm. Kg., im 22. als Ks. und im 15. als Kg. von Ungarn. Diese Angaben ergeben das Jahr 1473 als korrektes Datum. Kursachsen (fol. 499) gibt anlässlich der Vorlage im KR als Datum abweichend das Jahr 1443 an (aber: Ks. erst seit 1452).
3
 Kursachsen, fol. 499–500; Kurmainz, unfol.
1
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 7. Kop. Übergabe an Rumpf: Holstein, unfol. Erste Vorsprache bei Rumpf am 20. 5. mit Zahlung einer ‚Verehrung‘ von 100 Rosenobel; sodann vom 23.–26. 5. Vorsprachen bei weiteren ksl. Räten mit der Bitte, die Supplikation beim Ks. zu befördern und eine Teilnahme der Gesandten Kgn. Sophies am FR zu verhindern: Hannewald, Trautson (‚Verehrung‘ von 200 Talern), von Hornstein, Christoph von Schleinitz, Freymon (‚Verehrung‘ von 50 Goldfl.), Coraduz (ebenfalls 50 Goldfl.).
2
 Vgl. Einleitung. Kap. 4.2.4 mit Anm. 350.
3
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 8. Kop. Übergabe an Freymon: Holstein, unfol.
4
 Die Differenzen standen im Zusammenhang a) mit den Problemen um die Nachfolge im Gottorfer Teil des Hgt. (seit 1590/92 Johann Adolf) und im kgl. Teil, wo Königinwitwe Sophie seit dem Tod Kg. Friedrichs II. 1588 als Vormundin fungierte, sowie den Rechten und faktischen Eingriffen der Räte und Landstände in beiden Teilhgtt.; b) mit dem Konflikt Sophies mit dem dänischen Reichsrat, der sie 1588 aus der Verantwortung für den elfjährigen Thronfolger Christian verdrängte, wohingegen sie sich als Vormundin im Hgt. Holstein durchsetzen konnte, bis der Reichsrat am 26. 4. 1593 beim Ks. die vorzeitige Mündigkeitserklärung für Christian IV. und am 1. 9. 1593 die Privilegienbestätigung als Hg. gegen den Willen Sophies erreichte, die dagegen vergeblich die Ansprüche der jüngeren Söhne Ulrich und Johann verfocht. Holsteinische und dänische Räte sowie ihr eigener Sohn Christian waren sich im Widerstand gegen die Kgn. einig und lehnten eine Beteiligung der jüngeren Brüder an der Regierung im Hgt. ab (Findeisen, Christian IV., 46–54; Schäfer, Geschichte V, 253–266; Lange, Stände, 225 f.).
5
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 9. Kop. Audienz: Holstein, unfol. Der Ks. sagte durch Freymon eine Resolution zu.
6
 Aufzeichnung in Holstein, unfol. Die Anordnung dieser Kommission wird auch festgehalten im Protokoll des ksl. Geheimen Rates (Eintrag o. D.): HHStA Wien, RHR-Protokolle 70b, fol. 24.
7
 Vgl. den nicht übergebenen Protest (Regensburg, 2. 6. {23. 5.} 1594) gegen den aufrechterhaltenen Sessionsanspruch der Gesandten Kgn. Sophies, unterzeichnet von Ahlefeld und Winsheim: RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 10. Kop.
8
 Protokollierung in Holstein, unfol.
9
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 12. Notariell beglaubigte Kop. Beglaubigung: Regensburg, 5. 6. (26. 5.) 1594.
10
 Protokollierung in Holstein, unfol. Korrekturen am Dekret: RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 13. Kop. Übergabe an Coraduz mit Begleitschreiben vom 7. 6. (28. 5.): Ebd., Prod. 14. Kop.
11
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 16. Kop. Übergabe an Rumpf am 15. 6. (5. 6.), verbunden mit der Bitte um Beförderung, die auch an von Hornstein (mit ‚Verehrung‘ eines Pokals im Wert von 70 Talern), Freymon und Trautson gerichtet wird: Holstein, unfol.
12
 Protokollierung in Holstein, unfol. Dekret (Regensburg, 4. 6. 1594) in korrigierter Form, wie es den Gesandten der Kgn. übergeben werden sollte: RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 17. Notarielle Beglaubigung der Kop. am 19. 6. (9. 6.). Neuerliche Korrekturen der Gesandten Kg. C.s: Ebd., Prod. 18. Kop. Memoriale der Gesandten Kg. C.s an Freymon vom 24. 6. (14. 6.): Ebd., Prod. 22. Kop.
13
 Protokollierung in Holstein, unfol. Dekret (Regensburg, 4. 6. 1594) in revidierter Form: RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 26. Kop.
14
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 25. Kop. Bitte nochmals wiederholt in einer Supplikation an Freymon vom 5. 7. (25. 6.): Ebd., Prod. 27.
15
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 29. Kop.
16
 Ebd., Prod. 30. Kop. Vgl. auch Bericht der Gesandten von Ahlefeld und Winsheim an Kg. C. (Regensburg, 14. 7. {4. 7.} 1594): Haben anstelle eines Dekrets die beiden ksl. Schreiben an die Kommission und ihn, den Kg., erhalten. Letzterem ist zu entnehmen, dass Ks. nicht beabsichtigt, ihm die f. Landesregierung, die Landesprivilegien oder sonstige Rechte zu entziehen (ebd., RD B Gesandtskabsrelationer 126. Or.).
17
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 32. Kop.
18
 Im Bericht an den Kg. vom 14. 7. (wie Anm. 16) rechtfertigten die Gesandten das Unterlassen weiterer Bemühungen um die Session über die anfängliche Supplikation hinaus: 1) H. von der Becke als Gesandter für Kgn. Sophie und für Ebf. Johann Adolf von Bremen auch als Hg. von Schleswig-Holstein-Gottorf unterstützte weder ihre Supplikation noch reichte er gegen seine Zusage eine eigene ein. 2) Aufgrund des ksl. Dekrets vom 8. 9. 1582 zur Sessionsfrage (vgl. Leeb, RTA RV 1582, 171, Anm. 294) war 1594 eine grundlegende Darlegung erforderlich, die nur für das Gesamthaus Holstein erfolgversprechend möglich schien. 3) Ihr Beharren hätte die ohnehin zahlreichen Probleme beim RT mit der Sessionsordnung insbesondere zwischen Württemberg, Baden, Hessen, Pommern und Mecklenburg (vgl. Nr. 466) weiter verschärft und vielleicht dazu geführt, dass sie wie die Mecklenburger Gesandten aus dem FR ‚ausgewiesen‘ worden wären. Unterließen dies deshalb und übergaben zur Wahrung der Rechte des Kgs. obige Supplikation an den Ks.
19
 HHStA Wien, MEA RTA 90 Fasz. 2, unfol. Or. RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 33. Kop.
20
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 311’ f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 43–52’. Or.
2
 Ebd., fol. 66–93’. Kopp.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 7’–9.
4
 Ebd., fol. 22 f.
5
 Eine Gegensupplikation von Kanzler Nikolaus Gercken für Hg. Wolfgang von Braunschweig-Grubenhagen zur Eingabe der Hh. von K. (und daneben zur Supplikation der Gff. von Schwarzburg und Stolberg [Nr. 497]) wurde am RT wohl nicht übergeben. Sie findet sich nur in der Braunschweiger Überlieferung, fehlt also in den Akten der Mainzer Kanzlei und wird in den Beratungen des Supplikationsrats nicht erwähnt. Bezüglich der Supplikation der Hh. von K. verwies Gercken auf die Litispendenz am RKG und bat die Reichsstände, den Konflikt dort zu belassen (NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 194/I, fol. 153–156’, hier 154’–155’. Kop.).
6
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 53–56’. Or.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 27’ f.
8
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 315’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
9
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210; Kursachsen, fol. 418–419, 420’ f.
10
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 94–97’. Konz. als Überarbeitung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 179–182’. HStA München, KÄA 3231, fol. 226–228’. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats.
11
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 54’ f.
1
 Kursachsen, fol. 201–204’ [Nr. 19]; fol. 207’–211’ [Nr. 20].
2
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 277–284’. Kop. mit Randvermerken zum Inhalt. HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 1–7. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 614–620. HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. StA Marburg, 4e Nr. 1395, fol. 780–787’. Kopp.
3
 Anna Walburga von Neuenahr (verst. 1600), Tante 3. Grades ihres Ehemanns Adolf; erbte nach dem Tod ihres Bruders, Hermanns d. J., 1578 u. a. die Gft. Moers und die Hft. Bedburg (Marra, Allianzen, 34 f., 54 f.).
4
 Gf. Hermann d. J. von Neuenahr und Moers, H. zu Bedburg, 1519/20–1578 (NDBXIX, 109).
5
 Im Gegensatz zu den von Gf. Hermann d. J. von Neuenahr hinterlassenen Lehen, die Anna Walburga als dessen Schwester geerbt hatte, ging es bei den Patrimonialgütern nach dem Tod Gf. Adolfs von Neuenahr um den Erbanspruch von dessen Schwestern Amalia (1540–1602), geb. Gfn. von Neuenahr-Alpen, in 2. Ehe 1569 verheiratet mit Kf. Friedrich III. von der Pfalz (Daebel, Kurfürstin, 18–193; Marra, Allianzen, 64 f., Anm. 178), und Magdalena (1550–1626), geb. Gfn. von Neuenahr-Alpen, verheiratet mit Gf. Arnold IV. (II.) von Bentheim-Tecklenburg-Steinfurt (Marra, Allianzen, 35; zur Erbschaftsproblematik: Ebd., 34–37, 54 f., 98 f.; Schaub, Herrschaft, 81).
6
 Gf. Arnold IV. (II). von Bentheim-Tecklenburg-Steinfurt (1554–1606) (Döhmann, Leben; Schaub, Herrschaft, 79–88).
7
 Beim Vortrag im KR am 28. 6. wurde zusätzlich ausgeführt [fehlt in der schriftlichen Fassung]: Die von Gf. Arnold von Bentheim besetzte Veste Hohenlimburg eroberte die westfälische Landschaft mit Vorwissen des Kf. zurück. Kf. will sie ohne Kompensierung der Kosten nicht an die Erben [Gf. Adolfs von Neuenahr] abtreten, auch weil der Gf. im Krieg gegen das Erzstift dessen Privilegien und andere Urkunden hat wegschaffen lassen und diese bis heute nicht restituiert sind (Kursachsen, fol. 204).
8
 Kursachsen, fol. 234’–236’.
9
 Kursachsen, fol. 250–253’.
10
 Vgl. im Folgenden.
11
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 362–367’. Kop.
12
 Ebd., fol. 373–383’. Kopp.
13
 Die Eingabe nennt nur Hackenbroich, das KR-Protokoll dagegen nur Alpen. Im Abschied (als Beilage angefügt): Schloss, Stadt und Hft. Alpen sowie die Erbvogtei und Hft. Hackenbroich.
14
 Kursachsen, fol. 254–256’; Kurmainz, unfol.
15
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 368–371’. Kop.
16
 Die Kurkölner Resolution vom 14. 7. 1594 liegt nicht vor. Gegenbericht der Bentheimer Gesandten: Ebd., fol. 293–298’. Kop.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 261 f., 264 f. Kop.
2
 Vgl. die Voten im KR am 11. 6., 14. 6. und 17. 6.: Kursachsen, fol. 54’ f., 57 [Nr. 6]; fol. 72’ f., 75’ f. [Nr. 8]; fol. 94–95, 105 f., 107 [Nr. 11].
3
 Vgl. für Trier Eingaben Kf. Johanns an den Ks. um Stundung der Reichssteuern vom 11. 2. 1594 sowie nach dem RT vom 27. 11. und 28. 12. 1594 (HKA Wien, RA 20.1.9, fol. 860 f., 863–864’, 866–868’, 873 f. Orr.). Kf. Ernst von Köln hatte auf eine Bitte des Ks. um eine eigenständige Türkenhilfe noch vor dem RT hin die Steuerrückstände mit der anhaltenden Belastung durch in- und auswärtige Kriege, derzeitige Musterplätze im Erzstift Köln und im Hst. Münster sowie der Schädigung durch anderweitige Übergriffe gerechtfertigt, aber dennoch eine den Möglichkeiten entsprechende Unterstützung in Aussicht gestellt (Lüttich, 1. 1. 1594: HKA Wien, RA 161.1, fol. 467–478. Or. des Schreibens mit Beilagen als Beleg der Notlage in Kop.). Das Hst. Münster hatte den Ks. schon seit 1590, besonders 1592 um Erlass der Restanten gebeten (vgl. Akten und Korrespondenzen ebd., fol. 277–419’ passim).
4
 Kursachsen, fol. 175–176’; Kurmainz, fol. 34a’ f.
5
 Eine außerhalb des Protokolls angefertigte Kurbrandenburger Darlegung zur Beratung der Interzessionsbitte zeigt sich /262/ verwundertüber das positive Pfälzer Votum. Die Brandenburger Gesandten mutmaßten, Pfalz wolle sich damit offenhalten, selbst weniger zu kontribuieren, nachdem es zuvor das Unvermögen der eigenen Untertanen beklagt hatte, oder aber damit anders, wz sie gesucht, desto beßer zuerhalten(GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Vv, fol. 238–240’, hier 239).
6
 Vgl. die Kurbrandenburger Darlegung (wie Anm. 5, hier fol. 239’): Wenden in ihrem Votum ein, KR habe zunächst 50 Römermonate beschlossen, sei dann aber nur mit dem Vorwand der österreichischen Werbungen auf 64 gestiegen. Jetzt wollen eben die, welche so freidig eingewilligt, sich nicht alleine außziehen und den andern die last alleine laßen, sondern man dorffte auch daruber noch intercession von uns begehren.Vgl. daneben Bericht der Kurbrandenburger Gesandten an den Kf. vom 23. 6. (13. 6.): Ihnen ist die Bitte in Anbetracht dessen, dass man zuvor /106/ auff die 64 monatt so frisch zugangen ist, woll seltzam vorkommen.Haben instruktionsgemäß darauf gedrängt, man solte in diesem wercke gleicheitt haltten, […] auch mitt bedachtt, das ein theil stende zu /106’/ denn beschwerungen undt kriegen selbst mitt uhrsach gegebenn unnd darauf zu solcher intercession mitt vorwendung, das wir derwegen keinenn befehl hettenn, nichtt willigen wollenn.Bemängeln, dass Trier und Köln in der höheren Steuerbewilligung die anderen Kff. zunächst per maiora mitt sich ziehenn unnd hernach von denselben wieder bitten durffen, sie vonn der contribution wieder loß zuemachenn(GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Xx, fol. 99–110’, hier 106 f. Or.).
7
 Kurmainz, fol. 36a–37a. Fehlt in Kursachsen.
8
 Kurbrandenburger Darlegung: Wie Anm. 5, hier fol. 240 f.
9
 Vgl. auch Bericht der Kurbrandenburger Gesandten an den Kf. vom 1. 7. (21. 6.): Aufgrund ihrer und der Einwände Kuradministrator Friedrich Wilhelms von Sachsen wurde zunächst versucht, das Anliegen von Trier und Köln nicht als Interzession, sondern nur berichtsweise an den Ks. zu bringen. Da sie dies erneut ablehnten, hat der Kuradministrator letztlich erklärt, er wolle sich in dieser Frage nicht von Kurbrandenburg absondern. /128/ Daruber dz concept also stecken blieben und aus dieser interceßion nichts worden ist(GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Xx, fol. 126–130’, hier 126–128. Or.; präs. Cölln/Spree, 8. 7. {28. 6.}).
10
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 262 f. Konz. Hd. Kraich.
1
 Protokolliert auch in Köln, fol. 58’ f. Zuvor hatten die Kölner Gesandten bald nach ihrer Ankunft bei mehreren Ständen um Unterstützung dieser sowie der Supplikation gegen die Hh. von Harff [Nr. 467, Beilage C] gebeten: Am 12. 5. beim Bf. von Passau, am 16. 5. bei den Gesandten der Lgff. von Hessen, der Kurpfalz und Kurbrandenburgs sowie Hg. Johann Casimir von Sachsen-Coburg, am 17. 5. bei den Württemberger Gesandten, am 18. 5. beim Bf. von Würzburg, am 19. 5. bei Kf. Johann von Trier, am 20. 5. bei den Gesandten Braunschweig-Wolfenbüttels, dem Lgf. von Leuchtenberg und Kf. Wolfgang von Mainz, am 21. 5. bei den Gesandten Pommerns und des Bf. von Augsburg sowie bei Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg, am 23. 5. beim Ebf. von Salzburg und den kursächsischen Gesandten (Köln, fol. 4 f., 8 f., 10–14’). Am 1. 6. übergaben sie dem Ks. eine inhaltlich entsprechende Supplikation mit der Bitte, er möge die von ihm bereits befohlene, aber nicht vollzogene Rücknahme der Imposten nochmals veranlassen (HASt Köln, K+R A 197, fol. 56 f. Kop. HHStA Wien, RHR Judicialia APA 38, fol. 91–92’. Kop. Übergabe: Köln, fol. 21–23’).
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 545–546’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 144–145’. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 335–337; Moser, Reichs-Tags-Geschäfften, 1459 f. Vgl. zur Supplikation, der vorherigen Entwicklung und zur Beratung beim RT: Bergerhausen, Köln, 242–248.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 552–555’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 146–149’. Kopp. Druck: Häberlin XVIII, Vorrede, X-XVI. In leicht gekürzter Form: HStA München, KÄA 3231, fol. 216–218’. Kop.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 5 f.
5
 Ebd., fol. 7.
6
 Ebd., fol. 15 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
7
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 313’.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 574–575’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 152–153’. HStA München, KÄA 3231, fol. 220 f. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 362 f.
9
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 547–549’. HASt Köln, K+R A 198, fol. 271–274’. Kopp.
10
 Nr. 468.
11
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 47 f.
12
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 557–559’. Kop.
13
 Ebd., fol. 561–565’. Kopp.
14
 Ebd., fol. 550–551’. Kop. HASt Köln, K+R A 200/1, fol. 100–101’. Konz.
15
 Nr. 255.
16
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 52’ f.
17
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 490 f. (Verlesung), 491’ (Billigung).
18
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 576–577’. Konz. des Ständedekrets als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 150–151’. HStA München, KÄA 3231, fol. 219 f. Kopp. als Ständedekret. Referiert bei Häberlin XVIII, 363 f.; Moser, Reichs-Tags-Geschäfften, 1460.
19
 Kursachsen, fol. 490’.
20
 HASt Köln, K+R A 200/1, fol. 108–111. Kop. HHStA Wien, RHR Judicialia APA 38, fol. 93–95’. Kop. Dorsv. als Befehl des Ks. vom 26. 8. 1594 gemäß Beschluss des Geheimen Rates: Übergabe an RHR um Gutachten.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 292–293’. Or. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 154 f., 156’, 159. HStA München, KÄA 3231, fol. 229 f. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 457 f.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 294–295’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 155–156. HStA München, KÄA 3231, fol. 230–231. Kopp. Druck: Häberlin XIX, Vorrede, XV-XVIII.
3
 Zur Kölner Initiative seit 1592 gegen das Färben mit kostengünstigen, aber ätzenden und schweren Vitriolfarben sowie zur Supplikation und Verabschiedung 1594 vgl. Blaich, Wirtschaftspolitik, 151 f. Verbot der ‚Teufelsfarbe‘: RPO 1577, Tit. XXI, Absatz 21/3 (Weber, Reichspolizeiordnungen, 249).
4
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 29’ f.
5
Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für die Resolution.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 315 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 296–297’. Konzeptkop. als Resolution des Supplikationsrats; ebd., fol. 298 f. Konzeptkop. der Fassung als Dekret der Reichsstände, unterzeichnet von der Mainzer Kanzlei. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 157–158’. HStA München, KÄA 3231, fol. 232 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats.
9
 Kursachsen, fol. 545 [Nr. 51]; ebd., fol. 551’–553 [Nr. 153]. Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 128 f.
10
 Nr. 301, fol. 623’ f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 555–556’. Or. Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 258 (Verlesung).
2
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 557–564’. Kopp.
3
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 35’ f.
4
 Ebd., fol. 37’ (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 312’ f. (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
6
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 565–566’. Konzeptkop. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 94–95’. HStA München, KÄA 3231, fol. 73 f. Kopp. als Dekret des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 442 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 131–133’. Or.
2
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 17 f.
3
Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
4
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 314’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
5
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 134, 134’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 100, 101’. HStA München, KÄA 3230, fol. 332. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 443.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 321–323, 327’. Or. an das Kurkolleg. HStA München, K. blau 114/2 I Fasz. 3, fol. 55–57, 61’. Or. an die Gesandten Kf. Friedrichs IV. von der Pfalz, übergeben am 22. 5. (12. 5.). HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 53–55, 59’. Or. an Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen. HStA München, K. blau 275/2, fol. 367–368’, 373’. Or. an Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 323’–326’. HStA München, K. blau 114/2 I Fasz. 3, fol. 57’–60’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 55’–58’. Kopp.
3
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 402 S. 1353 f. Zu den Hintergründen des Konflikts vgl. Koller, Reichsitalien.
4
 Kursachsen, fol. 211’–213’; Kurmainz, unfol.
5
 Kursachsen, fol. 480; Kurmainz, unfol.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 328–329’. Konz. HStA München, K. blau 114/2 I Fasz. 3, fol. 62 f., 64’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 70–71’. Kopp.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 393 f. Lat. Or. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 41–42’, 45 f., 48’. Lat. Kop.
2
 =ein Pseudonym für A. Lescaille (Dufour/Nicollier/Genton, Correspondance XXXIII, 147, Anm. 2). Vgl. zu Hintergrund und historischem Zusammenhang der Supplikation mit den Argumentationen der beteiligten Parteien: Thommen, Lescaille; Garloff, Irenik, 102–105; Deubel, Umgang, 161–178.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 395–396’. Lat. Or.
4
 Ebd., fol. 397–404’, als Druck (in dreifacher Ausfertigung) mit Gegenüberstellung: „Doctrina prioris doctoris: De fide et iustificatione prima. Doctrina posterioris doctoris: De charitate et iustificatione secunda“.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 567–568’. Or. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 223–224’. Kop.
2
 HHStA Wien, RHR Judicialia APA 98, fol. 234–237’ (Dorsv.: Dem Kf. von Mainz übergeben am 28. 6. 1594). HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 569–574’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 219–222’. Kopp.
3
 Kurmainz, fol. 39a f.
4
 Kurmainz, unfol.
5
 Kurmainz, unfol.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 492 f.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 575–576’. Konz. Hd. Kraich. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 226–228’. Kop.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 577. Konz. Hd. Kraich.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 56–59’. Or. StadtA Lübeck, ASA RTA XIV, fol. 51–54’. Kop. Gleichlautende Supplikation an den Ks.: Ebd., fol. 38–40’. Konz.
2
 = Calixt Schein, Lübecker Syndikus. Zuvor hatte Schein bereits vor der RT-Eröffnung mit Lübecker Vollmacht vom 11. 4. (1. 4.) 1594 eine inhaltlich entsprechende Supplikation an die einzelnen Kff. gereicht. Vgl. an Kf. Wolfgang von Mainz (HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 52–55’. Or.; präs. Regensburg, 18. 5.; Vollmacht: Ebd., fol. 51, 51a’. Or.); an Kf. Johann Georg von Brandenburg (GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 158–161’. Or.; Vollmacht: Ebd., fol. 157 f., 164’. Or.); an Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen (HStA Dresden, GA Loc. 8484/2, fol. 394–396’. Kop. Vollmacht: Ebd., fol. 393, 396a’. Or.). Daneben überliefert in StadtA Augsburg, RTA 58, fol. 513–514’. Kop. StadtA Lübeck, ASA RTA XIV, fol. 41–44’. Konz.
3
 Beschluss der Mandate beim RT 1582: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 185 S. 738–741; Nr. 186 S. 742; Nr. 187 S. 742–745. Zur Suspendierung der Mandate noch beim RT 1582: Ebd., Nr. 230 f. S. 890–894.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 20’ f.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 1 [f]-2’. Or. StadtA Lübeck, ASA RTA XIV, fol. 55–56’. Kop. HASt Köln, K+R A 198, fol. 177 f. Konz.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 37.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 60–61’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/1, fol. 126 f., 133’. HStA München, KÄA 3231, fol. 233 f. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 666 f.
8
 Kursachsen, fol. 312 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss). Vgl. auch Vermerk von Hd. C. Schein auf der Kop. der Resolution in StadtA Lübeck, ASA RTA XIV, fol. 57–58’: FR hat sie approbiert, dagegen hat KR sie in ferner beradtschlagung gezogen.
9
 Kursachsen, fol. 419–420’; Kurpfalz, fol. 209’ f.
10
 Kursachsen, fol. 450’–458; Kurpfalz, fol. 222–225; Kurmainz, unfol.
11
 Kursachsen, fol. 459–466; Kurpfalz, fol. 225’–228; Kurmainz, unfol.
12
 Kursachsen, fol. 492’–494’;Kurpfalz, fol. 241’–242’; Kurmainz, unfol.
13
 Damit wurden die Verhandlungen im KR zur Supplikation abgebrochen, das von Mainz konzipierte Dekret der Reichsstände wurde wohl nicht ausgefertigt und dem Ks. nicht übergeben: Die Protokolle verzeichnen keine weiteren Beratungen, eine Vorlage des Dekrets im RR ist nicht dokumentiert, auch sind außerhalb der Kurmainzer Akten keinerlei Abschriften des Dekrets überliefert. Vgl. auch Schlussvermerk in Kurmainz (unfol.) zur Beratung am 10. 8.: auß andern mehr verhinderlichen ursachen eingesteltt.Zur Beratung der Supplikation vgl. auch North, Reich, 233; Beutin, Hanse, 10; missverständlich Ehrenberg, Hamburg, 193.
14
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 63–65’. Konz. Ebd., fol. 67–69’. Kop. Verlesung im KR vgl. oben.
15
 Ebd., fol. 121–122’. Kop.
16
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 116 f. (Protokoll). Die Beratungen am 5. 8. fehlen im Kurmainzer Protokoll des Supplikationsrats.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 542–545. Or. HHStA Wien, RHR Judicialia APA 98, fol. 202–205’. Kop.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 547, 548’. Kop.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 44’ f.
4
 Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kursachsen, fol. 446’ (Verlesung), 447’ (Billigung).
6
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 552–553’. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 277–277a’. HStA München, KÄA 3231, fol. 199 f. HHStA Wien, RHR Judicialia APA 98, fol. 201 f., 206’. Kopp. als Ständedekret.
7
 Dieser Beschluss fehlt in den Abschriften des Ständedekrets (vgl. Anm. 6), wird aber im Protokoll (vgl. Anm. 5) genannt. Im Mainzer Konz. für die Resolution des Supplikationsrats (Anm. 6) wird der zunächst enthaltene Beschluss zur Moderation nachträglich gestrichen. Bf. Ernst hatte die Räte in Lüttich bereits mit Schreiben vom 30. 6. 1594 unterrichtet, er habe keine Verminderung der Reichssteuer erhalten können (Daris, Histoire, 497).
8
 Im Protokoll (vgl. Anm. 5): An Ehg. Ernst als Generalstatthalter.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 546 f., 551’. Or. HHStA Wien, RHR Judicialia APA 98, fol. 197 f., 200’. Kop. Vgl. eine entsprechende Supplikation an den Ks., übergeben am 9. 7. 1594: Ebd., fol. 195–196’. Or.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 52 f.
3
 Billigung gemäß Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
4
 Kursachsen, fol. 491 f.; Kurmainz, unfol.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 554, 554’. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 275, 276’. HStA München, KÄA 3230, fol. 324. HHStA Wien, RHR Judicialia APA 98, fol. 198–199’. Kopp. als Ständedekret. Referiert bei Häberlin XVIII, 417 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 648–649’. Or.
2
 Es handelt sich um eine Konstitution des Reichsregiments in Nürnberg. Vgl. Neue Sammlung II, 210 f. (dort mit Datum 27. 11. 1521).
3
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 114’–115’ (Protokoll). Die Beratungen am 5. 8. fehlen im Kurmainzer Protokoll des Supplikationsrats.
4
 Kursachsen, fol. 491 f.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 650–651’. Konz. der Resolution des Supplikationsrats. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 260–261’. HStA München, KÄA 3230, fol. 316–317. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 680 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 477–481’. Or. Zu vgl. ist eine inhaltlich entsprechende Supplikation nur an die protestantischen Stände (der kursächsischen Kanzlei übergeben am 16. 7. {6. 7.} 1594, im Religionskonvent erwähnt am 20. 7. {10. 7.} [Nr. 215, Abschnitt B, Anm. b]), die in weiten Passagen wörtlich mit obiger Bittschrift übereinstimmt. Sie ergänzt lediglich den Hinweis auf das Bestreben Gf. Philipps von der Mark, seine Gemahlin, Gfn. Katharina von Manderscheid, zur Konversion zum katholischen Glauben zu bewegen, und weicht erst im Schlussabschnitt und in der Petitio ab, indem sie die Aussagen des Gf. als Früchte der Propaganda Franz Burkhards [= Andreas Erstenberger], Georg Eders und der Jesuiten im Reich einordnet mit dem Versuch, den Katholizismus gewaltsam durchzusetzen und die CA als ketzerisch zu verdammen. Bitten, ihre Supplikation als Anliegen der CA-Stände insgesamt zu betreiben oder zumindest dafür einzutreten, dass am Gf. von der Mark ein Exempel statuiert werde, damit künftig weder sie noch andere CA-Stände dergleichen zu befürchten haben. Beilage wie in der Supplikation an die Reichsstände. Nachweise: GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 689–695’; Beilage: fol. 696–701’. StA Nürnberg, ARTA 59, fol. 587–592’; Beilage: fol. 594–598’. HStA Stuttgart, A 262 Bd. 72, fol. 185–193’; Beilage: fol. 195–202’. Kopp.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 500–503’. Kop.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 53 f.
4
 Billigung gemäß Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kursachsen, fol. 491’.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 504–505’. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 255–256’. HStA München, KÄA 3231, fol. 223 f. Kopp. als Ständedekret. Referiert bei Häberlin XVIII, 660–662.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 484–489’. Or. StA Wertheim, G-Rep. 47 Nr. 89, unfol. Konz. [!].
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 54 f.
3
 Billigung gemäß Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
4
 Kursachsen, fol. 490’ f. (Verlesung), 491’ (Billigung).
5
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 482–483’. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 273–274’. HStA München, KÄA 3231, fol. 224 f. Kopp. als Ständedekret.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 467, 467’. Or.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 47.
1
 GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 235–274’. HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, fol. 140–175’. HStA München, KÄA 782, fol. 174–207. Kopp. Ebd., KÄA 752, fol. 126–174. Konzeptkop. Supplikation und Folgeakten fehlen in der Mainzer Überlieferung, auch in anderen Beständen konnten sie nur teilweise aufgefunden werden. Die meisten Stücke finden sich in GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, sowie bei den Mindelheimer Akten in HStA München, KÄA 750, 752, 768, 770, 772, 782, doch ist auch hier die Überlieferung nicht vollständig. Insbesondere aufgrund des Fehlens der Mainzer Akten können mehrere Stücke nicht nachgewiesen werden.
2
 GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 283–309’. HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, fol. 177–194’. HStA München, KÄA 782, fol. 210–240’. Kopp. Von den 18 angesprochenen Belegdokumenten liegen der Supplikation nur 8 bei (bezeichnet als D2, E, E2, F2, K, M, N, O), für die übrigen wird darauf verwiesen, sie seien bereits mit früheren Eingaben vorgelegt worden und deshalb schon in der Mainzer Kanzlei vorhanden. Die in den Beilagen enthaltenen ksl. Dekrete vom 23. 4. 1594 an M. zur Vorlage des Testaments und mit Androhung der Exekution bei weiterem Ungehorsam auch in HHStA Wien, RHR Judicialia APA 55 Konv. 3, fol. 410–413’. Kopp.
3
 Vgl. das Dekret, gerichtet an Hg. Friedrich von Württemberg als ksl. Kommissar: HStA München, KÄA 770, fol. 137–146’. Kop.
4
 Vgl. im Nachfolgenden.
5
 Kurpfalz, fol. 21’ f.; Kursachsen, fol. 44’.
6
 Kurmainz, fol. 32’–34; Kursachsen, fol. 64–71.
7
 Vgl. das Promotoriale (o. O., 3. 5. 1594), gerichtet an die Reichsff. und in entsprechender Form an KR: HStA München, KÄA 752, fol. 102–110’. Kop.
8
 Kurmainz, fol. 38’–39’, 40’–41’; Kursachsen, fol. 84’–87’, 89’–91’.
9
 Kursachsen, fol. 93.
10
 HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, fol. 331–333a’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 310–314’ (mit abweichendem Datum der Abschrift: 26. 6. {16. 6.}). HStA München, KÄA 782, fol. 243–246’. Kopp. Übergabe an den Ks. gemäß Bekanntgabe im KR am 20. 6.: Kursachsen, fol. 131.
11
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 384–391’. Or. an Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg; präs. Regensburg, 28. 5. (18. 5.). Ebd., fol. 392–401’. Kop. an den Ebf. von Salzburg. StA Coburg, LA B 206, fol. 379–386’. Or. an Hg. Johann Casimir von Sachsen-Coburg; präs. Regensburg, 8. 6. (29. 5.). Die weiteren Adressaten der Supplikation sind der Beratung am 28. 6. und der Unterzeichnung der Interzession zu entnehmen.
12
 HStA München, KÄA 752, fol. 181–182’. Kop.
13
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 402 f.
14
 HStA München, KÄA 782, fol. 252–255’. Ebd., KÄA 768, fol. 337–340’. Kopp. Weitere Abschriften konnten nicht aufgefunden werden.
15
 Die Erklärung konnte nicht aufgefunden werden. Inhaltsreferat anhand der Verlesung im Supplikationsrat.
16
 HStA München, KÄA 752, fol. 183–184’. Kop.
17
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 28’.
18
 GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 277–280’. HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, fol. 137–139’. HStA München, KÄA 782, fol. 249–251’. Ebd., KÄA 752, fol. 189–192’. Kopp.
19
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 268’–270’.
20
 HStA München, KÄA 752, fol. 194–198’. Kop. Weitere Abschriften konnten nicht aufgefunden werden. Übergabe an den Ks.: Kurmainz, unfol.
21
 GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 316, 317’. HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, fol. 334, 337a’. HStA München, KÄA 782, fol. 257, 258’. Kopp.
22
 Vgl. Schweizer, Geizkofler; zur Tätigkeit als Rechtsbeistand Hans Fuggers im Zusammenhang mit dem Konflikt um Mindelheim: Ebd., 91–96.
23
 HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, fol. 198–330’. HStA München, KÄA 752, fol. 213–307. Kop. (Überlieferung Maxlrain). Überschr.: Bericht für die Fugger, beim RT dem Supplikationsrat übergeben. Da der Bericht dort abgewiesen wurde und man es bei den Interzessionen belassen wollte, haben sich die Fugger damit an einzelne Kff. gewandt mit der Bitte, Maxlrain nicht dazu anzuhören. [Die Maxlrainer Verordneten] haben den Bericht am 23. 7. 1594 vertraulich von [Anarg Friedrich] H. zu Wildenfels [kursächsischer Gesandter] erhalten.
24
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 30 f.
25
 Die Supplikation konnte nicht aufgefunden werden. Inhaltsreferat anhand der Verlesung im Supplikationsrat.
26
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 54’.
27
 HStA München, KÄA 768, fol. 345–348’. Kop. Ebd., KÄA 752, fol. 205–208’. Konzeptkop. mit Übergabevermerk.
28
 RHR hatte vom 20.–26. 1. 1594 wiederholt ausführlich zum Konflikt beraten und neuerlich gegen M. entschieden, den der Ks. nochmals vor sich zitieren sollte. Die Geldstrafe vorbehaltlich der Erklärung in die Reichsacht wurde bestätigt (HHStA Wien, RHR-Protokolle 71, pag. 18–30).
29
 Kurpfalz, fol. 210’; Kursachsen, fol. 421’.
30
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 466’–468.
31
 GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 319–321’. HStA München, KÄA 782, fol. 263–264’. Kopp.
32
 HStA München, KÄA 768, fol. 72, 73’. Ebd., KÄA 770, fol. 225–226’. Kopp.
33
 Gegenbericht der Württemberger Subdelegierten Burkhard von Berlichingen und Georg Gadner zu den Anschuldigungen M.s, gerichtet an KR (Regensburg, 7. 7./17. 7. 1594): HStA München, KÄA 772, fol. 9–91’. Kop. (ohne Beilagen). Gegenbericht als gleichlautende Erklärung der Subdelegierten an Hg. Friedrich von Württemberg vom 15. 6. 1594: HStA München, KÄA 750, fol. 231–328. Kop. (Beilagen 1–16 mit zahlreichen Unterbeilagen: fol. 329–461’. Kopp.). Gegenbericht im Druck: Wolgegründte Information, Beilage Nr. H5 S. 181: Rechtfertigung der Württemberger Subdelegierten beim RT 1594 an KR gegen die Anschuldigungen M.s. Auch im Druck als Querverweis auf die gleichlautende Erklärung der Subdelegierten an den Hg. vom 15. 6. 1594: Ebd., Beilage Nr. H4 S. 125–181. Vgl. auch Supplikation und Rechtfertigung der Subdelegierten Melchior Jäger und Dr. Georg Gadner an den Ks. gegen die Diffamierungen und ehrverletzenden Behauptungen M.s (Stuttgart, 20. 5./30. 5., und Regensburg, 5. 7./15. 7. 1594): HStA München, KÄA 770, fol. 191–198’, fol. 214–221. Kopp.
34
 Kursachsen, fol. 543–545; Kurpfalz, fol. 262’–263’.
35
 Vgl. die folgende Resolution des KR vom 19. 8.
36
 HStA München, KÄA 752, fol. 314–315’. Kop.
37
 Vgl. Anm. 33.
38
 Kursachsen, fol. 567’–571’; Kurpfalz, fol. 268–269’.
39
 HStA München, KÄA 752, fol. 316 f. Kop.
40
 HStA Dresden, GA Loc. 10203/1, fol. 208, 208a’. HStA München, KÄA 782, fol. 265, 266’. Kopp.
41
 GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 231–234’. HStA Dresden, GA Loc. 8306/10, fol. 335–337’. HStA München, KÄA 782, fol. 260–262’. Kopp. Ebd., KÄA 752, fol. 312–313’. Konz.
42
 Das Kurmainzer Anmeldeprotokoll (Kurmainz D) verzeichnet keine Akkreditierung Wolf Wilhelms von M., weder für Hohenwaldeck noch für die Hft. Mindelheim (für deren Reichslehen: Anmeldung Hans Fuggers).
43
 Zu dieser Supplikation sind keine Beratungen aufgezeichnet. Der RAb [Nr. 511] enthält Hans Fugger als Inhaber der Reichslehen der Hft. Mindelheim. Vgl. Schreiben Wolf Wilhelms von M. an Kf. Wolfgang von Mainz (Wallenburg, 30. 8. 1594): Da ungeachtet seiner Supplikation Fugger als Inhaber der Regalien der Hft. Mindelheim in der Subskription des RAb enthalten ist, dies aber seine Rechte höchst präjudiziert, weil die Gegenseite es künftig für ihre Ansprüche nutzen wird, bittet er den Kf. um die Veranlassung, dass entweder er als Administrator für seinen Sohn Wolf Veit oder dieser selbst als Inhaber der Hft. in die Subskription aufgenommen oder dass dort bis zur Klärung keine der Konfliktparteien genannt wird (HStA München, KÄA 768, fol. 44–45’. Kop. Ebd., KÄA 752, fol. 321–322. Konz.).
44
 HStA München, KÄA 752, fol. 319–320’. Konz.
45
 HStA München, KÄA 752, fol. 323–324’. Konzeptkop.
46
 HStA München, KÄA 752, fol. 325–326’. Konz.
47
 HStA München, KÄA 782, fol. 273–274’. HStA München, KL Regensburg Niedermünster 42, unfol. Kopp.
48
 Vgl. diese Supplikation: HStA Stuttgart, C 9 Bd. 195, fol. 425’–444. Or.; präs. Regensburg, 12. 5. (2. 5.); Beilage: fol. 407’–424.
49
 Vgl. den Bericht Wolf Wilhelms von M. an den Ks. vom 27. 11. 1594 als Antwort auf das ksl. Dekret vom 9. 9. 1594: Erläuterung (in 260 Einzelpunkten) zum Verhalten und zur Berichterstattung der subdelegierten Kommissare: HStA München, KÄA 750, fol. 473–557’. Konz. Ebd., KÄA 768, fol. 76–127’. Kop.
50
 HStA München, KÄA 782, fol. 275. Ebd., KÄA 752, fol. 332, 332’. Kopp
1
 Die Supplikation konnte nicht aufgefunden werden. Ihre Übergabe an den Ks. ist belegt im Bericht der Mecklenburger Gesandten Kling und Grassus an Hg. Ulrich vom 13. 6. (3. 6.) 1594: Haben von Vizekanzleramtsverwalter Freymon trotz wiederholter Nachfragen bisher keinen Bescheid zur Supplikation wegen der Session erhalten können, doch ist eine ksl. Kommission eingesetzt worden, die einen Vergleich zur Regelung des Vorrangs mit Jülich (vgl. oben) konzipiert hat (LHA Schwerin, RTA I GstR 31b, fol. 337–341’, 423’ [!], hier 337–338. Or.; präs. Doberan, 1. 7. {21. 6.}).
2
 LAV NRW R, JB II 2302, fol. 221–229’. Reinschr. bzw. Kop. (Überschr.: Verlauff in caussa sessionis Gulich contra Mecklenburg, bei dem reichstag zu Regenßpurg anno 1594 ergangen.). Gleichlautend, aber unvollständig nur bis 6. 6. aufzeichnend: Ebd., JB II 2343, fol. 326–330’ (Dorsv.: Prothocollum gepflogener handlung in puncto sessionis. Praesentatum Dusseldorf, 21. Junii 94.).
3
 Die Anordnung dieser Kommission wird auch festgehalten im Protokoll des ksl. Geheimen Rates (Eintrag o. D.): HHStA Wien, RHR-Protokolle 70b, fol. 24.
4
 Vgl. Nr. 59 mit Anm. 2 und Anm. b.
5
 = nur zu beziehen auf das Plenum des FR. Am Ausschuss des FR zum 1. HA (Türkenhilfe) nahm Jülich teil, weil Mecklenburg dort nicht vertreten war. Vgl. Bayern, fol. 24, 31, 35 [Nr. 57]; fol. 40 [Nr. 58].
6
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 597–599’. HHStA Wien, RK RTA 64, fol. 532–534. HStA München, K. blau 444/33, unfol. LAV NRW R, JB II 2302, fol. 233–235’. Kopp. Druck: Lünig, Reichs-Archiv, Partis Specialis Continuatio II [3. Teil, 2. Abschnitt], 427 f. Vgl. eine Vorstufe des Entwurfs mit eingetragenen Jülicher Korrekturen und der angedeuteten Unterzeichnung durch die Mecklenburger Gesandten: LAV NRW R, JB II 2302, fol. 236–237’. Kop. mit Korrekturen.
7
 Die Mecklenburger Gesandten Kling und Grassus berichteten am 11. 7. (1. 7.) an Hg. Ulrich, der Streit mit Jülich sei nunmehr auf ein interimverglichen und damit bis zur Entscheidung des angestrengten Prozesses beigelegt (LHA Schwerin, RTA I GstR 31c, fol. 477–478’, 481 f., hier 477 f. Or.). Die Jülicher Gesandten Leerodt und Putz verbuchten im Abschlussbericht an Hg. Johann Wilhelm (o. O., o. D.) die Vergleichung als Erfolg für sich, weil sie den Vorrang hätten durchsetzen können und am FR teilnahmen. Dagegen seien die Mecklenburger Vertreter, denen auch die nachfolgenden Häuser Pommern, Hessen, Baden und Württemberg den Vorrang nicht einräumen wollten, /7/ den gantzen Reichs tag uber auß dem rhat verplieben(LAV NRW R, Kleve-Mark, Akten 3150, fol. 6–11’, hier 6’ f. Kop.).
1
 Bayern, fol. 47; Österreich, fol. 14’ [Nr. 59 mit Anm. b]. Mecklenburg beanspruchte 1594 erstmals den Vorrang vor oben genannten Häusern (so Stollberg-Rilinger, Zeremoniell, 117, Anm. 98).
2
 Bekanntgabe des ksl. Rates M. Coraduz an die Jülicher Gesandten am 14. 6., verbunden mit der Bitte um deren Sessionsverzicht, um auch die Vertreter M.s dazu bewegen zu können (Protokoll: LAV NRW R, JB II 2302, fol. 221–229’, hier 227’).
3
 Vgl. Nr. 465.
4
 HStA München, K. blau 275/3, fol. 1 f. Or.-Aufzeichnung des Pfgf. Dabei auch Akten zur Klärung der Sachlage, u. a. Auszüge aus RAbb 1500–1582 sowie aus den RT-Protokollen 1576 und 1582 zum Sessionsstreit: Ebd., fol. 13–73’.
5
 Ebd., fol. 75–83’. Or.-Aufzeichnung Hd. Zöschlin. Ergänzungen in Hessen, unfol.
6
 HStA München, K. blau 275/3, fol. 87–89. Or.-Aufzeichnung Hd. Zöschlin. Ergänzungen in Hessen, unfol., Baden-Durlach, fol. 57–61’; Pommern-Wolgast, fol. 76–79’.
7
 Die Vergleichsurkunde zu deren Sessionsstreit war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ratifiziert. Vgl. Nr. 465.
8
 Baden-Durlach, fol. 90–94’ (mit falscher Protokollierung noch unter 5. 7. {25. 6.}; Korrektur anhand des folgenden Nachweises und des Berichts der Kommissare vom 12. 7.). Weniger differenziert die oben ergänzte Aufzeichnung in HStA München, K. blau 275/3, fol. 100–101a (Rap., Or.-Aufzeichnung in schmalem Geheft).
9
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 588–595. HStA München, K. blau 275/3, fol. 92–98. HStA Dresden, GA Loc. 9780/13, unfol. Kopp.
10
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1446, Anm. 68.
11
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 601–603’. Or. HStA Dresden, GA Loc. 9780/13, unfol. Konzeptkop. mit eingetragenen Korrekturen.
12
 HStA München, K. blau 275/3, fol. 102–103’. Or.-Aufzeichnung.
13
 Baden-Durlach, fol. 129’–133. Knapper: Hessen, unfol.; Pommern-Wolgast, fol. 87’ f.
14
 Hessen, unfol.
15
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 613–616’. Or. LHA Schwerin, RTA I GüstrR 31f, fol. 1250–1253’. Kop.
16
 Die Protokolle verzeichnen diesen Streit erst am 14. 6. [Nr. 59]. Am 13. 6. tagte nur der Ausschuss des FR zum 1. HA, nicht jedoch das Plenum.
17
 AP Stettin, AKS I/201, pag. 735 f. Kop. Weitere Nachweise fehlen. Die Übergabe der Erklärung an die ksl. Vermittlungskommission wird bestätigt im Bericht der Pommern-Stettiner Gesandten an Hg. Johann Friedrich vom 30. 7. (20. 7.) 1594 (AP Stettin, AKS I/201, pag. 1527–1532, 1537 f., hier 1531 f. Or.). Demnach legten auch Württemberg und Hessen schriftliche Erklärungen vor. Diese konnten in den überprüften Beständen nicht aufgefunden werden.
18
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 617–620’. Or.
19
 Datierung 2. 8. bestätigt auf allen Kopp., wenngleich die Mecklenburger Supplikation, auf die das Dekret sich bezieht, mit 3. 8. datiert ist.
20
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 580–581’. Or. mit abweichendem Lectum-Vermerk 14. 8. (dagegen auf den reichsständischen Abschriften: 15. 8.). HStA München, KÄA 3230, fol. 318 f. HStA Dresden, GA Loc. 9780/13, unfol. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 452 f.
21
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 489.
22
 Kursachsen, fol. 527’–530’; Kurpfalz, fol. 257–258.
23
 Österreich, fol. 85’ f.
24
 Kursachsen, fol. 553’–555.
25
 Kursachsen, fol. 560–561; Hessen, unfol.
26
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 621 f. Konz. HHStA Wien, RK RTA 65 Fasz. 2, fol. 157, 158’. HStA München, KÄA 3230, fol. 320 f. HStA Dresden, GA Loc. 9780/13, unfol. Kopp. Druck: Lünig, Reichs-Archiv, Partis Specialis Continuatio II [2. Teil], 518 f.
27
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 648–649’. Kop.
28
 Letzterer Halbsatz findet sich nicht in der Resolution.
29
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 647, 650’. Or.
30
 Ebd., fol. 532–533’. Or.
31
 Vgl. die Verhandlungen zur Subskription im FR am 16. 8. [Nr. 95 mit Anm. m].
32
 Vgl. Nr. 511 mit Anm. ff.
33
 Hg. Ulrich kritisierte im Schreiben an die Gesandten Kling und Grassus (Grabow, 10. 9. {31. 8.} 1594) deren rasche Abreise aus Regensburg [am 20. 8. (10. 8.)]: Hätten sie nochmals inständig beim Ks. vorgesprochen und vor einem positiven Bescheid den RT nicht verlassen, /616’/ wir wolten unsern geburenden ort in der subscription, ehe dan der abschiedt gentzlich vollnzogen und versiegelt worden wehre, wol erhaltenhaben (LHA Schwerin, RTA I GstR 31c, fol. 616–617’. Konz.).
1
 Einberufung der Sitzung am 24. 5. durch Jülich, daneben waren Gesandte von Münster, Paderborn, Lüttich, der Abtei Kornelimünster und der Stadt Köln anwesend. Jülich regte in Absprache mit Münster an, die RT-Instruktion des Kreises (vgl. Einleitung, Kap. 3.4) zu ändern und nicht abzuwarten, ob der Ks. in der Proposition eine Defensionshilfe des Reichs anspricht, sondern ihn noch zuvor zu bitten, dies zu tun. Beschluss, dem Ks. ein entsprechendes Memoriale zu übergeben, in das auf Antrag der Kölner Gesandten hin zusätzlich die Beschwerde gegen die brabantische Jurisdiktion aufgenommen wurde, während die ebenfalls von Köln geforderte Ergänzung um Maßnahmen zur Rücknahme der Lizenten von Jülich abgelehnt und nur knapp im Zusammenhang mit der Defensionshilfe erwähnt wurde. Dagegen setzten die Jülicher Gesandten durch, dass die Bitte um den Erlass rückständiger und um die Befreiung von künftigen Reichssteuern im Memoriale angesprochen wurde. Daneben Beschluss, den Kf. von Köln als Bf. von Münster und Lüttich zu bitten, das Memoriale und die Übergabe an J. W. Freymon zu unterstützen (Köln, fol. 15–17). Gemäß Bericht des Münsteraner Gesandten Schad an die Statthalter in Münster vom 23. 5. 1594 wurde die Beratung am 24. 5. veranlasst durch Aussagen, dass beim RT /141/ die niederlendische handlung nit so hart alß die ungerische getriebenn werden mocht unnd also davon in specie in der proposition nit mocht verlauffen(LAV NRW W, Fb. Münster, LA Akten 473/10, fol. 141–142’, hier 141. Or.). Vgl. Bergerhausen, Köln, 261–263, hier 261: Versuch des Kreises, „Einfluß auf die Gestaltung der kaiserlichen Proposition zu gewinnen“. Hinweis auf die Sitzung der Kreisstände auch im Tagebuch des Kurkölner Rates K. von Fürstenberg, der für das Hst. Paderborn teilnahm (Bruns, Tagebücher, 561 f.).
2
 Nach der Verlesung des Memoriales vor Kf. Ernst am 25. 5. verwies dieser auf die persönliche Bitte des Ks. an ihn, beim RT dafür einzutreten, dass die Türkenhilfe durch die Vorlage anderweitiger Beschwerden nicht aufgehalten werde. Er empfahl deshalb, die Bitte um den Steuererlass zurückzustellen. Daraufhin änderten die Gesandten gegen das Votum der Stadt Köln das Memoriale, indem sie die künftige Steuerbefreiung nicht mehr erwähnten und lediglich den Nachlass der Restanten ansprachen (Köln, fol. 17–19).
3
 Vgl. den Vermerk beim Konz. in Anm. 4 sowie Bruns, Tagebücher, 562. Zunächst war die Übergabe des Memoriales durch Kf. Ernst von Köln im Beisein der Gesandten der Kreisstände am 25. 5. 1594 an Rumpf oder Freymon zur Weiterleitung an den Ks. geplant (Bericht der Jülicher Gesandten an die Räte in Düsseldorf vom 25. 5. 1594: LAV NRW R, JB II 2343, fol. 301–304’, hier 301’. Or.). Da Rumpf die Annahme ablehnte (Köln, fol. 19), sollte es noch am 25. 5. Kf. Wolfgang von Mainz zur Weitergabe an den Ks. überreicht werden. Da auch er es nicht annehmen wollte, erläuterten die Gesandten ihre Beweggründe für das Memoriale, mit dem sie die Türkenhilfe nicht verzögern, sondern befördern würden, da man die Kreisbeschwerden in den Kurien nicht thematisieren müsse, wenn das Memoriale übergeben werde und der Ks. sich ihrer annehme. Der daraufhin von Kf. Wolfgang erbetenen Rücksprache mit Kf. Johann von Trier am 26. 5. sollten Beratungen der Gesandten der Kreisstände mit den Räten der geistlichen Kff. folgen, doch wurden diese jeweils prolongiert (Köln, fol. 19–20’; weitere Beratungen mit den geistlichen Kff. hier nicht protokolliert). Vgl. Bericht der Kölner Gesandten an den Rat vom 30. 5. 1594: Da eine Audienz beim Ks. und die Übergabe an Rumpf nicht möglich waren, wurde das Memoriale den geistlichen Kff. mit der Bitte um Weitergabe an den Ks. zugestellt. In den Verhandlungen der kfl. Räte mit den ksl. Geheimen Räten sollen Letztere angedeutet haben, die Proposition würde ohnehin auf die Beschwerden des Kreises eingehen (HASt Köln, K+R A 193/2, fol. 31–34’, hier 32’ f. Or.). Bericht der Jülicher Gesandten an die Räte in Düsseldorf vom 2. 6. 1594: Besprechung der Räte der geistlichen Kff. zur Übergabe des Memoriales am 27. 5., sodann [am 28. 5.] Übergabe an die ksl. Räte, die zusagen, die Bitte auf die Interzession der geistlichen Kff. hin zu unterstützen (LAV NRW R, JB II 2343, fol. 306–308’, hier 306. Or.). Irreführend bei Stieve, Politik I, 214.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 421–424’. Kop. LAV NRW W, Fb. Münster, LA Akten 473/10, fol. 152–155’. Kop. LAV NRW R, NWKA X/98, fol. 13–17’. Konz. Vermerk: Den ksl. Geheimen Räten von den Gesandten der geistlichen Kff. übergeben am 28. 5. Beim Konz. liegt ein Auszug aus der Instruktion des Niederrheinisch-Westfälischen Kreises (vgl. Einleitung, Kap. 3.4), in dem die Gesandten angewiesen werden, für den Fall einer Ablehnung der angesprochenen Punkte einen Protest einzulegen, mit dem der Kreis jegliche Verantwortung für alle Folgen der unterbliebenen Unterstützung wie dem Entzug von Kreis- und Reichsständen zurückweist. Vgl. den späteren Protest [Nr. 298]. Regest der Supplikation: Gross/Lacroix, Urkunden II, Nr. 775 S. 383 f.
5
 Vgl. die Beilagen zur folgenden Supplikation an die Reichsstände.
6
 Vgl. ein Jülicher Memoriale zu diesem Punkt (Regensburg, 28. 5. 1594), gerichtet an den Ks.: LAV NRW R, JB II 2344, fol. 270–273’. Konz. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 1061–1065’. Kop.
7
 Vgl. auch ein Jülicher Memoriale zu diesem Punkt (Regensburg, 28. 5. 1594), gerichtet an den Ks.: LAV NRW R, JB II 2344, fol. 268–269’. Konz. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 1083–1086’. Kop.
8
 Die Einberufung der Sitzung am 3. 6. durch Jülich erfolgte, weil die tags zuvor verlesene ksl. Proposition für die Sicherung der Kreisstände im Zusammenhang mit dem niederländischen Krieg lediglich die Friedensvermittlung, jedoch keine Reichshilfe ansprach (vgl. Nr. 1, 2. HA). Unter Berufung auf die Instruktion des Kreises regte Jülich deshalb an, eine entsprechende Supplikation an Ks. und Reichsstände zu richten. Daneben empfahl Jülich weitere Supplikationen 2) an den Ks. um die Befreiung der Kreisstände von künftigen Reichssteuern; 3) an die Reichsstände gegen die brabantische Jurisdiktion; 4) eine Jülicher Supplikation gegen die von Spanien erhobenen Lizenten sollte dem Ks. namens aller Kreisstände übergeben werden (Köln, fol. 28’–30). In der Beratung am 4. 6. (ebd., fol. 30–31) beschlossen die Kreisstände: 1) [Obige] Supplikation an die Reichsstände um Reichshilfe, in die die brabantische Jurisdiktion aufgenommen wird. 2) Die Supplikation wegen der Lizenten wird nicht von Jülich, sondern vom Kreis insgesamt eingereicht und verallgemeinert auf die /30’/ generall abschaffung aller licenten[Supplikation: Nr. 468]. Jülich wiederholte dabei (vgl. Nr. 450), dass man nur bereit sei, die selbst erhobenen Ungelder und Aufschläge zurückzunehmen, falls der RT eine Defensionshilfe bewilligt. 3) Supplikation an den Ks. um Befreiung von künftigen Reichssteuern [Nr. 288 mit Anm. 1].
9
 Köln, fol. 31. Mit der Übergabe wurden Jülich und Münster beauftragt.
10
 Zur späten Abschrift und Vorlage in KR und FR vgl. den Bericht der Jülicher Gesandten an die Räte in Düsseldorf vom 27. 6. 1594: Haben zusammen mit den Gesandten Münsters die am 6. 6. der Mainzer Kanzlei vorgelegte, dort aber /356’/ in vergeß gerathene und daher noch nit vorbrachte supplicationes[obige Supplikation mit den Beilagen] im fursten rath und stätt rath besonders ubergeben und den maintzischen cantzler so fern erinnern laßen, das er demnach angeregte supplicationes vorgestern wider funden und vorzubringen erpotten(LAV NRW R, JB II 2343, fol. 356–358’, hier 356’. Or.; präs. Düsseldorf, 16. 7.).
11
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 311–317’. Kop. LAV NRW R, NWKA X/98, fol. 25–31’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 372–379’. Kop. Referiert bei Häberlin XVIII, 300–310.
12
 Abweichend vom sonstigen Verfahren werden die Beilagen aufgrund ihrer Bedeutung eigenständig regestiert.
13
 Vgl. Anm. 21 bei Nr. 30.
14
 Reichshilfe von 2 Römermonaten (RAb, § 44: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1422 f.); zu den Problemen bei der Erlegung vgl. Anm. 19 bei Nr. 36.
15
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 398 S. 1350 (Dekret des KR vom 3. 9. 1582).
16
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 425–428’. LAV NRW R, JB II 2344, fol. 671–674’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 130–133’. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 311–315. Knapp erwähnt bei Arndt, Reich, 80 f.
17
 Heute: Monschau (Eifel).
18
 Florent de Berlaymont (oder Barlaymont; ca. 1550–1626), Sohn des [oben angesprochenen] Charles de Berlaymont (1510–1578), u. a. Statthalter von Namur, Mitglied des Staatsrates, Ritter im Orden vom Goldenen Vlies (ADBII, 400 f.). Zum Versuch der Gff., den Streit um Montjoie vor die brabantische Jurisdiktion zu ziehen, vgl. knapp Bergerhausen, Köln, 234.
19
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 549–550’. LAV NRW R, JB II 2344, fol. 683–684’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 134–135’. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 316 f. Regest: Gross/Lacroix, Urkunden II, Nr. 772 S. 382 f.
20
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 429–438’. Kop. Überschr.: Brevis facti narratio in sachen weilandt Wilhelmen, nhun Anthoniß vonn Harf, herrn zu Hurt, gegen herrn burgermeister und rath deß Hl. Reichs freier stadt Colln. Dorsv.: Memoriale der stadt Colln, die brabantische proceß belangendt.LAV NRW R, JB II 2344, fol. 675–682. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 136–143’. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 317–329. Regest: Gross/Lacroix, Urkunden II, Nr. 771 S. 382. Vor dem RT hatte sich die Stadt Köln mit Schreiben vom 25. 2. 1594 bei mehreren Reichsständen gegen das Vorgehen der Brüsseler Regierung im Gefolge der von Wilhelm von Harff und später dessen Sohn Anton geführten Prozesse mit Provisionaldekreten sowie Repressalien beklagt, dies in einer beigelegten „brevis facti narratio“ erläutert und um Unterstützung ihrer Vorlage beim RT gebeten. Die übersandte Schilderung entspricht weitgehend dem beim RT übergebenen Memoriale (Beilage C), lediglich der letzte Absatz fehlt; hingegen wurden die 28 Beilagen zur Schilderung dem RT nicht vorgelegt. Nachweise: HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 124–127’ (Or. des Schreibens an Friedrich Wilhelm von Sachsen); Loc. 10148/4, fol. 132–141 (Schilderung), fol. 142–213’ (Beilagen). AP Stettin, AKS I/202, pag. 3–7, 12 (Or. an Hg. Johann Friedrich von Pommern); pag. 13–32 (Schilderung), pag. 35–276 (Beilagen). StA Würzburg, WRTA 86, unfol. (Or. an Bf. Julius von Würzburg; mit Schilderung und Beilagen). StadtA Esslingen, Best. Reichsstadt, Fasz. 440, unfol. (Kop. des Schreibens an Ulm, an Esslingen weitergereicht am 2. 4. {23. 3.}; mit Schilderung und Beilagen). GLA Karlsruhe, Abt. 225 Fasz. 1275, unfol. (Kop. des Schreibens an Ulm, an Überlingen weitergereicht am 2. 4. {23. 3.}; mit Schilderung und Beilagen). Beim RT baten die Kölner Gesandten bald nach ihrer Ankunft mehrere Reichsstände um Unterstützung dieses Memoriale sowie der Supplikation gegen die Lizenten (vgl. Anm. 1 bei Nr. 450). Am 1. 6. übergaben sie dem Ks. eine inhaltlich entsprechende Supplikation mit der Bitte, die brabantischen Prozesse und deren Exekution einstellen zu lassen (Supplikation: HASt Köln, K+R A 197, fol. 54–55. Kop. Übergabe: Köln, fol. 21–23’).
21
 Hürther Bach oder Duffesbach. Vgl. zum Streit um die Bachnutzung seit 1560, zu den diesbezüglich von Wilhelm von Harff veranlassten brabantischen Prozessen, den Gegenmandaten Ks. Ferdinands I. und zur folgenden Entwicklung: Bergerhausen, Köln, 232–237; Verhandlungen beim RT 1594: 237–240. Ausführlich auch zu den reichs- und lehnsrechtlichen Hintergründen: Bergerhausen, Provinzposse, 7–14.
22
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 11’–14’. Vgl. zur Beratung mit Voten: Bergerhausen, Köln, 238–240; Bergerhausen, Provinzposse, 13 f.
23
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 22.
24
 Kursachsen, fol. 312 [Nr. 33]. Die Billigung der Resolution als Dekret der Reichsstände wird am 22. 7. nicht protokolliert, auch liegt keine Abschrift als Ständedekret vor. Vgl. dagegen die Aussage im Bericht der Jülicher Gesandten vom 21. 8. (Anm. 26).
25
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 439–444’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 381–384’ Kop. LAV NRW R, Kleve-Mark, Akten 3150, fol. 427–429. Kop. Referiert bei Häberlin XVIII, 359–361; Bergerhausen, Provinzposse, 14. Regest mit Textauszug: Gross/Lacroix, Urkunden II, Nr. 776 S. 382. Beschluss zur Kassation der Brabanter Goldenen Bulle bei Dotzauer, Reichskreise, 419.
26
 Die Jülicher Gesandten stellten im Bericht an die Räte in Düsseldorf vom 21. 8. 1594 fest, dass ungeachtet dieser Festlegung in dem vom Supplikationsrat /519/ gemachten und in pleno approbirtenDekret der RAb keinerlei Festlegungen zu den brabantischen Prozessen enthält. Sie beschwerten sich dagegen unmittelbar nach der Verlesung des RAb [am 19. 8.] beim Mainzer Kanzler, der sich damit rechtfertigte, der Ks. habe sich des puncten halben nicht resolvirt, darumb es zum abschied nicht wehre zubringen gewesen.Auf eine entsprechende Klage des Kf. von Köln hin ist dagegen seitens des Kanzlers zum theill vertrostung beschehen, das die notturfft gleichwol noch solle eingezogen werden. Welches doch nicht erfolgt,sondern inzwischen sei der Mainzer Kanzler abgereist (LAV NRW R, JB II 2343, fol. 519–522’, hier 519. Or.; präs. Düsseldorf, 3. 9.).
27
 Ulm, fol. 49 f. [Nr. 118].
28
 Sachsen-Weimar, fol. 165, und Jülich-Berg, fol. 156 [Nr. 77, Anm. b].
29
 Ulm, fol. 68 [Nr. 130].
30
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 571–573’. Kop. (präs. 14. 7.). HASt Köln, K+R A 200/1, fol. 68–69’. Konzeptkop. (präs. 13. 7.).
31
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 35’.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 330–332, 335’. Kop. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 368–370’, 371’. Kop. LAV NRW R, NWKA X/98, fol. 18–20’. Konz. Referiert bei Häberlin XVIII, 331–335; Moser, Reichs-Tags-Geschäfften, 1458 f. Vgl. Bergerhausen, Köln, 243. Zur Vorberatung der Supplikation durch die Kreisstände vgl. Anm. 1 bei Nr. 467.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 333–334’. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 381. Kopp. Druck: Häberlin XVIII, Vorrede IX.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 9 f.
4
 Ebd., fol. 15 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 313’.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 319, 319’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 380, 385’. HStA München, KÄA 3231, fol. 221. Kopp als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 361 f.
1
 Die Supplikation konnte nicht aufgefunden werden. Inhaltsreferat anhand der Zusammenfassung im Dekret der Reichsstände.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 30’.
3
 Ebd., fol. 37’ (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
4
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 313 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
5
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 652–653’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 88–89. HStA München, KÄA 3231, fol. 222 f. Kopp. als Dekret des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 273, 275.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 36–40’. Or. mit aufgedr. Siegel als Schreiben an die Reichsstände. Referat: Kruppe, Türkenhilfe, 314 f.
2
 Auf die Supplikation an den RT 1576 hin ermäßigte der Moderationstag 1577 den Anschlag von 30 nicht wie gebeten auf 10, sondern auf 20 zu Fuß (entsprechend der befristeten Moderation von 1567). Vgl. Kruppe, Türkenhilfe, 270–274.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 3–4’. Protokollauszug im Wortlaut bei Kruppe, Türkenhilfe, Anhang Nr. 3 S. 446–448.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 15 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 313’ f. (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
6
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 41–42’. Konzeptkop. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 102–103’. HStA München, KÄA 3231, fol. 234 f. Kopp. als Dekret des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 440–442; Kruppe, Türkenhilfe, 315. Wiedergabe im Wortlaut: Ebd., Anhang Nr. 4 S. 448 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 405–406’. Or. mit 7 aufgedr. Wachssiegeln. LHA Schwerin, Acta externa 1876, fol. 2–4’. Kop.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 408–410’. Kop.
3
 Vgl. Anm. 46 bei Nr. 1.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 411–412’. Kop.
5
 Ebd., fol. 414–422’. Or. mit 15 aufgedr. Wachssiegeln, von denen 11 mit Unterschriften versehen sind. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 11 Nr. 10530, fol. 95–103’. LHA Schwerin, Acta externa 1876, fol. 5–17’. Kopp. Ausführlich referiert bei Tessin, Niedersachsen, 76 f.
6
 = Štúrovo, Slowakei.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 425–428’. Kop.
8
 Kursachsen, fol. 468. Die vorherige Beratung im KR, die Billigung des Konz. im RR sowie anderweitige Verhandlungen in FR und SR sind nicht protokolliert.
9
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 450–451’. Konz. Hd. Kraich.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 361–370’. Or.
2
 Ebd., fol. 371–384’. Kopp.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 34–35.
4
 Ebd, fol. 37’ f.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 320’ f.
6
 Billigung am 30. 7. gemäß Vermerk auf dem Mainzer Konz. des folgenden Dekrets. Die Protokolle verzeichnen die Billigung nicht.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 385–386’. Konz. als Überarbeitung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA München, KÄA 3231, fol. 196 f. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 84–85’. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats.
8
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 412, hier S. 1360 (Dekret vom 12. 9. 1582).
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 117–120’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung. Die Supplikation wurde zwar beim RT nicht zur Abschrift gegeben, doch hatte sie Gf. Joachim schon zuvor an viele Reichsstände und ‑städte geschickt bzw. direkt in Regensburg mit der Bitte um ihre Unterstützung übergeben. Weder obige Supplikation an die Reichsstände insgesamt noch die diesen Schreiben gleichlautend beigelegte Bittschrift bezieht sich explizit auf Belegdokumente. Da aber im Zusammenhang mit den Schreiben des Gf. Beilagen abgelegt sind (nicht immer vollständig), die auch inhaltlich in der Supplikation angesprochen werden, ist anzunehmen, dass der Gf. sie zumindest den Schreiben beigab. Vgl. Schreiben an: Friedrich Wilhelm von Sachsen (Nürnberg, 10. 3. {28. 2.} 1594: HStA Dresden, GA Loc. 4475/3, fol. 1–2’. Or.; Supplikation als Beilage: fol. 19–22’; 4 Belegdokumente: fol. 7–18’. Kopp.). Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg (Nürnberg, 23. 4. {13. 4.} 1594: HStA München, K. blau 275/2, fol. 195 f., 200’. Or.; Supplikation: fol. 196–199’; 3 Belegdokumente: fol. 201–205’. Kopp.). Stadt Köln (Nürnberg, 22. 3. {12. 3.} 1594: HASt Köln, K+R A 193/2, fol. 10–11’. Or. Supplikation: fol. 361–366’; 7 Belegdokumente: fol. 367–383’. Kopp.). Stadt Lübeck (Nürnberg, 22. 3. {12. 3.} 1594: StadtA Lübeck, ASA RTA XIV, fol. 16 f., 21’. Or. Supplikation: fol. 17–20’. Kop.). Stadt Augsburg (Nürnberg, 24. 3. {14. 3.} 1594: StadtA Augsburg, RTA 55, fol. 409–410’. Or.; Supplikation: fol. 411–415’. Kop.). Supplikation (ohne Begleitschreiben) an Kurmainz und Kurbrandenburg: HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 108–111’. Or. (übergeben am 12. 6.; 3 Belegdokumente: fol. 112–116’. Kopp.); GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 144–147’. Kop. (übergeben am 22. 6. {12. 6.}; 3 Belegdokumente: fol. 148–152’. Kopp.).
2
 Kursachsen, fol. 167 f.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 17’–19.
4
 Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 315 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
6
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 209; Kursachsen, fol. 418–419.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 126–127’. Konz. als Resolution des Supplikationsrats; fol. 128–129. Konzeptkop. des Ständedekrets. HStA Dresden, GA Loc. 4475/3, fol. 23–24’. HStA München, KÄA 3231, fol. 194–195. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 670–673.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 633–638’. Or.
2
 Ebd., fol. 639–641’. Kopp.
3
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 113–114’ (Protokoll). Die Beratungen am 5. 8. fehlen im Kurmainzer Protokoll des Supplikationsrats.
4
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 490 (Verlesung), 491’ (Billigung).
5
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 642 f. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 265, 268’. HStA München, KÄA 3230, fol. 338 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats.
6
 Vgl. Nr. 303.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 478–479’, 481’. Or.
2
 Kurmainz, unfol.; Kurpfalz, fol. 229’.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 480. Konz. Hd. Kraich.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Or. an die Kff. Weitere Exemplare konnten nicht aufgefunden werden.
2
 Ebd., unfol. Kop.
3
 Ks. an Kf. Wolfgang von Mainz (Prag, 5. 6. 1591): Schickt Bericht zu den Hintergründen der Inhaftierung P.s, um diese gegen etwaige anderslautende Vorgaben zu rechtfertigen (HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Or.). Der Bericht des Ks. fehlt bei den Akten, er liegt dem Gegenbericht P.s aber als Beilage A bei. Es handelt sich um die Antwort des Ks. vom 4. 6. 1591 zu einer kursächsischen Interzession für P., die Ks. anschließend mit Schreiben vom 5. 6. 1591 gleichlautend an die Kff. (mit Ausnahme von Kurpfalz) schickte (vgl. die Ausführungen in der Supplikation Maximilians von P. vom 20. 7.). Vgl. erläuternd die Schreiben P.s an die kursächsischen Gesandten beim RT (Tübingen, 24. 4. {14. 4.} 1594), an Kuradministrator Friedrich Wilhelm und erneut an die Gesandten (jeweils Tübingen, 4. 5. {24. 4.} 1594): Da Hg. Friedrich von Württemberg seine strenge Haft gemildert hat und er Besuch empfangen kann, war es ihm erst jetzt mit Unterstützung von Beratern möglich, zu der vom Ks. im Juni 1591 dem kursächsischen Rat Eilenbeck übergebenen Antwort seinen Gegenbericht zu verfassen. Bittet, seinen Sohn Maximilian bei dessen Übergabe an den Ks. zu unterstützen und sein Anliegen zu befördern, damit er zum RT zugelassen werde und seine Unschuld beweisen könne (HStA Dresden, GA Loc. 9956/9, unfol. Orr.). In einer Erläuterung an die kursächsischen Gesandten verwies P. auf die Umstände seiner Inhaftierung, die Interzession beim Ks. 1591 durch Kf. Christian I. und die Antwort des Ks., zu der er nunmehr seinen Gegenbericht vorlegen kann. Sein Sohn Maximilian und sein Bruder Philipp bringen davon 4 gleichlautende Exemplare zum RT, die dem Ks., KR, FR und SR übergeben werden sollen (o. D.: Ebd., unfol. Or.).
4
 Gegenbericht und Supplikation an den Ks. (Tübingen, 16. 3. {6. 3.} 1594): HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. (in sich foliiert: 1–157. Kop. Überschr.: An den Ks. gerichteter allerunterthönigister, außfierlicher bericht, gehorsamist erbieten, flehen und bitten, mitt beygelegten zwoundsybenzig auff einandern alphabetierten copien, Conraden, deß Hl. Röm. Reichs erbmarschalcken, herrn zu Bappenheim.); 72 Beilagen (A-Z, Aa-Zz, Aaa-Yyy): Ebd., unfol. (Kopp.). Gegenbericht: HStA Dresden, GA Loc. 9956/8, fol. 1–178’ (Kop.); Beilagen: Loc. 9956/9, unfol. (Kopp.). Zum Inhalt vgl. den von Maximilian von P. vorgelegten Auszug (Regensburg, 20. 7. 1594).
5
 Kurmainz, fol. 42, fol. 19a’; Kurpfalz, fol. 57.
6
 Kurpfalz, fol. 69; Kursachsen, fol. 139.
7
 Bayern, fol. 117.
8
 Ulm, fol. 46; Speyer A, fol. 353’; Nürnberg, fol. 75 f. Dort als Randvermerk: Supplikation und Beilagen wurden nicht zur Abschrift gegeben.
9
 Vgl. die spätere Verlesung des Auszugs und nochmals der Supplikation im SR am 30. 7. (keine Beratung): Ulm, fol. 86’; Speyer A, fol. 396.
10
 HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Or. an die Kff.
11
 Ebd., unfol. Kop.
12
 Kurmainz, fol. 38a’ f.; Kursachsen, fol. 188’–191’.
13
 Ulm, fol. 48 f.
14
 Bayern, fol. 145 f.; Augsburg, unfol.
15
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 23–25’.
16
 HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Or.
17
 Ebd., unfol. Kopp.
18
 Vgl. Anm. 3.
19
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 340 f.
20
 HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Or. [!].
21
 Ebd., unfol. Kop.
22
 Ebd., unfol. Or. HHStA Wien, RK Kleinere Reichsstände 411, fol. 50–87’. Kop. (hier präs. 20. 7.).
23
 HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Kopp. Vgl. auch Anm. 4.
24
 Vgl. auch Döderlein, Bappenheim, 264–269; Häberlin XVI, 158–164. Knapper: Pappenheim, Marschälle, 45–47; Schwackenhofer, Reichserbmarschälle, 162 f.
25
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 40–41.
26
 Ebd., fol. 51 f.
27
 HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Or.
28
 Kursachsen, fol. 445’ (Verlesung); fol. 447’ (Billigung).
29
 HHStA Wien, MEA RTA 89, unfol. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA München, KÄA 3231, fol. 243–244; StA Würzburg, WRTA 87, unfol.; HStA Dresden, GA Loc. 9956/9, unfol. Kopp. als Ständedekret. Referiert bei Häberlin XIX, 619–621 (als Beilage zur Supplikation an den RDT 1595).
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 509–513’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 221–226’. HStA München, KÄA 3231, fol. 246–252’. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 557–565.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 515–527’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 227–242’. HStA München, KÄA 3231, fol. 253–266’. Kopp.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 31–32’.
4
 Kf. Friedrich IV. von der Pfalz hatte seine Unterstützung Philipps von Pappenheim schon vor dem RT gegenüber Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen zum Ausdruck gebracht und ihn gebeten, ebenfalls für diesen zu intervenieren (Heidelberg, 7. 5. {27. 4.} 1594: HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 243–245’, 248’. Or.). Eine eigene Eingabe Philipps beantwortete der Kuradministrator in Regensburg am 5. 7. (25. 6.) 1594 unter Verweis auf eine Erklärung Alexanders ihm gegenüber (ebd., fol. 249–252’. Or.), wonach dieser die Aufteilung des Kollegiatstifts nur bewilligt hatte, falls er, Philipp, sie beim RKG und dem Bf. von Augsburg zuwege bringen könne (ebd., fol. 246 f. Konz.).
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 41 f.
6
 Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
7
 Kursachsen, fol. 447 f.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 528–529’. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 253–254’. HStA München, KÄA 3231, fol. 245 f. Kopp. als Ständedekret. Referiert bei Häberlin XVIII, 565 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 285–286’. Or. HStA München, K. blau 113/3 I Fasz. 2, unfol. Kop.
2
 Vgl. die Kurpfälzer Voten am 17./18. 6.: Kursachsen, fol. 108, 112 [Nr. 11], fol. 116, 123’, 128 f. [Nr. 12].
3
 Kurmainz, fol. 40a f.
4
 Zum Administrationsstreit (vgl. Anm. 21 bei Nr. 59) vgl. Sturm, Pfalzgraf, 97–118; zur aufgeschobenen Belehnung bes. 108 f., 113; zur Ablehnung einer vom Ks. angeregten Vermittlungskommission durch den Kf. bes. 113, 115 f.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 287. Konz. Hd. Kraich. Billigung: Kurmainz, unfol.
6
 Die Verleihung der Regalien und Reichslehen erfolgte noch beim RT in Regensburg am 12. 8. 1594 an die Kurpfälzer Gesandten als Bevollmächtigte des Kf. Belehnungsurkunde: HStA München, Kurpfalz Urkunden 193 (Or. auf Pergament, unterzeichnet von Ks. Rudolf II., Freymon und Hannewald; ksl. Siegel in hölzerner Kapsel an goldener Schnur). Konfirmationslibell Ks. Rudolfs II. für Kf. Friedrich IV. (Regensburg, 12. 8. 1594): Ebd., Kurpfalz Urkunden 393/1 (Or., unterzeichnet von Ks. Rudolf II., Freymon und Hannewald; ksl. Siegel in hölzerner Kapsel an goldener Schnur). Vgl. Fleischmann, Beschreibung [Bbb]; Häberlin XVIII, 687; Sturm, Pfalzgraf, 117; Press, Calvinismus, 390.
1
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 80–82’. Or. Gleichzeitige Schreiben an die anderen Kff. bestätigen die folgenden Bitten des Pfgf. unter Bezugnahme auf das Schreiben vom 23. 3. (13. 3.).
2
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 421 S. 1373.
3
 Vgl. die inhaltlich entsprechende Supplikation beider Pfgff. an den Ks. (o. O., 12. 2. {2. 2.} 1594) mit der Bitte, den Zoll nach Ablauf der 15 Jahre kontinuierlich in der erhöhten Form erheben zu dürfen, sowie um Fürsprache des Ks. bei den Kff. um deren Konsens (HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 91–92’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 182–184’. Kopp.).
4
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 85–86’. Or. an Kurmainz. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 191–192. Or. an Kurbrandenburg. Die Kff. verwiesen den Pfgf. an die Beratung des Gesuchs beim RT. Vgl. Kf. Wolfgang von Mainz an Pfgf. Philipp Ludwig (Aschaffenburg, 27. 4. 1594): HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 93 f. Kop. Kf. Johann Georg von Brandenburg an Pfgf. Philipp Ludwig (Cölln/Spree, 4. 5. {24. 4.} 1594): GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 199, 200. Kop.
5
 Schreiben des Ks. an die Kff. (Prag, 6. 4. 1594): HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 87–90’. Or. an Kurmainz. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 194–196’. Or. an Kurbrandenburg. Ebd., fol. 186–187’. Kop. an Kursachsen.
6
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 94–95’. Or.
7
 Kurmainz, fol. 31–32. Vgl. zur Beratungsform das Tagebuch des K. von Fürstenberg: KR helt geheimen rat in zollsachen, ein jeder herr mit zweien reten, quorum ego unus (Bruns, Tagebücher, 563).
8
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 96–99’. Kop.
9
 Kurmainz, fol. 35’–36’.
10
 Kurmainz, fol. 37 f.
11
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 100–103’. Konz. Hd. Kraich. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 338–341’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 205–208’. Kopp. Beschluss der Übergabe an den ksl. Vizekanzleramtsverwalter im KR am 17. 6. (Kurmainz, fol. 42); Bericht im KR am 20. 6. zur Übergabe am Vortag (ebd., fol. 24a).
12
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 108–109’. Or.
13
 Ebd., fol. 110–113’. Kop. Vgl. die ksl. Urkunden für die Verlängerung (Regensburg, 23. 7. 1594): HStA München, Pfalz-Zweibrücken Urkunden Nr. 2017; ebd., Pfalz-Neuburg Urkunden, Zoll Nr. 157. Orr.
14
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 114–115’. Or.
15
 Kurmainz, unfol.
16
 Kurmainz, unfol.
17
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 118–121’. Konz. Hd. Kraich. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 211–214’. Kop. Revers Pfgf. Johanns von Zweibrücken gegenüber allen Kff. (Zweibrücken, 15. 9. {5. 9.} 1594): HStA München, Pfalz-Zweibrücken Urkunden Nr. 2038. Or. GStA PK Berlin, VII. HA, Mark als Reichsstand Nr. 210. Or.; Revers Pfgf. Philipp Ludwigs (Neuburg, 15. 9. {5. 9.} 1594): Ebd., Nr. 211. Or.
18
 HHStA Wien, MEA Zollsachen 2, fol. 116–117’. Konz. Hd. Kraich. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 209–210’. Kop. Or.-Briefe der Kff. von Trier, Brandenburg, Köln und Mainz für Pfgf. Philipp Ludwig (jeweils Regensburg, 1. 8. 1594): HStA München, Pfalz-Neuburg Urkunden, Zoll Nr. 160–163; für Pfgf. Johann: HStA München, Pfalz-Zweibrücken Urkunden Nr. 2032–2035. Or.-Briefe Kuradministrator Friedrich Wilhelms von Sachsen als Vormund (Weimar, 2. 1. 1595 {23. 12. 1594}): Ebd., Pfalz-Neuburg Urkunden, Zoll Nr. 159; Pfalz-Zweibrücken Urkunden Nr. 2037.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 659a–664’. Kop. Die Supplikation wurde von Pfalz-Neuburg konzipiert. Vgl. Eintrag in Hessen (unfol.) für 22. 6. (12. 6.): Pfgf. Philipp Ludwig lässt den hessischen Gesandten das Konz. der Supplikation zur Billigung zustellen.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 665–697’. Kopp.
3
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 422 S. 1374.
4
 RAb 1570, § 71 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1228 f.).
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 15–16’.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 314’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 698–699’. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 86–87’. HStA München, KÄA 3230, fol. 326–327. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 668–670.
9
 Vgl. zum Passus in [] die folgende Supplikation.
10
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 701–703’. Kop.
11
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 46’ f.
12
 Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das erste, hier modifizierte Dekret (wie Anm. 8), wonach es am 30. 7. nochmals verlesen und [in der korr. Form] gebilligt wurde. Ein neuerlich ausgestelltes Dekret in Abschrift der Reichsstände liegt nicht vor. In der bayerischen Kop. des ersten Dekrets (KÄA 3230; vgl. Anm. 8) ist der entsprechende Schlussabschnitt ebenso nachträglich gestrichen wie im Mainzer Konz. (vgl. Anm. 8).
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 70–75’. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 440–443’. HStA München, KÄA 3230, fol. 280–282’. Kopp.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 76–79’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 114–117’. HStA München, KÄA 3230, fol. 284–288. Kopp. Vgl. dazu weitere Korrespondenzen Pfgf. Johanns aus den Jahren 1586/87 mit Kurmainz und Hg. Wilhelm V. von Bayern wegen der Teilnahme an der Visitation: HStA München, K. schwarz 5709, unfol.
3
 Gemeint ist die RKGO 1548: Machoczek, RTA JR XVIII, Nr. 116 S. 1231–1438, hier Art. 50, S. 1311 f.; RKGO 1555: Laufs, RKGO, 146 f. (§ 1).
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 28’–29’.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 112–118’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/2, fol. 391–395. Kopp. StA Coburg, LA B 206, fol. 136–139’. Konzeptkop.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 42 f.
7
 Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
8
 Kursachsen, fol. 445’ (Verlesung), 447’ (Billigung).
9
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 92–93’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 118 f. HStA München, KÄA 3230, fol. 290 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 414–416.
10
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 108–111’. Kop.
11
 Kursachsen, fol. 474’ f.
12
 Österreich, fol. 82 f.; Würzburg B, fol. 191 f.
13
 Österreich, fol. 83’ f.
14
 HStA München, K. blau 274/11, fol. 243–246’. Kop. mit Dorsv. zur Übergabe an G. Hager (Österreich) und den Salzburger Kanzler als Direktoren des FR mit der Bitte um die dortige Vorlage. HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 707–709’. Kop.
15
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 94–99’. Kop.
16
 Ebd., fol. 100–107’. Kop.
17
 Österreich, fol. 96’; Pfalz-Neuburg D, fol. 226 f.
18
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 80–81’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 119–120’. HStA München, KÄA 3230, fol. 292 f. Kopp.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 263–265’. Kop.
2
 Ebd., fol. 266–268’.
3
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 26’ f.
4
Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 314 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
6
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’.
7
HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 276 f. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 104–105’. HStA München, KÄA 3230, fol. 344 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 275.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 568–570’. Or.
2
 Ebd., fol. 571–578’. Kopp.
3
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 424 S. 1376.
4
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 21 f.
5
Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 314’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 579, 579’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 98, 99’. HStA München, KÄA 3230, fol. 235. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 678 f.
9
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 580–581. Konz.
10
 Ulm, fol. 46. Vermerk in Nürnberg, fol. 75’: Die Supplikation wurde nicht zur Abschrift gegeben.
11
 Ulm, fol. 49.
12
 Ulm, fol. 54. Vermerk in Nürnberg (fol. 89’): Die Promotoriale wurden nicht zur Abschrift gegeben.
13
 LA Magdeburg, Rep. A 50 II Nr. 79 Fasz. 6, fol. 33–34’ (a), 36–38’ (b), 39–40’ (c). Kopp.
14
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 424 S. 1376 mit Anm. 4.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 437–440’. Kop.
2
 Ebd., fol. 441–450’. Kopp.
3
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 46.
4
Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kursachsen, fol. 446’ f. (Verlesung), 447’ (Billigung).
6
HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 451–452’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 77–78’. HStA München, KÄA 3230, fol. 334 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 275–277.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 454–458’. Kop.
2
 RAb 1570, § 66 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1227).
3
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 45’ f.
4
Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kursachsen, fol. 446’ (Verlesung), 447’ (Billigung).
6
HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 459–460’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 76, 79’. HStA München, KÄA 3230, fol. 252. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 416 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 631 f. Kop.
2
 Vgl. die Mecklenburger Supplikation [Nr. 466].
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 622–624’. Kop. StA Meiningen, GHA II Nr. 89, fol. 419–422’. Kop.
2
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 45 f.
3
Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
4
 Kursachsen, fol. 447 (Verlesung), 447’ (Billigung).
5
HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 625–626’. Konz. als Resolution des Supplikationsrats. StA Meiningen, GHA II Nr. 89, fol. 423 f. Kop.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 627–630’. Or. StA Meiningen, GHA II Nr. 89, fol. 424–426’. Kop.
7
 Die Magdeburger Gesandten hatten den RT am 1. 8. verlassen (Bericht der Kurbrandenburger Gesandten an den Kf. vom 3. 8. {24. 7.}: GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Xx, fol. 229–234’, hier 230’. Or.).
8
 Kursachsen, fol. 474 f.
9
 Vgl. ergänzend Pommern-Wolgast, fol. 91’: Der Gegenbericht ist nicht diktiert worden. Nach der Sitzung des RR hat Spelt ihnen, den Gesandten Pommerns, vorgeschlagen, beim obersächsischen KT eine Vermittlung des Kreises anzuregen, um den Streit gütlich beizulegen. Sie haben dies auf Hintersichbringen angenommen.
10
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 631–632’. Or.
11
 Kursachsen, fol. 489 f., 490.
12
 Augsburg, unfol. Dagegen in Österreich (fol. 85’) anders: Anforderung von Berichten des Ober- und Niedersächsischen Kreises.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 636 f., 639 f. Or.
2
 Vgl. auch die Supplikation beim RT 1582: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 425 S. 1377.
3
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 35’.
4
Ebd., fol. 37’ (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 312’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
6
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 640 f. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 82–83’. HStA München, KÄA 3230, fol. 342 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 273 f. (Inhaltsreferat), 275 (Beschluss).
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 774, 774’. Or. Die Eingaben an FR und SR konnten nicht aufgefunden werden.
2
 Kursachsen, fol. 557’ [Nr. 52]. Beschluss auch referiert im Dorsv. der Supplikation (HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 774’).
3
 Augsburg, unfol. [Nr. 95].
4
 Ulm, fol. 118’ [Nr. 145, Anm. b].
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 4–6’. Or.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 36 f.; fol. 37’.
3
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 313 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
4
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 7–8. Konz. HStA München, KÄA 3231, fol. 71–72. Kop. als Dekret des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 670 f.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 9–10. Konz.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 299–302’. Kop. ohne Unterzeichnung. Daneben konnten nur 2 weitere Kopp. aus kfl. Überlieferung aufgefunden werden (evtl. angefertigt im Zusammenhang mit der Beratung im KR): HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 69–70’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Vv, fol. 455–457’.
2
 Der Wortlaut des Memoriales wurde bis hierher weitgehend wörtlich in den RAb [Nr. 511], § 125, übernommen.
3
 Öffentliche, unehrenhafte Auspeitschung am Pranger (Grimm, Wörterbuch XVII, 1208 f.).
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 44 f.
5
 Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurpfalz, fol. 220’; Kursachsen, fol. 447 (Verlesung), 447’ (Billigung).
7
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 393–394’. Konz. als Resolution des Supplikationsrats.
8
 Kursachsen, fol. 545 [Nr. 51]; ebd., fol. 551’–553 [Nr. 153]. Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 125–127.
9
 Nr. 301, fol. 623’ f.
1
 HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 346 f., 349 f. HStA München, K. blau 275/2, fol. 419–421’. StA Nürnberg, ARTA 60, fol. 372–374’. StA Coburg, LA B 206, fol. 116–117’. Kopp. Ein gesondertes Schreiben gleichen Datums richtete der Hg. an die RT-Gesandten des Hauses Brandenburg, der Kurpfalz und Hessens, in dem er mit dem Dank für deren Engagement die Bitte verband, die Bemühungen seines Sohns J. C. beim RT um die Freilassung gegen jene zu unterstützen, die diese verhindern wollten (StA Nürnberg, ARTA 61, Prod. 26. Kop.).
2
 Vgl. Schreiben Hg. J. C.s an Ff. bzw. deren RT-Gesandte (Coburg, 13. 4. {3. 4.} 1594), vorgelegt erst beim RT: LHA Schwerin, RTA I GstrR 31b, fol. 307–310’ (Or. an Hg. Ulrich von Mecklenburg; präs. Regensburg, 4. 5. {24. 4.}). RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, Prod. 3. (Or. an Kg. Christian IV. von Dänemark, Hg. von Holstein; präs. [Regensburg], 12. 5. {2. 5.}). Korrespondenzen deuten auf weitere, nicht überlieferte Schreiben hin. Vgl. Bericht der Pommern-Stettiner Gesandten an Hg. Johann Friedrich vom 13. 5. (3. 5.) 1594: Übergabe eines Schreibens Hg. J. C.s an sie (AP Stettin, AKS I/203, pag. 335–342, 346, hier 339. Or.). Schreiben Hg. J. C.s, postalisch an Ff. persönlich gerichtet (Coburg, 14. 4. {4. 4.} 1594): GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 628–630’ (Or. an Kf. Johann Georg von Brandenburg). StA Nürnberg, ARTA 57, Prod. 69 (Or. an Mgf. Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach). Hg. J. E. an Mgf. Georg Friedrich (Marksuhl, 28. 4. {18. 4.} 1594): Ebd., Prod. 80 (Or.). Weitere Schreiben an andere Ff. werden in den mündlichen Vorsprachen (vgl. Anm. 3) erwähnt. In den Schreiben jeweils Bitte um Interzession beim RT für die Haftentlassung J. F.s. Die mündlichen und schriftlichen Antworten sagten meist allgemein die Unterstützung zu.
3
 Vgl. Vorsprachen der Gesandten Hg. J. C.s und Hg. J. E.s bei Kff., Ff. oder Gesandten jeweils mit der Bitte, ihre Bemühungen um die Freilassung J. F.s zu unterstützen bzw. das Vorgehen beim RT zu vereinbaren: Am 5. 5. (25. 4.) bei den hessischen (Hessen, unfol.) und den Kurbrandenburger Gesandten (Kurbrandenburg, fol. 11’–12’); am 6. 5. (26. 4.) bei jenen Sachsen-Weimars (Sachsen-Weimar, fol. 5’–8’) und Brandenburg-Ansbachs (deren Bericht an Mgf. Georg Friedrich vom 7. 5. {27. 4.} 1594: StA Nürnberg, ARTA 57, Prod. 86. Or.); am 10. 5. bei den Kurpfälzer Gesandten mit Bitte, den Vortrag bei der Übergabe der Supplikation an den Ks. zu übernehmen (deren Bericht an den Kf. vom 10. 5. {30. 4.} 1594: HStA München, K. blau 114/2 I Fasz. 1, fol. 31–34, hier 33’ f. Konz.) und erneut bei den hessischen Vertretern (Hessen, unfol.); am 13. 5. bei Hg. Maximilian von Bayern (Bayern A, fol. 514’ f.); am 25. 5. (15. 5.) Unterredung Hg. J. C.s persönlich mit Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen und am 26. 5. der beiderseitigen Gesandten (Sachsen-Weimar, fol. 23’–25’, fol. 32’–33’); am 7. 6. (28. 5.) bei den hessischen Vertretern (Hessen, unfol.).
4
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 433 S. 1382.
5
 Hessen, unfol.
6
 Die anlässlich der Interzession zahlreicher Kff. und Ff. in Prag 1585 von Rudolf II. unter dem Einfluss Kf. Augusts von Sachsen formulierten Bedingungen (5. 4. 1585) für die Freilassung J. F.s, die dieser nicht annehmen konnte (Beck, Johann Friedrich, Bd. 2, 59–62).
7
 HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 347–348’. HStA München, K. blau 275/2, fol. 423 f. StA Nürnberg, ARTA 59, fol. 601–602’. StA Coburg, LA B 206, fol. 118–119. Kopp. Vgl. Moser, Reichs-Tags-Geschäfften, 188.
8
 Kurmainz, fol. 37a’, 39a’ f.
9
 Ulm, fol. 48’.
10
 Bayern, fol. 140, 141’–145; Hessen, unfol.
11
 Kurmainz, unfol.; Bayern, fol. 147.
12
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 270’–271’.
13
 Kurmainz, unfol.; Kurpfalz, fol. 189 f.
14
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 395’ f., 397. Vgl. für SR auch den Beschluss zur Supplikation in der Resolution zum 2. HA (Landfriede und Niederlande) [Nr. 291], fol. 442’ f.
15
 HStA München, KÄA 3231, fol. 192–193. StA Nürnberg, ARTA 59, fol. 603–604. HASt Köln, K+R A 198, fol. 241–242. StA Coburg, LA B 206, fol. 120–121. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 626 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 562–566’. Or.
2
 Augsburg, unfol.; Österreich, fol. 86 f.
3
 Vgl. RAb 1541, Subskription: Hg. Karl III. persönlich nach Pfalz-Neuburg (Luttenberger/Neerfeld, RTA JR XI, Nr. 941 S. 3623).
4
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 559. Or. (lat.).
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 184–190’. Kop. an KR. Ebd., fol. 227–232’. Kop. an FR. StadtA Ulm, A 28, Prod. 199. Kop. an SR.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 235–241. Kopp.
3
 Ulm, fol. 52 f. (SR); Kurmainz, unfol.; Kurpfalz, fol. 129’ f. (KR); HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 45’ (Supplikationsrat).
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 251–253’. Or. HStA München, KÄA 3231, fol. 287–288. NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 194/III, fol. 405–406’. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 662–664.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 233. HStA München, KÄA 3231, fol. 289. NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 194/III, fol. 407. Kopp.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 399–400.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 255–259’. Or. NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 194/III, fol. 305–310’. Kop.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 260–297’. Kopp.
9
 Ebd., fol. 243–248’. Or.
10
 Ebd., fol. 249–250. Kop.
11
 Kursachsen, fol. 441’–442’.
12
 Kursachsen, fol. 444–445; Kurmainz, unfol.
13
 Die Vollmacht Hg. Franz’ II. von Sachsen-Lauenburg nennt Werner v. d. Schulenburg nicht (HHStA Wien, AUR 1594 [o. D.]. Or.), gleichwohl ist er aber in der Subskription des RAb [Nr. 511] als Gesandter des Hg. enthalten.
14
 Kursachsen, fol. 458–459; Kurpfalz, fol. 225.
15
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 306–309’. Or. NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 194/III, fol. 336–341’. Kop.
16
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 298. Konz.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 641–642’. Or. HStA Stuttgart, C 1 Bü. 61, unfol. StA Darmstadt, E 1 A Nr. 39/5, unfol. Kopp.
2
 Die Beilage wird in der Supplikation angesprochen, sie fehlt jedoch bei den Akten im MEA.
3
 Vgl. Supplikation und Dekret 1582: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 437 S. 1385 f.
4
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 16’ f.
5
Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 314 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 643–644’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 80–81’. HStA München, KÄA 3230, fol. 262 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 667 f.
9
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 645 f. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 259 f., 262’. HStA München, KÄA 3230, fol. 264 f. Kopp.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 647–649’. Or. HStA Stuttgart, C 9 Bd. 195, fol. 350’–353. Konz. StA Darmstadt, E 1 A Nr. 39/5, unfol. Kop.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 650, 651’, fol. 656–659’. Kopp.
3
 Vgl. zuletzt beim RT 1582: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 436 S. 1384 f.
4
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 19–20’.
5
Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 314’ f. (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
7
 Kurpfalz, fol. 208’ f.; Kursachsen, fol. 418–419.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 654–655’. Konz. als Resolution des Supplikationsrats; fol. 652–653’. Konz. des Ständedekrets. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 92–93’. HStA München, KÄA 3230, fol. 330–331. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 675 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 1–13’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 358–367’. HStA München, KÄA 3231, fol. 267–277. Kopp.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 57–65’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 171–178’. HStA München, KÄA 3231, fol. 278–286’. Kopp. (kopiert am 6. 7./7. 7. {26. 6./27. 6.}). Vgl. zum Inhalt von Beilage 2 die Supplikation der H. von Kerstlingerode an die Reichsstände, deren Beförderung durch die Gff. erbeten wird [Nr. 447].
3
 Protest der Gesandten Bf. Heinrich Julius’ von Halberstadt, eingereicht bei der Mainzer Kanzlei (Regensburg, 10. 6. {31. 5.} 1594): Haben erfahren, dass die Gff. von Schwarzburg und Stolberg für die Gft. Honstein Dr. Jakob Rottstatt zum RT abgeordnet haben. Erklären dazu und zu der von diesen übergebenen RT-Vollmacht, dass sie beauftragt sind, für alle Gftt. und Hftt., die dem Haus Braunschweig heimgefallen sind und zuvor eine eigene Session gehabt haben, die Voten im FR zu führen und die Session zu beanspruchen. Wenngleich die Gff. von Schwarzburg und Stolberg wegen der Gft. Honstein am RKG einen Prozess führen, beharrt der Hg./Bf. bis zu dessen Abschluss auf seinem Besitzanspruch, auch weil die Gff. für Honstein von Ks. und Reich nichts zu Lehen haben und vom Ks. dafür nicht zum RT geladen worden sind. Können Rottstatt keine Rechte für Honstein einräumen, sondern die Gff. sind auf den Fortgang des Prozesses am RKG zu verweisen. Bitten, diese ‚Erinnerung‘ bei der Braunschweiger RT-Vollmacht zu registrieren und eine Anmeldung [Rottstatts] für nichtig zu erklären (HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 18–19’. NLA Hannover, Cal. Br. 1 Nr. 2071, fol. 37–38’. Kopp.).
4
 Vgl. dazu auch Brückner, Reichsstandschaft, 94–96.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 2’.
6
 Vgl. auch den Vermerk zur Supplikation in GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 5: Wurde nur zur Abschrift gegeben. Da der Konflikt am RKG anhängig ist, beließ man es dabei.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 15–17’. Kop. Referiert bei Häberlin XVIII, 157–160 (nach NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/1, fol. 394–396’. Kop.). Vgl. auch Bericht der Gesandten an Hg. Heinrich Julius vom 2. 7. (22. 6.) 1594: Da die Eingabe der Gff. gegen ihn keine Petition enthält, sondern sie ihn damit nur diffamieren oder, falls sie, die Gesandten, darauf eingehen würden, den Konflikt vom RKG abziehen wollen, widerlegen sie die Argumente nur in allgemeiner Form (ebd., fol. 418–419a. Or. Referiert bei Häberlin XVIII, 156 f.).
8
 Eine Gegensupplikation von Kanzler Nikolaus Gercken für Hg. Wolfgang von Braunschweig-Grubenhagen zur Eingabe der Gff. von Schwarzburg und Stolberg (und daneben zur Supplikation der Hh. von Kerstlingerode [Nr. 447]) wurde dem RT wohl nicht übergeben: Sie findet sich nur in der Braunschweiger Überlieferung, jedoch nicht in den Akten der Mainzer Kanzlei, und wird in den Beratungen des Supplikationsrats nicht erwähnt. Bezüglich obiger Eingabe verwies Gercken auf die noch laufenden Verhandlungen der Gff. mit Hg. Wolfgang um die Belehnung mit Lauterberg und Scharzfeld, die zudem dem Reich nicht unmittelbar unterstünden. Er bat die Reichsstände, den Gff. deren unzutreffende Vorgaben zu verweisen und sie aufzufordern, zunächst die Erklärung des Hg. abzuwarten (NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 194/I, fol. 153–156’. Kop.).
9
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 22 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 99–102’. Or.
2
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 9’ f.
3
Ebd., fol. 15 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
4
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 313’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
5
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’.
6
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 103 f. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 106–107’. HStA München, KÄA 3230, fol. 346. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 677 f.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 104 f. Konz.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 578, 579’. Or.
2
 Vgl. Jülich-Berg, fol. 222 [Nr. 88, Anm. z].
3
 Ältere gedruckte Münzakten sprechen von Desana (Münzprägung des Delfino Tizzioni, Gf. von Desana, 1582–1598).
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 590 f. Kop.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 591. Kop.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 411–412’. Kop.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 1’–2’.
3
 Kurpfalz, fol. 105’. Weitere Beratungen sind nicht dokumentiert, auch ist kein Dekret zur Supplikation überliefert.
1
 Übergabe an den Mainzer Kanzler am 5. 6. (26. 5.) auch in Speyer A, fol. 310.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 149–155’. Or. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 187–194’. HStA München, KÄA 3230, fol. 256–260’. Kopp.
3
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 157–259’. Kopp.
4
 Druck der Dekrete vom 20. 5. 1581: Ludolff, CJC, 390–392.
5
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 442 S. 1389.
6
 Vgl. die Beschwerden sowie Verhandlungsakten bei den Propositionspunkten (Bienen und Malefizsachen): Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 8a, 8b S. 247–254; Nr. 14c S. 677 f.; Nr. 14e S. 681 f.; Nr. 14k S. 717; Nr. 15c S. 722. Supplikationen der Stadt dazu und zu weiteren Punkten: Nr. 22a, 22b S. 787–791; Nr. 25b S. 799 f. Relationen KR und FR sowie Antworten der Stände dazu: Nr. 27c S. 807 f.; Nr. 27i, 27k S. 818–821. Zum Fall Bienen: Baumann, Visitationen, 151.
7
 Laufs, RKGO, 148. Vgl. dazu eine Beschwerde des RKG vom 17. 4. 1594 an den Ks. gegen die Stadt Speyer wegen der Eingriffe in die Rechte des gefreiten RKG-Personals und der beanspruchten Jurisdiktion in Malefizsachen, verlesen erst beim RDT in Speyer am 3. 8. 1595 (HHStA Wien, RK RKG-Visitationsakten 325b, unfol. Or.).
8
 DAb 1586, §§ 51 f. (Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 884 f.).
9
 Laufs, RKGO, 145. Vgl. zur Problematik der Steuerbefreiung von RKG-Praktikanten: Alter, Reichsstadt, 244–250, bes. 249 f.
10
 Vgl. Anm. 4. Zu den diesbezüglichen Konflikten zwischen Stadt und RKG vgl. Alter, Reichsstadt, 279–284.
11
 RKGO, Erster Teil, XLIX, § 1 (Laufs, RKGO, 145).
12
 Zum Konflikt um die Erlegung des Bach- und Brunnengelds vgl. Alter, Reichsstadt, 271 f.; Baumann, Visitationen, 153.
13
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 25’–26’.
14
Ebd., fol. 30 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
15
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 316 (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
16
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
17
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 260 f. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 195–196’. HStA München, KÄA 3230, fol. 254 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 409 f.
18
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 261. Konz.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 26–30’. Lat. Or.
2
 Ebd., fol. 31–48’. Kopp.
3
 Laufs, RKGO, 177.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 38 f.
5
 Ebd., fol. 51 (Billigung in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kursachsen, fol. 446 (Verlesung), 447’ (Billigung).
7
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 49–50’. Konz. als Umformulierung der Resolution des Supplikationsrats zum Ständedekret. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 269–270’. HStA München, KÄA 3230, fol. 266 f. Kopp. als Ständedekret. Referiert bei Häberlin XVIII, 357 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 106–107’. Lat. Or. HStA München, KÄA 3231, fol. 68–69. HStA Dresden, GA Loc. 10202/6, fol. 424–425’. Lat. Kopp.
2
 Vgl. die diesbezügliche Supplikation beim RT 1582: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 447 S. 1397 f. Zum Wahlkonflikt 1593/94: Gatz, Bischöfe, 158 (Lit.).
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 23.
4
 Ebd., fol. 27 f., fol. 30. Die Dekrete des Ks. vom 20. 8. und der Stände vom 31. 8. 1582 liegen in der Mainzer Überlieferung nochmals bei der aktuellen Supplikation (HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 469–472’. Kopp.). Vgl. dazu Anm. 2.
5
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 315’ (Verlesung), 316’ f. (Beschluss).
6
 Kurpfalz, fol. 208’ f., 210’; Kursachsen, fol. 418–419, 421.
7
 HHStA Wien, MEA RTA 93, fol. 474–475’. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 74–74a’. HStA München, KÄA 3231, fol. 70 f. Kopp. als Resolution des Supplikationsrats. Referiert bei Häberlin XVIII, 664 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 592–593’. Or.
2
 Ebd., fol. 594–612. Kopp.
3
 Die Supplikation zitiert § [162] der RMO 1559. Vgl. Leeb, RTA RV 1558/59, Nr.804 S. 1981 f.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 148–151’. Or. mit abweichendem Datum der Abschrift (8. 7.); dagegen alle reichsständischen Kopp.: 7. 7. HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 28–31’. HStA München, KÄA 3230, fol. 294–296. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 646–649. Knappe Auswertung bei Schmidt, Grafenverein, 190 f.
2
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 453 S. 1402 f.
3
Jülich und Hessen waren bereits in der Festlegung des RDT 1555 enthalten, der RAb 1559 (§ 50) erweiterte lediglich die personell gebundene Besetzung von 1555 kontinuierlich auf die Häuser bzw. Reichsstände (Leeb, RTA RV 1558/59, Nr.806 S. 2020 f.). Erweiterung der Besetzung im RAb 1570 (§ 20) um Konstanz (Bf.), Burgund, Braunschweig-(Wolfenbüttel) und Pommern (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1214).
4
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 258 f.
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 153–157’. Or. mit abweichendem Datum der Abschrift (25. 7.); dagegen alle reichsständischen Kopp.: 23. 7. (13. 7.). HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 32–35’. HStA München, KÄA 3230, fol. 298–300. Kopp. Referiert bei Häberlin XVIII, 650–653.
6
 Die Gesandten der Wetterauer Gff. drückten nach der Verlesung der Gegenerklärung am 22. 7. im privaten Gespräch mit den schwäbischen Verordneten ihr Befremden über diese Behauptung aus. Daraufhin äußerte der schwäbische Gesandte [wohl G. Müller], die jetzt persönlich anwesenden Gff. hätten Zweifel, ob die 1582 interzedierenden Vertreter dafür von den schwäbischen Gff. tatsächlich beauftragt waren (Wett. Gff., unfol.).
7
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 316.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 159–173’. Or. (kopiert 30. 7.). HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 37–41’ (kopiert 30. 7. {20. 7.}). HStA München, KÄA 3230, fol. 298–300. Kop. (o. D.). HStA München, K. blau 275/2, fol. 336–341’ (kopiert 29. 7. {19. 7.}). Referiert bei Häberlin XVIII, 654–660; Moser, Staatsrecht L, 354 f.
9
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 174–178’. HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 42–45’. HStA München, KÄA 3230, fol. 307–309’. Kopp. (kopiert am 30. 7. {20. 7.}). Referiert bei Häberlin XVIII, 643–646.
10
 Interzession vom 29. 7. 1582 (wie Anm. 2).
11
 Vgl. die Beratungen im KR am 30. 7. und 1. 8. [Nr. 40, 42], die Forderung in der Quadruplik zum 1. HA (Türkenhilfe) [Nr. 253], fol. 80’, sowie in der Anmahnung der protestantischen Stände zu den Gravamina [Nr. 405], fol. 183.
12
 Kurmainz, unfol.; Kursachsen, fol. 399.
13
 HStA München, K. blau 275/2, fol. 110 f. (Protokoll). Die Beratungen am 5. 8. fehlen im Kurmainzer Protokoll des Supplikationsrats.
14
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 180–182’. Or.
1
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 642–645’. Or. HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 60–62’. Kop.
2
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 635, 636’. Or. HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 63. Kop.
3
 Kursachsen, fol. 566 f.; Kurpfalz, fol. 268.
4
 HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 646 f. Konz. HStA Dresden, GA Loc. 10203/6, fol. 65–66’. Kop.
5
 In der Beratung (Votum Kurpfalz): Stadt Ulm und die Gff. von Kirchberg.
1
 Die Übergabe an den Ks. erfolgte wohl kurz vorher, nachdem Hg. Friedrich am 8. 7. in Regensburg angekommen war. Zuvor hatten seine Gesandten dem Hg. geraten, mit der Übergabe bis zu seiner Ankunft abzuwarten (Berichte vom 17. 6. {7. 6.} und 22. 6. {12. 6.} 1594: HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Orr.).
2
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 732–741’. HStA Dresden, GA Loc. 10692/21, fol. 5–11’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 574–581’. Kopp. HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Konz. Druck (mit einer Kürzung und mit Datum 24. 6. 1594): Sattler, Geschichte V, Beilage Nr. 31 S. 102–107. Danach referiert bei Häberlin XVIII, 631–639. Vgl. zur Supplikation die Gutachten zur Frage der Afterlehenschaft a) des Mömpelgarder Kanzlers Dr. Johann Christoph Zenger und b) von Zenger und M. Enzlin (jeweils November 1593); c) von M. Enzlin (2. 4. {23. 3.} 1594; ca. 300 Seiten umfassend): HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13a, unfol. Orr. Stellungnahmen anderer Württemberger Räte zum Gutachten Enzlins (2. 4. {23. 3.} und 6. 4. {27. 3.} 1594): HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Orr. Das in Stuttgart erstellte Konz. für die Supplikation an den Ks. wurde in Regensburg von M. Enzlin und N. Varnbühler d. Ä. nochmals leicht revidiert (Bericht Varnbühlers an den Hg. vom 22. 6. {12. 6.}: Ebd., unfol. Or.).
3
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 742–753’. HStA Dresden, GA Loc. 10692/21, fol. 13–19’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 582–593’. Kopp. Beilage B auch in HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Konz. mit Datum 9. 7. (29. 6.), sowie weiteres Konz. mit korr. Datum 14. 7. (4. 7.).
4
 Vgl. die Antwort Ehg. Ferdinands an Hg. Friedrich (Innsbruck, 20. 7. 1594): Da die Frage das gesamte Haus Österreich betrifft, kann Ehg. dem Ks. nicht vorgreifen, sondern muss dessen Erklärung abwarten (HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Or.; präs. Regensburg, 23. 7. {13. 7.}. HHStA Wien, Württembergica 49 Konv. 1, unfol. Konz.). Vgl. auch Ehg. Ferdinand an den Ks. (20. 7. 1594): Schickt seine Vorantwort an den Hg. und bittet um Bescheid, wie er sich zur Supplikation erklären soll (ebd., unfol. Konz.).
5
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 728–731’. Or. mit eigenhd. Unterzeichnung. HStA Dresden, GA Loc. 10692/21, fol. 2–4’, 12’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 570–573’. Kop. HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Konz. mit abweichendem Datum 11. 7. (1. 7.).
6
 Vgl. Anm. 2 und 3.
7
 Kursachsen, fol. 308’–309’.
8
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 756–764’, 769–770. HStA Dresden, GA Loc. 10692/21, fol. 25–32’. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 594–600’. Kopp. HStA Stuttgart, A 34 Bü.22a, Prod. 26; Bü.22b, Prod. 5. Kopp. Vgl. Konz. vom 9. 7. (29. 6.) 1594: Ebd., Bü. 22a, Prod. 23. Vorstufe für das Konz.: Ebd., Bü. 22a, Prod. 19. Konzeptkop. Aufzeichnung zur Vorsprache beim Ks. mit Übergabe der Supplikation am 19. 7. (9. 7.): Ebd., Bü. 22a, Prod. 25. Kop. Regest der Supplikation: Adam, Landtagsakten, Nr. 83 S. 201–203.
9
 Vgl. die Überlieferung zu diesen Beratungen mit Konzz. der Supplikationen, Gutachten der Landschaft zur Frage der Afterlehenschaft und weiteren Akten in Verbindung mit dem Landtag im April 1594: HStA Stuttgart, A 34 Bü.22a, Bü. 22b passim. Vollmacht der Landschaft für die Verordneten vom 21. 4. (11. 4.) 1594: Ebd., A 34 U 33. Or. (Konzz.: Ebd., A 34 Bü. 22a, Prod. 11a, 11b; Kop.: A 34 Bü.22b, Prod. 3). Die Reisekosten der landschaftlichen Verordnung beim RT beliefen sich auf 5331 fl. (ebd., A 34 Bü. 59, Prod. 14a). Vgl. Adam, Landtagsakten, 140–163, 174 f.: Verhandlungen des Hg. und hgl. Räte mit dem Ausschuss der Landstände seit Anfang April 1594 sowie beim Landtag ab 19. 4. (9. 4.) 1594 mit Abschied vom 21. 4. (11. 4.) um die Abordnung einer landständischen Gesandtschaft zum RT wegen der Afterlehenproblematik, Entwurf der Supplikationen der Landschaft an den Ks. und an die Reichsstände [!]. Korrespondenzen zur Anreise des Landschaftsverordneten Anfang Juni: Ebd., 190–192. Umfassend zur Durchführung der Gesandtschaft seit 17. 6. (7. 6.) anhand Protokoll und Berichten der Gesandten sowie deren Korrespondenz mit Hg. Friedrich: Ebd., 195–215. Vgl. zur Gesandtschaft auch Sattler, Geschichte V, 175 f.; im Zusammenhang mit dem vorausgehenden Landtag und der Supplikation des Hg.: Sauer, Herzog, 158–161.
10
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 766–768’. Or. HStA Dresden, GA Loc. 10692/21, fol. 24 f., 33 f. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 601–603’. Kopp. HStA Stuttgart, A 34 Bü.22a, Prod. 21, 22; Bü.22b, Prod. 6: Konzz. mit Datum 9. 7. (29. 6.) 1594; 2 verbesserte Konzz. vom 22. 7. (12. 7.) und 23. 7. (13. 7.): Ebd., Bü. 22a, Prod. 27a, 27b. Regest: Adam, Landtagsakten, Nr. 86 S. 208.
11
 Vgl. Anm. 8.
12
 Kursachsen, fol. 336’ f. Zur Audienz im KR vgl. Adam, Landtagsakten, 207 f.
13
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 772. Konz.
14
 Kurmainz, unfol.; Kurpfalz, fol. 232. Kursächsisches Votenprotokoll für diese Beratung: HStA Dresden, GA Loc. 10692/21, fol. 113–119’.
15
 Vor und zu Beginn des RT war neben Pfalz-Neuburg und einigen anderen Ständen Kurpfalz der Ansprechpartner insbesondere zum Verfahren bei den Bemühungen um die Lösung aus der Afterlehenschaft. Vgl. die Korrespondenz in HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Vgl. dazu eine umfangreiche information schriftmit historischen und rechtlichen Darlegungen, die anderen Ständen überschickt wurde: HStA Dresden, GA Loc. 10692/21, fol. 37–111. StA Marburg, 4e Nr. 1395, fol. 805–880. Kopp. HStA Stuttgart, A 100 Bü. 23, fol. (5) 1–80’. Kop., gerichtet an Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg. In Regensburg bat M. Enzlin namentlich den Pfgf., Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen sowie die Gesandten der Kurpfalz, Hessens und Braunschweigs um Stellungnahmen zum Konz. der Supplikation sowie um deren Unterstützung. Vgl. die Berichte an den Hg. vom 28. 5. (18. 5.), 6. 6. (27. 5.), 17. 6. (7. 6.), 22. 6. (12. 6.) (HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Orr.). Erbtruchsess Christoph von Waldburg empfahl Ehg. Ferdinand von Tirol, er möge wegen dieser Bemühungen der Württemberger Gesandten die Kff. und wichtigsten Ff. beim RT von seinen Verordneten über den Sachverhalt unterrichten und bitten lassen, die Forderung nicht zu unterstützen (Regensburg, 29. 6. 1594: HHStA Wien, Württembergica 49 Konv. 1, unfol. Or.).
16
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 773. Konz.
17
 HStA Stuttgart, A 107 Bü. 13b, unfol. Or.; A 23 Bü. 22a, Prod. 28. Kop. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Ww, fol. 606–607’. Kop.
18
 In der folgenden Korrespondenz des Ks. mit den Ehgg. ging es primär um die Frage, ob Kg. Philipp II. von Spanien als Mitglied des Hauses Habsburg in die Beratung einbezogen werden musste (Regensburg, 23. 8. 1594, an Ehg. Ferdinand von Tirol: HHStA Wien, Württembergica 49 Konv. 1, unfol. Or.). Ein Gutachten der oberösterreichischen Regierung (o. O., 30. 9. 1594) befürwortete dies, weil die Belehnung Kg. Ferdinands I. beim RT 1530 mit den Reichslehen des Hauses Österreich, darunter auch Württemberg, durch Ks. Karl V. für sich und ihre beiderseitigen Erben erfolgt sei (ebd., unfol. Or. Entsprechendes Schreiben Ehg. Ferdinands an den Ks.; o. O., 14. 11. 1594: Ebd., unfol. Konz.).
19
 Aufzeichnung Doldes in Württemberg, fol. 655’ f., o. D. Nicht zutreffend ist die Schilderung in einer Württemberger Chronik, wonach Hg. Friedrich beim RT das Hgt. als Reichlehen empfangen habe. Ist also daß hauß Württemberg vom hauß Österreich erlediget worden(HStA Stuttgart, J 1 Nr. 11, fol. 444; identisch in WLB Stuttgart, Cod. hist. 2° 698, fol. 324).
1
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 11–22’. Or. HStA Stuttgart, A 3 Bü. 109, unfol. Kop.
2
 Sohn des Gabriel von Salamanca-Ortenburg.
3
 Sohn des Ferdinand von Salamanca-Ortenburg.
4
HHStA Wien, MEA RTA 92, Fasz. ‚Protokoll‘, fol. 43’ f.
5
Ebd., fol. 51 (in allgemeiner Form für mehrere Supplikationen). Bestätigt im Dorsv. des Mainzer Konz. für das Dekret.
6
 Kurpfalz, fol. 220 f.; Kursachsen, fol. 446 f. (Verlesung), 447’ (Billigung).
7
 HHStA Wien, MEA RTA 92, fol. 23–24’. Kop. der Resolution des Supplikationsrats, die im Konz. zum Ständedekret umformuliert wird. HStA Dresden, GA Loc. 10203/5, fol. 266–267’. HStA München, KÄA 3231, fol. 197–198. HStA Stuttgart, A 3 Bü. 109, unfol. Kopp. als Ständedekret.