Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb

Ebenso wie für den RT 15821liegt 1594 eine Vielzahl von Mitschriften für Mitglieder des FR vor, die dessen Verhandlungen in Votenform oder als zuverlässige Verlaufsprotokolle sehr gut wiedergeben. Auch deshalb dient für die Edition nicht ein Protokoll als durchgehende Textvorlage, sondern um die Position möglichst vieler Stände zu veranschaulichen, wird aus fünf Mitschriften jeweils eine als Vorlage ausgewählt und im Dokumentenkopf des Sitzungstages angegeben. Dieses Verfahren ist zudem erforderlich, weil das detailreichste, von den bayerischen Gesandten angefertigte Protokoll (Bayern) bereits am 2. 7. 1594 vorzeitig endet. Bis dahin dient es weit überwiegend als Textvorlage. Das österreichische Protokoll erfasst zwar durchgehend die Voten, allerdings in einer inhaltlich sehr reduzierten Form, die für die vorstimmenden Ff. häufig nur die Grundaussage ohne Argumentation und für die in der Sessionsordnung Nachfolgenden nur den Anschluss an andere Stände festhält. Deshalb werden neben Österreich auch Augsburg, Würzburg und Württemberg ausgewählt als Textvorlage herangezogen. Ansonsten werden diese und viele der übrigen Verlaufsprotokolle im Variantenapparat berücksichtigt, falls sie Zusätze, Korrekturen oder Kommentare enthalten. Weil damit die Verhandlungen des FR insgesamt sehr gut dokumentiert sind, ist die Berücksichtigung weniger aussagefähiger Berichts- und Beschlussprotokolle verzichtbar. Folgende Protokolle wurden ermittelt:

1) Bayern2. Votenprotokoll, verfasst von Hofratssekretär Dr. Christoph Gewold3, beginnend mit dem Einzug des Ks. am 18. 5. Es schildert eingangs die Gründe für den Aufschub der RT-Eröffnung wegen der Magdeburger Session und protokolliert dabei einige diesbezügliche informelle Verhandlungen. Als Kurienprotokoll setzt es ein mit der Eröffnung des RT am 2. 6. und zeichnet sodann die Verhandlungen im FR inklusive der Ausschussberatungen zum 1. HA (Türkenhilfe) und 2. HA (Landfriede und Niederlande) detailliert auf, bricht aber unvermittelt am 2. 7. ab4 und umfasst demnach nur die erste Phase des RT.

2) Bayern A5. Verlaufsprotokoll, verfasst von Ägidius Albertinus6, beginnend mit dem Einzug Hg. Maximilians von Bayern in Regensburg am 9. 5. Der Schwerpunkt des Protokolls liegt zum einen zeitlich vor der Eröffnung des RT und zum anderen auf der Beschreibung von Ankünften und Einzügen, anderer zeremonieller Akte und des zeremoniellen Ablaufs gegenseitiger Besuche. Ausführlich geschildert werden die Verhandlungen zum Geleitstreit Bayerns mit Pfalz-Neuburg, der Einzug des Ks. am 18. 5. und die Eröffnung des RT. Auch im Folgenden konzentriert es sich auf zeremonielle Aspekte, hingegen wird für FR lediglich die Einberufung der Sitzungen konstatiert, ohne auf deren Inhalte einzugehen. Hierfür verweist Albertinus auf die Ausführungen im Reichs prothocoll des Dr. Gewold (= Bayern). Die Aufzeichnungen enden wie im Protokoll Gewolds vorzeitig am 2. 7. Für die inhaltliche Dokumentation der FR-Verhandlungen ist die Mitschrift ohne Belang, die zeremoniellen Aspekte werden an entsprechender Stelle ausgewertet.

3) Österreich7: Votenprotokoll, verfasst von Reichshofrat Hans Ludwig von Ulm. Es hält eingangs die Sessionsfolge im FR fest, listet den Reichsanschlag der wichtigeren Stände auf8, erfasst unvollständig einen österreichischen Protest bezüglich der Session und protokolliert sodann die Sitzungen des FR vom 6. 6. bis zum Ende des RT am 19. 8., indem es zwar alle Voten aufzeichnet, meist jedoch in sehr knapper Form. Das Protokoll beinhaltet die Ausschussberatungen zum 2. HA (Landfriede und Niederlande), nicht jedoch jene zum 1. HA (Türkenhilfe), an denen Österreich nicht beteiligt war. Daneben protokolliert Österreich eine Sitzung der katholischen Stände sowie die Beratung im Redaktionsausschuss für den RAb am 13. 8.

4) Würzburg9: Sonderprotokoll zur Anreise von Bf. Julius nach Regensburg und zu den dortigen Verrichtungen bis zur Eröffnung des RT (10. 5.–3. 6.).

5) Würzburg A10: Votenprotokoll (Bf. Würzburg), beschränkt auf die Beratungen des 1. HA (Türkenhilfe) im Zeitraum vom 6. 6. bis 23. 7.; mit thematisch inserierten Aktenstücken.

6) Würzburg B11: Voten-, teils Verlaufsprotokoll (Bf. Würzburg), beschränkt auf die Beratungen des 2. und der folgenden HAA (Landfriede und Niederlande, Reichsjustiz, Reichsmünzwesen, Reichsmatrikel, Session) im Zeitraum vom 27. 6. bis 16. 8.

7) Augsburg12: Votenprotokoll (Bf. Augsburg), verfasst vom Gesandten Dr. Christoph Schilling. Eingangs Verweise auf die Einberufung des RT sowie die Abordnung und Ankunft der Gesandten in Regensburg am 3. 5. Es folgen Einträge für den Zeitraum bis zur RT-Eröffnung am 2. 6. (ksl. Empfangskommission, Einzug des Ks., Verzögerung der Eröffnung wegen der Magdeburger Sessionsfrage, schwäbischer KT in Regensburg) und sodann als Hauptinhalt das Protokoll der Verhandlungen im FR ab 6. 6. bis zum Ende des RT sowie für einige Sitzungen der katholischen Stände.

8) Augsburg A13: Votenprotokoll (Bf. Augsburg) mit Inhalt als FR-Protokoll wie in Nr. 7, jedoch zusätzlich mit der Aufzeichnung von zwei Sitzungen der katholischen Stände (6. 8., 14. 8.), die in Augsburg fehlen.

9) Württemberg14: Überwiegend Voten-, teils Verlaufsprotokoll (Hg. Württemberg), zunächst für den Zeitraum vom 2. 6. (23. 5.) bis 4. 8. (25. 7.) verfasst von Dr. Matthäus Enzlin, anschließend für die letzten Verhandlungstage vom 16. 8. (6. 8.) bis 19. 8. (9. 8.) fortgesetzt von Dr. Christian Dolde. Die Mitschrift erfasst auch die Beratungen im FR-Ausschuss zum 1. HA (Türkenhilfe) und verweist vereinzelt in knapper Form auf Versammlungen der protestantischen Stände.

10) Eichstätt15: Verlaufsprotokoll (Bf. Eichstätt), verfasst von Vizekanzler Dr. Hildebrand Thiermeyer. Es zeichnet meist nur die Voten der führenden Stände auf und ordnet die Nachstimmenden diesen zu. Neben den Verhandlungen im FR werden im Gesamtzeitraum vom 5. 5. bis 25. 8. vor der RT-Eröffnung auch Ankünfte von Reichsständen, der Einzug des Ks. und Beratungen des Fränkischen Kreises sowie nach der Verlesung des RAb Abreisen aus Regensburg und daneben mehrere Sitzungen der katholischen Stände protokolliert.

11) Bamberg16: Beschlussprotokoll (Bf. Bamberg), das abschnittsweise für jeweils einige Verhandlungstage zusammengefasst als Beilage zu den Berichten an den Bf. geschickt wurde. Die Aufzeichnungen beginnen mit der Verhandlungseröffnung im FR am 6. 6., beinhalten auch dessen Ausschusssitzungen zum 1. HA (Türkenhilfe) und enden vorzeitig am 1. 8. Neben FR werden im laufenden Protokoll einige Sitzungen der katholischen Stände erfasst.

12) Freising17: Zunächst Voten-, dann Verlaufsprotokoll (Bf. Freising), verfasst von Kanzler Dr. Daniel Pagge. Es umfasst mit dem Zeitraum 2. 6. bis 19. 8. den gesamten RT mit den Verhandlungen im FR und den Sitzungen der katholischen Stände. Die Mitschrift ist insbesondere in der ersten Hälfte weitgehend zerstört und zudem durch Schimmelbefall geschädigt.

13) Freising A18: Fragmentarische Reinschr. als Abschrift von Freising, umfassend die Tage vom 2. 6. bis 14. 6.

14) Freising B19: Fragmentarische Reinschr. als Abschrift von Freising, umfassend die Tage vom 2. 7. bis 13. 7., beinhaltend auch die Sitzung der katholischen Stände am 12. 7.

15) Metz20: Verlaufs-, teils Beschlussprotokoll (Kardinal Karl von Lothringen als Bf. von Metz), vereinzelt mit Voten der vorstimmenden Stände, verfasst von Dr. Joseph Bilonius. Die Mitschrift beginnt mit der Ankunft des Gesandten am 8. 5., zeichnet vor der RT-Eröffnung einige informelle Gespräche auf und protokolliert die Hauptverhandlungen vom 2. 6. bis 9. 8. sowie Sitzungen der katholischen Stände.

16) Lausanne21: Voten-, teils Verlaufsprotokoll mit sehr knappen Einträgen, verfasst vom bayerischen Rat Dr. Otto Forstenhäuser für Bf. Anton [Antoine de Gorrevod] von Lausanne, den er gemeinsam mit Hans Albrecht Dichtl beim RT vertrat. Die Aufzeichnungen beginnen am 15. 5. und brechen am 6. 7. ab.

17) Jülich-Berg22: Bei grundlegenden Erstberatungen einer Thematik Voten-, ansonsten Verlaufsprotokoll für den gesamten Verhandlungszeitraum vom 2. 6. bis 19. 8., beinhaltend auch die Ausschusssitzungen zum 1. HA (Türkenhilfe) und 2. HA (Landfriede und Niederlande).

18) Hessen23: Verlaufsprotokoll, verfasst vom Gesandten Eberhard von Weyhe. Eingangs Verweis auf die Ladung der drei Lgff. zum RT, die Abordnung der Gesandten und deren Verrichtungen in Regensburg vor der RT-Eröffnung. Das Protokoll erfasst zahlreiche informelle Gespräche vor und nach der RT-Eröffnung, die Verhandlungen im FR während der gesamten Dauer vom 2. 6. (23. 5.) bis 19. 8. (9. 8.) inklusive der Sitzungen des Ausschusses zum 1. HA (Türkenhilfe) und des Redaktionsausschusses für den RAb, daneben die Versammlungen der fränkischen24und der oberrheinischen Kreisstände neben dem RT sowie in sehr guter Form die Religionsverhandlungen der protestantischen Stände.

19) Sachsen-Weimar25: Verlaufsprotokoll, das meist die vorstimmenden Voten wiedergibt und diesen die folgenden Stände nach Konfession, Bank oder korrespondierender Aussage zuordnet. Das eigene Votum für Sachsen-Weimar wird immer ausführlich festgehalten. Verfasst wurde das Protokoll bis 1. 7. (21. 6.) gemeinsam von den Gesandten Dr. Wolfgang Spelt und Hans Melchior von Wittern, danach allein von Spelt26. Es beginnt mit ihrer Ankunft am 4. 5. (24. 4.), zeichnet sodann viele informelle Gespräche vor der Verhandlungseröffnung auf, geht auch auf Beratungen der Stände aus dem Obersächsischen und dem Fränkischen Kreis ein und protokolliert als Kernpunkt die Sitzungen des FR im gesamten Verhandlungszeitraum vom 6. 6. (27. 5.) bis 19. 8. (9. 8.). Anschließend wird es mit knappen Einträgen fortgeführt bis zur Abreise der Gesandten am 28. 8. (18. 8.). Für die Religionsverhandlungen verweist es auf ein eigens dafür angefertigtes Protokoll, das nicht aufgefunden werden konnte.

20) Sachsen-Coburg27: Beschlussprotokoll, beginnend mit der RT-Eröffnung am 2. 6. (23. 5.) und vorzeitig bereits am 13. 7. (3. 7.) endend.

21) Baden-Durlach28: Teils Voten-, teils Verlaufsprotokoll, verfasst von den Gesandten Johann Ulrich Burrus und Johann von Ulm, beginnend mit Hinweisen auf den Aufschub des RT durch den Ks., die Anreise der Gesandten, Ankünfte anderer Reichsstände und den Einzug des Ks. Die Hauptverhandlungen zeichnet es von der RT-Eröffnung bis 16. 8. (6. 8.) auf und geht dabei auch auf die protestantischen Religionsverhandlungen ein.

22) Baden-Baden29: Knappes Beschlussprotokoll für den Zeitraum vom 6. 6. bis 13. 7.

23) Pommern-Stettin30: Berichts- oder Beschlussprotokoll, eigenhd. verfasst vom Gesandten Dr. Gallus Beck. Es verzeichnet eingangs die Ankunft der Gesandten am 2. 5. (22. 4.), viele informelle Unterredungen sowie Beratungen der protestantischen Stände vor und nach der Eröffnung des RT, die Verhandlungen der obersächsischen Kreisstände neben dem RT und als Hauptbestandteil die Sitzungen des FR (auch des Ausschusses zum 1. HA) vom 10. 6. (31. 5.) bis 19. 8. (9. 8.).

24) Pommern-Wolgast31: Abschlussbericht in Form eines Beschlussprotokolls von der Ankunft der Gesandten am 23. 5. (13. 5.) bis 11. 8. (1. 8.), beinhaltend viele Verrichtungen zu Privatsachen, die Verhandlungen der obersächsischen Kreisstände, zahlreiche Beratungen der protestantischen Stände sowie die Sitzungen des FR vom 6. 6. (27. 5.) bis 9. 8. (30. 7.).

25) Braunschweig-Wolfenbüttel32: Verlaufs-, teils Beschlussprotokoll, das den Zeitraum vom 2. 6. (23. 5.) bis 23. 7. (13. 7.) umfasst und neben den Verhandlungen des FR viele Sitzungen der protestantischen Stände erfasst.

26) Braunschweig-Wolfenbüttel A33: Während der Sitzungen aufgezeichnete Bleistiftnotizen in vielen kleinen Geheften, die chronologisch nicht geordnet sind. Die Notizen sind im Textbestand nicht identisch mit der Reinschr. Braunschweig-Wolfenbüttel und deren Rapular, auch umfassen sie mit 23. 6. (13. 6.) bis 16. 8. (6. 8.) einen anderen Berichtszeitraum. Die Bleistifteinträge sind vielfach verwischt oder ausgebleicht und deshalb nicht durchgehend lesbar.

27) Braunschweig-Lüneburg34: Protokollauszüge aus der Überlieferung Hg. Ernsts von Braunschweig-Lüneburg zu Celle, die für KR/FR nur die Beratung am 10. 8. (31. 7.) und ansonsten einige Religionsverhandlungen der protestantischen Stände aufzeichnen.

28) Einen Sonderfall stellt wie schon beim RT 158235die Protokollierung für Pfalz-Neuburg dar: Sie erfolgte nicht chronologisch fortlaufend für die Gesamtverhandlungen im FR, sondern in der Anfertigung der Mitschriften und in deren Ablage (zusammen mit den jeweils zugehörigen Akten) thematisch separiert. Innerhalb der thematischen Ordnung wurden die Einzelabschnitte des Protokolls chronologisch in kleinen Einheiten angefertigt und als „Relation“ datiert. Demnach sind zu unterscheiden: Pfalz-Neuburg A36: Nur ein Protokollabschnitt für die RT-Eröffnung (2. 6.) und die erste Sitzung des FR am 6. 6. (27. 5.). Pfalz-Neuburg B37: 20 Protokollabschnitte zu den Beratungen des 1. HA (Türkenhilfe) vom 10. 6. (31. 5.) bis 9. 8. (30. 7.). Pfalz-Neuburg C38: 10 Protokollabschnitte zu den Beratungen des 2. HA (Landfriede und Niederlande) vom 27. 6. (17. 6.) bis 19. 8. (9. 8.; die Verlesung des RAb wird in diesem Abschnitt erfasst). Pfalz-Neuburg D39: 18 Protokollabschnitte zu den Beratungen des 3.–6. HA (Reichsjustiz, Reichsmünzwesen, Reichsmatrikel, Session) mit jeweils thematisch gesonderter Protokollierung für jeden einzelnen HA; 10. 6. (31. 5.) und 14. 6. (4. 6.) sowie Zeitraum vom 29. 7. (19. 7.) bis 16. 8. (6. 8.). Pfalz-Neuburg G40: Protokollabschnitte zu Sessionsfragen (Vorrangstreit einzelner Stände, Teilnahme der Stadt Augsburg am SR, Magdeburger Sessionsstreit, Session des Hst. Straßburg), die teils im FR-Protokoll und teils bei den Supplikationen zu Sessionsbelangen ausgewertet werden oder den Verhandlungen auf Konfessionsebene zuzuordnen sind. Die Neuburger Protokolle zu den Religionsverhandlungen im engeren Sinn finden sich in Kapitel F. Die Neuburger Mitschriften sind als Voten- oder sehr gutes Verlaufsprotokoll zu klassifizieren: Sie zeichnen viele der führenden Voten einzeln auf und fassen meist nur die in der Sessionsordnung in der zweiten Hälfte oder im letzten Drittel folgenden Stimmen zusammen. Das eigene Votum wird vielfach außerhalb des Protokolls schriftlich fixiert und deshalb in der Mitschrift nicht mehr ausgeführt. Verfasst wurde das Protokoll von verschiedenen Hdd., wovon zwei Hans Kaspar Roth von Schreckenstein und Johann Zöschlin zuzuordnen sind.

29) Holstein41: Beim Protokoll der Gesandten Kg. Christians IV. von Dänemark für das Hgt. Holstein, Benedikt von Ahlefeld und Dr. Veit Winsheim, handelt es sich um einen Sonderfall, da sie nur an der RT-Eröffnung, anschließend wegen der strittigen Sessionsfrage aber nicht am FR teilnahmen. Die Einträge, beginnend mit 9. 5. (29. 4.) und endend am 16. 7. (6. 7.), legen anfangs den Schwerpunkt auf informelle Unterredungen der protestantischen Stände sowie deren Religionsberatungen im Plenum, ansonsten beschränken sie sich im weiteren Verlauf auf die eigenen Belange im Zusammenhang mit dem Bemühen um die Session im FR und dem Streit um die Zulassung der Gesandten Kgn. Sophies42. Die Verhandlungen im FR werden nicht thematisiert.

30) Pfalz-Zweibrücken43: Protokollauszug, thematisch beschränkt auf die Beratung des 3. HA (Reichsjustiz) an vier Sitzungstagen im FR, als „Relation“ vom 10. 8. (31. 7.) und unterzeichnet von den Gesandten Ottheinrich Landschad von Steinach, Johann Sturtz und Johann Heinrich Schwebel.

31) Ein Protokollauszug44 aus Pfälzer Provenienz nur für 10. 5. (30. 4.), 18. 5. (8. 5.), 24. 5. (14. 5.) und 28. 5. (18. 5.; interne Pfälzer Beratungen zum Sessionsstreit mit dem Haus Sachsen), 2. 6. (23. 5.; RT-Eröffnung) und 6. 6. (27. 5.; Sitzung des FR).

32) Schwäb. Gff.45: Verlaufsprotokoll, verfasst von Dr. Gallus Müller, dem Gesandten der schwäbischen Gff. Das Protokoll verweist einleitend auf die Festlegung der RT-Vertretung beim Grafentag zu Riedlingen am 29. 3. sowie die Anreise der Gesandten und zeichnet sodann die Verhandlungen im FR bis 19. 8. sowie mehrere Sitzungen der katholischen Stände auf.

33) Schwäb. Gff. A46: Knappes Beschlussprotokoll, das eingangs kurz den Einzug des Ks. am 18. 5. und die RT-Eröffnung am 2. 6. anspricht und anschließend die Verhandlungen im FR bis 19. 8. sowie wenige Sitzungen der katholischen Stände enthält.

34) Wett. Gff.47: Voten-, teils nur Verlaufsprotokoll für die Wetterauer Gff., mit einem vorangestellten ausführlichen Abschlussbericht an die Gff., verfasst und unterzeichnet vom Gesandten Dr. Andreas Christiani. Der einleitende Bericht schildert die Ladung der Gff. zum RT, die Benennung der Gesandten, seine, Christianis, Protokollführung für alle Verhandlungsebenen (FR, Religionsberatungen, Supplikationsrat), die Mehrheitsproblematik beim RT, die protestantischen Gravamina und die Bemühungen um die Wahrung des Votums der Gff., verbunden mit einem kurzen inhaltlichen Abriss. Das eigentliche Protokoll beginnt mit der Ankunft Christianis am 3. 5. (23. 4.), informiert anschließend über zahlreiche informelle Unterredungen noch vor der RT-Eröffnung und zeichnet die Verhandlungen im FR (mit dem Ausschuss zum 2. HA, Landfriede und Niederlande) sowie die Beratungen der protestantischen Stände bis 19. 8. (9. 8.) zuverlässig auf.

35) Wett. Gff. A48: Verlaufsprotokoll aus der Provenienz der Wetterauer Gff., ohne Nennung des Verfassers. Es beginnt ebenfalls mit der Ankunft der Gesandten am 3. 5. (23. 4.), enthält jedoch keine Versammlungen der protestantischen Stände vor der RT-Eröffnung und protokolliert die Verhandlungen im FR zwar bis 19. 8. (9. 8.), weist allerdings Lücken auf, da es viele Sitzungen nicht erfasst.

Ergänzend zur Protokollführung der Wetterauer Gff. sind die privaten Aufzeichnungen Gf. Philipp Ludwigs II. von Hanau-Münzenberg zu erwähnen, der sich im Rahmen seiner Reisen (1593 bis 1595) in Regensburg aufhielt und dort als Verordneter der Wetterauer Gff. bis zu seiner Abreise bereits am 22. 6. (12. 6.) an einigen Sitzungen des FR und der protestantischen Stände teilnahm. Sein Diarium49 gibt aufschlussreiche Einblicke in den Alltag eines RT-Teilnehmers jenseits der offiziellen Verhandlungsebene, deren Beschreibung hinter der intensiveren Schilderung privater Verrichtungen und zeremonieller Aspekte (Spaziergänge, gegenseitige Besuche, gemeinsame Mahlzeiten mit vielen Ff., Teilnahme an Banketten, Gottesdiensten sowie auch an katholischen Messen und Vespern, Beobachtung katholischer Prozessionen50etc.) zurücktritt.

36) Henneberg51: Anfangs Beschluss-, später gutes Verlaufsprotokoll mit den Voten der führenden Stände, verfasst und unterzeichnet vom Gesandten Humpert von Langen. Die Aufzeichnungen sprechen zunächst das RT-Ausschreiben, die Anreise des Gesandten und informelle Beratungen von Ständen des Fränkischen Kreises an. Die Verhandlungen im FR werden vollständig vom 6. 6. (27. 5.) bis 19. 8. (9. 8.) protokolliert. Für die Religionsberatungen verweist von Langen auf ein eigenes Protokoll (= Henneberg A).

37) Schwarzburg52: Protokollfragment nur für die Sitzungen des FR am 27. 5. (6. 6.), 10. 6. (31. 5.) und 14. 6. (4. 6.) sowie für einige Beratungen der obersächsischen Kreisstände Anfang Juni.

Komplettiert wird die gute Quellenlage für die Verhandlungen im FR durch die umfängliche Reichstagskorrespondenz, also die Berichte der Gesandten und die Weisungen ihrer Herren. Folgende Korrespondenzen wurden ermittelt und im Kommentar ausgewertet, falls sie über die Protokolle hinaus Zusatzinformationen enthalten, Hintergründe erhellen oder die Abläufe kommentieren: Bff. von Augsburg53, Bamberg54, Münster55, Salzburg56; Johannitermeister57; Abt von Salmannsweiler58; protestantische  Hochstiftsadministratoren:  Magdeburg59. Weltliche Fürsten: Baden-Baden60, Baden-Durlach61, Bayern62, Bur- gund63, Brandenburg-Ansbach64, Braunschweig-Lüneburg65, Braunschweig-Wolfenbüttel66, Hessen-Kassel67, Holstein (Dänemark)68, Jülich69, Mecklenburg-Güstrow70, Österreich (Ehg. Ferdinand II. von Österreich-Tirol)71, Pfalz-Neu- burg72, Pfalz-Zweibrücken73, Pommern-Stettin74, Pommern-Wolgast75, Sachsen- Coburg76, Sachsen-Weimar77, Württemberg78; Gft. Henneberg-Schleusingen79, schwäbische Gff.80, Wetterauer Gff.81, Gf. Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt82.

Ergänzend zur guten Protokollierung der Verhandlungen im FR und insbesondere für Ereignisse und Absprachen am Rande kommen vorrangig die Korrespondenzen Bayerns, Brandenburg-Ansbachs, Braunschweig-Wolfenbüttels, Hessen-Kassels und Württembergs in Betracht. Die Berichte sind darüber hinaus für die Dokumentation der beiderseitigen informellen innerkonfessionellen Unterredungen (vgl. Abschnitte F, G) unverzichtbar.

Anmerkungen

1
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, 425–432 (Vorbemerkung zum FR-Protokoll).
2
 HStA München, KÄA 3234, fol. 1–128’, 131–158’ [auf fol. 129–130 ein später eingelegtes Protokoll für eine interne Beratung, die nicht dem RT 1594 zuzuordnen ist]. Reinschr. von mehreren Hdd. Aufschr. außen: Prothocollum der reichstags handlung. Das Protokoll stellt in dieser zusammenhängenden Form wohl eine nachträglich bearbeitete Fassung dar, da es ursprünglich abschnittsweise zusammen mit den Berichten nach München geschickt wurde. Vgl. Bericht Hg. Maximilians an Wilhelm V. vom 20. 5. 1594: Verweist auf das beigelegte Protokoll (HStA München, KÄA 3232, fol. 92–97’, hier 92. Or.). Memoriale Hg. Maximilians für den nach München zurückkehrenden Rudolf von Helfenstein (o. D., zugehörige Vollmacht für Helfenstein vom 21. 6. 1594): Das Protokoll soll noch diese Woche mundiert und dem Hg. geschickt werden. Dem hat der Hg. alle Voten, /336’/ sovil man heren khönnen, und verhoffenlich besser als aus dem össterreichischen und saltzburgischen prothocoll, zu entnehmen (ebd., fol. 335–338, hier 336’. Or.). Weiteres Fragment (Reinschr.), das mit 18. 5. beginnt, aber schon am 13. 6. abbricht: BSB München, Cgm 1365, fol. 213–240.
3
 Die Verfasserschaft ergibt sich eindeutig aus Aussagen in Bayern A (vgl. oben). Dagegen weist Stieve, Politik I, 191, Anm. 1, die Mitschrift (Bayern) irrtümlich Ägidius Albertinus zu.
4
 Vgl. auch Stieve, Politik I, 229, Anm. 3.
5
 HStA München, KÄA 3229, fol. 512–537 (9. 5.–20. 5.); KÄA 3234, fol. 159–164 (Fortsetzung ab 20. 5., reichend bis 2. 7.). Überschr.: Verzaichnus, waß sich von tag zu tag seither ihrer f. Dlt., hertzog Maximilians in Bayrn etc., meines gnedigsten hern, zue Regenspurg gehaltenen einritts ungeferlich begeben. Reinschr. Vgl. das Rap.: Ebd., KÄA 3229, fol. 482–511.
6
 Albertinus (1560–1620) war 1594 Sekretär beim bayerischen Hofrat (Lanzinner, Fürst, 291 f.).
7
 HHStA Wien, RK RTA 65, Fasz. „Prothocoll“, fol. 1–98. Überschr.: Prothocoll sampt allen beylagen, waß uff dem reichstag zu Regenspurg anno 1594 im fursten raht berathschlagt unnd abgehanndlet worden. Von mir, Hannß Ludwig von Ulm, röm. ksl. Mt. Reichs hof rath unnd in die fürsten räth bey währendem reichstag von dem hochlöblichen hauß Össterreich abgeordneten, vermerckht unnd zue der cantzley gelüfert worden. No. 1. Reinschr. mit wenigen Korrekturen und Ergänzungen. Neben dieser Mitschrift wurde von den Gesandten Ehg. Ferdinands II. von Tirol ein eigenes Protokoll angefertigt, das jedoch nicht aufgefunden werden konnte. Die Gesandten G. Hager und B. Laymann verwiesen in den Berichten an den Ehg. wiederholt auf ihre zusammen mit den Verhandlungsakten überschickten Protokollabschnitte [fehlen bei den Berichten]. Vgl. Berichte vom 8. 6. (Übersendung der Proposition mit zugehörigem Protokoll: HHStA Wien, RK RTA 66a, fol. 431, 434’. Or.); vom 23. 6. (schicken Protokoll mit Verhandlungen zur Türkenhilfe: Ebd., fol. 437–438’. Or.); vom 23. 8. (verweisen für den Verlauf des RT auf das Protokoll, das sie sukzessive überschickt haben, sowie aktuell für den Abschluss des RT auf beiliegenden beschluß des protocols (ebd., fol. 481–485’, hier 481. Or.).
8
 Vgl. die knappe Auswertung bei Schulze, Reich, 343: Nach dieser Auflistung (fol. 3’) betrug der Realwert eines Römermonats 61 424 fl. (abweichend bei Schulze, Erträge, 178 f.: 60 424 fl.).
9
 StA Würzburg, WRTA 85, unfol. Reinschr.
10
 StA Würzburg, WRTA 85, unfol.; Protokoll in sich foliiert: fol. 1–155’ (Protokoll bis fol. 137, dann inserierte Aktenstücke). Reinschr. Überschr.: Prothocollum sampt beygefüegten resolutionen und decreten der röm. ksl. Mt., auch chur-, fürsten und stenden deß gehaltenen reichstags zu Regenspurg de anno 1594, belangendt den ersten puncten kayserlicher Mt. proposition etc.; [von anderer Hd.:] in puncto contributionis contra turcam.
11
 StA Würzburg, WRTA 85, unfol.; Protokoll in sich foliiert: fol. 1–34’, 156–196. Reinschr. Überschr.: Folgen die protocolla und schrifften uber die andern Reichs tractationen, primo quoad alterum punctum propositionis, den landfrieden und dessen execution, item dz niederlendische krigswesen betreffend.
12
 StA Augsburg, Hst. Augsburg MüB Lit. 1128, unfol. Reinschr. mit durchnummerierten Randverweisen auf die im Protokoll angesprochenen Akten, eigenhd. unterzeichnet von: Christoff Schilling, doctor, dozumal des stiffts Augspurg zue sollchem reichßtag abgeordneter; subscripsi zu Burckhausen den 24. Aprilis anno 1596 [!], und hab es dazumal gleich uff Dillingen, sollches abcopieren, überschickht. Das Rap. vgl. im Folgenden.
13
 StA Augsburg, Hst. Augsburg MüB Lit. 1128, unfol. Rap. der Reinschr. des Augsburger Protokolls, eigenhd. verfasst von Christoph Schilling.
14
 HStA Stuttgart, A 262 Bd. 71, fol. 593–652 (der von Enzlin verfasste Teil), teils Reinschr., teils Rap. Überschr.: Protocollum aller im fürsten raht und desselben verordneten ausschutz wie auch in pleno furgeloffnen handlungen. Ebd., fol. 653–656 (Fortsetzung, verfasst von Dolde). Überschr.: Relation Dr. Christiani Tholdii. Weitere Überschr. (fol. 654): Underthenige relation, was nach abreisen Dr. Mattaei Entzlins undt Dr. Johann Jacob Reinhardts bey jüngst gewesenen comitiis verhandlet worden etc.
15
 HStA München, K. blau 307/8, fol. 1–110. Reinschr. Überschr.: Prothocollum et diarium seu acta quotidiana uber den sub Rudolpho II. gehaltnen Reichs tag zu Regenspurg anno 1594.
16
 StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 55 Fasz. 3, fol. 1–82’. Reinschr. Überschr.: Protocollum reichßtags zu Regenßpurg 1594.
17
 HStA München, Hst. Freising K. blau 221/3, unfol. (derzeit für die Benutzung wegen Schimmelbefalls gesperrt). Teils Reinschr., teils Rap. Überschr. außen [wegen der Schäden nur bedingt lesbar]: Ausfuerliche unnd […] relation, was auf […] reichstag zu Regenspurg von […] session […] tractiert, gehandelt […] worden. Commissarii et legati fringenses […] fuerunt: Ulrich Hacker, Domdekan; Ludwig Schrenck, Domherr, Vikar und Offizial; Daniel Pagge, Kanzler. Vermerk von anderer Hd.: 1594. N. B.: Ist so zerrissen hiher gekommen.
18
 HStA München, Hst. Freising K. blau 221/6, unfol. Reinschr.
19
 HStA München, Hst. Freising K. blau 220/2, unfol. Reinschr.
20
 ADBR Strasbourg, 15 J 54, unfol. Or.-Mitschrift von Hd. Bilonius. Überschr.: Prothocollum, aufm reichßtag zu Regenspurg anno 94 gehaltten, alß ich von meim gnedigsten hern cardinal zu Lottringen wegen ir hochf. Gn. anbevholnen stifft Metz principaliter et consequenter vel in eventum des stifft Straßburg halber dahien abgesandt worden. J. Bilonius, Dr., subscripsit.
21
 BSB München, Cgm 1365, fol. 187–211’. Rap. Überschr.: Prothocollum, wz anno 94 uff dem Reichs dag zue Regenspurg gehandlett worden.
22
 LAV NRW R, JB II 2344, fol. 88–267. Reinschr. mit wenigen Korrekturen. Vgl. als weitere Stufe eine bearbeitete Abschrift der Reinschr., in der die Korrekturen in den Text integriert sind, die aber unvollständig ist und schon am 30. 7. 1594 abbricht: LAV NRW R, Kleve-Mark, Akten 3150, fol. 94–215.
23
 StA Marburg, 4e Nr. 1396, unfol. Nachträglich durch von Weyhe bearbeitete Reinschr. Überschr.: Protocollum, auffm reichstage zu Regenspurgk, anno 1594 gehalten, derleihen [?] Eberhart von Weihe daselbsten zusammengetragen. Cantzley zu Cassell. Zuvor war eine Erstfassung des Protokolls abschnittsweise mit den jeweils aktuellen Berichten an Lgf. Moritz geschickt worden. Vgl. Bericht der Gesandten vom 11. 5. (1. 5.) 1594: Verweisen für die Ereignisse seit 4. 5. (24. 4.) auf das beigefügte Protokoll (StA Marburg, 4e Nr. 1394, unfol. Or.; präs. Kassel, 21. 5. {11. 5.}). Später in dieser Form in weiteren Berichten wiederholt.
24
 Die hessischen Gesandten nahmen für die Hft. Schmalkalden am fränkischen KT teil.
25
 HStA Weimar, C 339c, fol. 1–284’. Reinschr. Überschr.: Protocoll, uffm reichstage zu Regensburgk anno 1594 gehalten. Vgl. dazu eine überarbeitete Abschrift der Weimarer Reinschr. in StA Gotha, GA Nr. 122, fol. 80–338’: Fast durchgehend textgleich, nur ganz vereinzelt sind Inhalte inseriert, die in Weimar fehlen und einem anderen Protokoll - wohl jenem A. Bocks für Kursachsen (Kursachsen A) - entnommen wurden.
26
 Vgl. Schlusseintrag in HStA Weimar, C 339c, fol. 284’: Das Protokoll ist von Hans Melchior von Wittern, Rat zu Weimar, und mir, Dr. Wolffgang Spelten, von anfang des Reichs tags biß auf den 21. Junii in gesambtt, hernacher aber von demselbigen tag biß zue end des Reichs tags von mir, Dr. Spelten, allein gehalten worden. Auch im ersten, gemeinsam verfassten Teil spricht nur Spelt von sich in der 1. Person.
27
 StA Coburg, LA B 205, fol. 23–48. Reinschr.; gleichlautendes Rap.: Ebd., LA B 204, fol. 1–19’.
28
 GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 178, fol. 1–184. Bearbeitete Reinschr. mit Randverweisen auf die im Protokoll angesprochenen Akten. Überschr.: Prothocollum uff dem reichstag zu Regenspurg anno domini 1594.
29
 GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 181, unfol. Reinschr. Überschr.: Prothocol. Das Datum des 1. protokollierten Tages ist verschrieben: Montag nach Trinitatis, 7. [!] Juni.
30
 AP Stettin, AKS I/205, pag. 423–553. Rap.
31
 AP Stettin, AKW 65, fol. 69–94. Reinschr. mit Nachträgen am Rand. Überschr.: Relation, was anno 1594 zu Regenspurgk aufm reichstage gehandelt. Vgl. das Rap.: Ebd., fol. 2–20’.
32
 NLA Hannover, Cal. Br. 11 Nr. 197, fol. 147–190. Reinschr. mit Korrekturen; chronologisch nicht korrekt abgelegt. Vgl. eine Abschrift dieser Reinschr., in der die dortigen Korrekturen in den Text integriert sind: Ebd., fol. 111–126’ (Abschnitt B: 2. 7. {22. 6.} – 13. 7. {3. 7.}) und fol. 191–206’ (Abschnitt A: 2. 6. {23. 5.} – 2. 7. {22. 6.}). Abschnitt B setzt für 2. 7. unmittelbar Abschnitt A fort, der im Akt falsch eingelegt ist. Die Abschrift ist gegenüber Braunschweig-Wolfenbüttel nicht vollständig und bricht mit 13. 7. (3. 7.) ab. Vgl. zudem das Rap. für diese Reinschrr.: NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/1, fol. 180–202’ (sehr eng beschrieben) für den Zeitraum vom 2. 6. (23. 5.) bis 23. 7. (13. 7.).
33
 NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/2, fol. 398–650. Rap.
34
NLA Hannover, Celle Br. 1 Nr. 60/1, fol. 146–159’. Rap.
35
 Vgl. Leeb, RTA RV 1582, 426–428.
36
 HStA München, K. blau 274/8, fol. 282–293’. Rap., datiert Regensburg, 7. 6. (28. 5.).
37
 HStA München, K. blau 274/9, fol. 1–3, 7–17, 45–47’, 57–71, 155, 157 f., 171, 193–198’, 205–210’, 225, 240–251’, 269, 294–297’. Rap. Datierungen vom 10. 6. (31. 5.) – 9. 8. (30. 7.).
38
 HStA München, K. blau 274/10, fol. 19–22, 82–86, 88–90’, 92–98’, 132–141’, 186, 197–206, 230–235’, 243–257, 260–261. Rap. Datierungen vom 27. 6. (17. 6.) – 9. 8. (30. 7.); die letzte Relation ist nicht mehr datiert.
39
 HStA München, K. blau 274/11, fol. 1–3, 5 f., 49–65’, 77–81’, 223–224’, 235–240’, 247, 250 f. (Protokollabschnitte zum 3. HA und für Supplikationen zum Thema RKG); fol. 257–258, 269–275 (Protokollabschnitte zum 4. HA, Reichsmünze); fol. 343–344’ (Protokollabschnitte zum 5. HA, Matrikel); fol. 355–356’, 359, 363–364’ (Protokollabschnitte zum 6. HA, Session). Überwiegend Rap., teils Reinschr. Datierungen vom 10. 6. (31. 5.) – 9. 8. (30. 7.); der letzte Abschnitt ist nicht mehr datiert.
40
 HStA München, K. blau 275/3, passim.
41
 RA Kopenhagen, TKUA RD A II, RDA 4, unfol. Reinschr. mit Randverweisen auf die im Protokoll angesprochenen Akten. Überschr.: Protocoll undt vorzeichnus Benedictußen von Alefeldts undt Dr. Winsheimen, was auff dem Reichs tage zu Regenspurgk, worzu sie gezogen und sie vorrichtet, vorgelauffen, dahinwarths dan der königk zu Dennemargk etc., ihr gnedigster herr, sie abgefertigett.
42
 Vgl. bei den Supplikationen [Nr. 446].
43
 HStA München, K. schwarz 16700, fol. 232–247’. Reinschr. Überschr.: Protocollum in puncto iusticiae, zue Regenspurg aufm reichstag anno 1594 gehalten. Vgl. dazu einen von Stephan Berchtold, dem Verordneten Administrator Johann Georgs von Straßburg, kommentierten Protokollauszug zu diesen Verhandlungen beim 3. HA (Reichsjustiz) an den 4 Tagen: Halbbrüchig die Protokollauszüge, daneben der Kommentar Berchtolds: AVCU Strasbourg, AA 845, fol. 1–17 (Vermerk zur Überlieferung: Diese RTA 1594, seind hinder herrn Dr. Stephano Berchtoldo, seligen, nachdem derselbig anno 1613 uff dem reichstag zu Regenspurg todt plieben, in dessen stuben gefunden worden alhie den 6. Octobris anno 1613.).
44
 HStA Dresden, GA Loc. 10204/1, fol. I-IX (in dieser Form dem nachfolgenden kursächsischen KR-Protokoll vorangestellt). Überschr.: Prothocollum unndt vertzeichnus, was uff dem Reichs tag zue Regenspurg verhandelt wordenn anno 1594.
45
 HStA Stuttgart, B 571 Bü. 576, fol. 145–273. Zunächst Rap. von Hd. Gallus Müller, dann Reinschr. mit wenigen Korrekturen; zu Beginn weitgehend zerstört (Seitenränder abgerissen). Die gleichlautende, bearbeitete Abschrift (ebd., fol. 11–107) ist aufgrund ausgebleichter Tinte überwiegend nicht lesbar. Überschr.: Prothocollum deß zuo Regenspurg gehaltnen reichstag in anno 1594, uff den fürsten rath gerichtet und beschriben durch Gallum Millern, der rechten doctorn, der wolgebornen gemeiner deß loblichen schwebischen Reichs craiß graven, auch derselben banckhs verwanten rath, syndicus unnd zue bemeltem Reichs tage abgesandter.
46
 HStA Stuttgart, B 571 Bü. 576, fol. 111–140. Rap. (im Textbestand nicht mit Schwäb. Gff. übereinstimmend). Überschr.: Protocollum zue Regenspurg in anno 1594 gehaltnen Reichs tags. Verfasser und Provenienz konnten nicht ermittelt werden, doch entstand das Protokoll im Umfeld der schwäbischen Gff. Eine wörtlich übereinstimmende Abschrift ist überliefert in StadtA Augsburg, RTA 57, fol. 10–46. Reinschr. Überschr.: Protocollum unnd summarische vertzeichnus, wz uf dem zu Regenspurg anno 1594 gehaltenen reichstag von dem 2. Junii biß uf den 9./19. Augusti inclusive gehanndlet unnd furgenommen worden.
47
 StA Marburg, 81 Nr. A/184/1 Bd. 3, unfol. Bearbeitete Abschrift. Aktentitel: Relation und prothocoll, was uf jüngst gehaltenem reichstag zu Regenspurg vom 23. Aprilis [3. 5.] biß uf den 9. Augusti [19. 8.] dießes 94. jhars und also von anfang biß zu endt deßelben reichstagkh ist vorgelauffen, im Reichs- unnd der evangelischenn stenden rath unnd zusammenkunfft die zeith uber proponirt, daruff votirt unndt geschloßen worden. Anno 1594. No. IIII. Überschr. zu Beginn des eigentlichen Protokolls: Prothocollum von all dem jenigen, so uf jungst gehaltenem reichstag zu Regenspurgk vom 23. Aprilis [3. 5.] biß uff den 9. Augusti [19. 8.] dießes 94. jahrs ist vorgelauffen unnd gehandlett worden. Zwei gleichlautende Abschriften des Protokolls: HStA Wiesbaden, Abt. 171 R 607, unfol., sowie ebd., Abt. 171 R 495, unfol.
48
 HStA Wiesbaden, Abt. 131 Nr. IVa 77, unfol. (abgelegt in 2 getrennten Teilen). Reinschr., durch Schimmelbefall weitgehend zerstört. Überschr.: Protocol, was auf dem reichstag zu Regenspurg anno 94 vorgelauffen.
49
 Tagebuch für die gesamte Reise von 1593–1595: StA Marburg, 81 Nr. A/47/8; für den Aufenthalt in Regensburg vom 19. 5. (9. 5.) – 22. 6. (12. 6.): fol. 15–17 (Itinerar und tägliche Kurzeinträge); fol. 46–51 (Tagebuch). Vgl. die Auswertung bei Müller-Ludolph, Philipp Ludwig, 67–114 (Reisen insgesamt); für den RT: 87–98; Rauch, Bildungsreisen; für den RT: 12–17.
50
 Der reformierte Gf. zeigte sich interessiert an katholischen Riten, die er fasziniert, teils distanziert (fol. 50 – Fronleichnamsprozession: Der bischoff, so den abgott trug […]) beschrieb und dabei wiederholt auf die herliche music hinwies. Vgl. auch Rauch, Bildungsreisen, 16 f.
51
 StA Meiningen, GHA II Nr. 88, fol. 179–339’. Überwiegend Reinschr., teils ergänzt mit Einträgen von anderer Hd. Überschr.: Protocoll.
52
 StA Rudolstadt, Kanzlei Rudolstadt D VI 1f Nr. 1, fol. 383–388’. Reinschr.
53
 StA Augsburg, Hst. Augsburg MüB Lit. 1128, unfol.: Konzz. und überwiegend auch Orr. der Berichte zunächst der 3 Gesandten, ab 14. 6. nur noch Schillings; Weisungen des Bf. im Or. Zeitraum: 4. 5.–5. 8.
54
 StA Bamberg, Hst. Bamberg GK 546, fol. 74–149 passim: Berichte und Weisungen im Or. Zeitraum: 2. 5.–25. 6. Einige weitere Weisungen zu Privatsachen: Ebd., Fränkischer Kreis KA 1063, fol. 106–120’ passim.
55
 LAV NRW W, Fb. Münster, LA Akten 473/10, fol. 141–262’ passim: Berichte der Gesandten an Statthalter und Räte in Münster im Or., deren Weisungen im Konz. oder Or. Zeitraum: 23. 5.–15. 8.; dazu 1 Berichte an Domdechant und Domkapitel (9. 7. 1594): Ebd., Fb. Münster, Domkapitel Münster Akten 3784, unfol.
56
 LA Salzburg, GA IV/1, fol. 308–319’: 2 Berichte der Gesandten vom 8. 8. und 12. 8. (spätere Kopp.).
57
 GLA Karlsruhe, Abt. 90 Nr. 245, unfol.: Wenige Berichte im Konz. und Weisungen im Or.; 19. 7.–23. 8.
58
 GLA Karlsruhe, Abt. 98 Nr. 4960, unfol. Orr. der Berichte Johann Sigmunds von Hornstein; 6. 6.–19. 7.
59
 Überliefert ist nur 1 Bericht der Gesandten vom 2. 6. (23. 5.): GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Vv, fol. 873–881’. Kop. Weisung Administrator Joachim Friedrichs vom 6. 6. (27. 5.) vgl. als Beilage zu Nr. 336.
60
 GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 175, unfol.: Wenige Berichte vom 4. 6. – 4. 7. im Or., 1 Weisung vom 16. 6. im Konz.
61
 GLA Karlsruhe, Abt. 50 Fasz. 174, unfol. Berichte der Gesandten vom 5. 5. (25. 4.) – 4. 8. (25. 7.) im Or. Keine Weisungen überliefert.
62
 HStA München, KÄA 3232, fol. 49–301’, 335–552’: Berichte Hg. Maximilians und von Gesandten sowie die Weisungen Hg. Wilhelms im Or. Vgl. dazu die Konzz. der Berichte ebd., KÄA 3229, fol. 65–70’, 96–476’ passim, sowie die Konzz. der Weisungen ebd., K. schwarz 6966 Fasz. 1, fol. 4–113’ passim (Berichte bis zur Abreise Maximilians verfasst von Gewold, danach von Hörwarth; Weisungen konzipiert von Ulrich Speer; vgl. Stieve, Politik I, 191, Anm. 1). Daneben: Kopp. von Berichten Maximilians (bis 23. 6.): Ebd., K. schwarz 6968, fol. 38–53, 79–101 (2 weitere Berichte im Or.: GHA München, KA 618/II, unfol.). Weitere Berichte von Gesandten: HStA München, K. schwarz 10254, unfol.; 2 Berichte Adolf Wolffs: Ebd., K. schwarz 902, fol. 216–221’ (Or.). Einige Berichte des ksl. Sekretärs Johann Barvitius: Ebd., K. schwarz 10255, fol. 1–18. Sehr dichte, teils tägliche Berichterstattung; wiederholt 2 oder 3 Berichte gleichen Datums zu den Verhandlungen im FR sowie mit Hintergrundinformationen und zu Aktivitäten außerhalb des FR. Zeitraum: 29. 4.–19. 8. Korrespondenzen intensiv benutzt bei Stieve, Politik I. Einige Berichte Maximilians gedruckt bei Aretin, Geschichte I, 492–510; 2 Berichte des Ä. Albertinus gedruckt bei Gemert, Niederländer, 64–66.
63
 Auf die Recherche der im AG Brüssel, Secrétairerie d’État Allemande 475, überlieferten RT-Korrespondenz der burgundischen Gesandten wurde verzichtet. Auswertung weniger Berichte bei Stieve, Politik I, 252 f., Anm. 3; 263 f., Anm. 6; Hassel, Bündnis, 525 mit Anm. 17.
64
 StA Nürnberg, ARTA 57, Prod. 76–115 passim: Berichte im Or., Weisungen im Konz. oder Or.; hier bis 8. 6. (29. 5.); ARTA 60, fol. 196–634’ passim: Berichte im Or., Weisungen im Konz. oder Or.; 8. 6. (29. 5.) – 30. 8. (20. 8.). Daneben: Ebd., ARTA 61, Prod. 6–55, 89–103 (Berichte und Weisungen überwiegend im Konz.); wenige Konzz. auch in ARTA 58, Prod. 161–173 passim. Korrespondenzen zum fränkischen Reiterkontingent: Ebd., ARTA 54, Prod. 120–155 passim. Berichtszeitraum: 24. 4. (14. 4.) – 30. 8. (20. 8.). 2 Berichte C. von Waldenfels: Waldenfels, Freiherrn II, 336 f. Auswertung der Berichte: Waldenfels, Freiherrn V, 164–168.
65
 Nur 1 Bericht vom 29. 6. (19. 6.): NLA Hannover, Celle Br. 1 Nr. 60/1, fol. 142–145’. Or.
66
 NLA Wolfenbüttel, 1 Alt 1 A Fb. 1 Nr. 41/1, fol. 176–179’, 294–344 passim, 418–419’, 503–516’ passim, 544 f.; ebd., Nr. 41/2, fol. 332–348’, 683–692’, 717 f.: Berichte und Weisungen im Or.; 4. 6. (25. 5.) – 9. 8. (30. 7.). Referat vieler Berichte bei Häberlin XVIII, passim.
67
 StA Marburg, 4e Nr. 1397, unfol. Orr. der Berichte und der Weisungen. Vgl. Konzz./Kopp. von Weisungen: Ebd., 4e Nr. 1394. Zeitraum: 28. 4. (18. 4.) – 4. 8. (25. 7.). Die vorliegenden Berichte enden vorzeitig am 17. 7. (7. 7.); mehrere Berichte, auf die in Weisungen Bezug genommen wird, sind nicht überliefert.
68
 RA Kopenhagen, TKUA RD B Gesandtskabsrelationer 126: 4 Berichte an Kg. Christian IV. im Zeitraum 13. 5. (3. 5.) – 8. 7. (28. 6.) sowie mehrere Berichte an Statthalter Heinrich Rantzau (Orr.).
69
 LAV NRW R, JB 2343, fol. 301–530’ passim: Berichte und Weisungen im Or. Ebd., JB 2345, fol. 1–29, 44–63: Berichte im Konz. Ebd., Kleve-Mark, Akten 3150, fol. 444–506’ passim: Einige Berichte in Kop. sowie Berichte des Johannes Turck, Kanzleiverwandter, gerichtet nur an den Kleve-märkischen Kanzler Heinrich von Weeze im Or. Zeitraum: 25. 5.–25. 8. Adressaten waren weit überwiegend die Jülich-Klever Räte in Düsseldorf, daneben vereinzelt Hgn. Jakobe, nur 1 Bericht ging an Hg. Johann Wilhelm.
70
 LHA Schwerin, RTA I GstR 31a, fol. 55 f., 128 f., 139–144’; GstR 31b, fol. 246–341’ passim; GstR 31c, fol. 433–500’ passim, 616–617’: Berichte im Or., Weisungen im Konz.; Zeitraum: 19. 4. (9. 4.) – 10. 9. (31. 8.).
71
 HHStA Wien, RK RTA 66a, fol. 393–438’, 467 f., 481–485’: Berichte (unvollständig) der Gesandten Laymann und Hager mit Beilagen im Or., 1 Weisung im Konz. Zeitraum: 15. 5.–23. 8. Daneben wurde der Ehg. unterrichtet von Andreas Unterberger (Berater seiner Gemahlin Anna Katharina Gonzaga), in Regensburg anwesend im Gefolge des Hg. von Mantua. Vgl. 2 Antworten des Ehg. an Unterberger auf dessen nicht überlieferte Berichte: TLA Innsbruck, Hofrat A/R Kart. 84 (1594), unfol. Konzz. Eine Sonderrolle nehmen die Berichte der Gesandten der innerösterreichischen Landstände ein, da sie an den Kurienberatungen nicht beteiligt, sondern nur zur Verrichtung ihrer Werbung [Nr. 282–285] anwesend waren: Berichte des Siegmund Friedrich von Herberstein an die Landschaftsverordneten der Steiermark und Ehg. Maximilian als Regent sowie deren Weisungen: StLA Graz, Laa. A. A. IV, K. 8 H. 15, K. 9 H. 16, K. 10 H. 17 und 18, K. 11 H. 19, K. 12 H. 22, unfol.; ebd., Laa. A. A. III, LH 42, fol. 284–307’, 487–504’. Berichte (20. 5.–25. 8.) im Or. und Konz., Weisungen des Ehg. im Or. Gesammelte Weisungen (Orr.) der Landschaftsverordneten an Herberstein oder Sekretär Stephan Speidl: Ebd., Laa. A. A. IV, K. 21 H. 48, unfol. (9. 5.–16. 8.). Vgl. daneben das wichtige Tagebuch Speidls (StLA Graz, Laa. A. A. IV, K. 12 H. 22, unfol. Tagebuch in sich foliiert: 1–140’. Edition: Loserth, Tagebuch). Korrespondenzen und Tagebuch benutzt bei Schollich, Verhandlungen; Loserth, Innerösterreich. Analyse des Tagebuchs: Tersch, Selbstzeugnisse, 435–444; Rudolph, Reich, 467–469.
72
 HStA München, K. blau 274/8, fol. 133–137, 172–176’, 183–190’; 274/10, fol. 273–279; 274/11, fol. 225, 233 f.; 274/12, fol. 262–359’ passim; 275/1, fol. 1–13, 27–34; 275/2, fol. 108 f., 120–122’; 275/3, fol. 150 f., 177, 182 f., 275, 282–327’ passim, 354, 366–370. Berichte und Weisungen jeweils im Or. und Konz., gemäß dem Verfahren bei den Protokollen thematisch separat abgelegt. Zeitraum wegen der Anwesenheit des Pfgf. zweigeteilt: 1. 5. (22. 4.) – 16. 5. (6. 5.), 6. 8. (27. 7.) – 29. 8. (19. 8.). Ausgewertet bei Kossol, Reichspolitik.
73
 HStA München, K. blau 444/4, unfol.; 444/33, unfol.; 444/148, fol. 1–2’, 25–28, 52–54’; 80–81’, 157–160’: Berichte und Weisungen im Or. und Konz. Zeitraum: 19. 5. (9. 5.) – 13. 8. (3. 8.), thematisch beschränkt auf eigene Belange (Jülicher Administration).
74
 AP Stettin, AKS I/201, pag. 1351–1538 passim: Berichte an Hg. Johann Friedrich (Or.); AKS I/203, pag. 183–222 passim: Weisungen (Or.), pag. 335–346, 361–372: 2 Berichte (Or.). Zeitraum: 6. 5. (26. 4.) – 30. 7. (20. 7.).
75
 AP Stettin, AKS I/205, pag. 167–216 passim: Berichte an Hg. Bogislaw XIII. (Or.), 1 Weisung (Konz.); ebd., AKW 64, fol. 65–66’, 71–85’, 119–130 passim: Berichte und 1 Weisung. Zeitraum: 26. 5. (16. 5.) – 31. 7. (21. 7.).
76
 Berichte an die Hgg. Johann Casimir und Johann Ernst, die lange Zeit persönlich anwesend waren, konnten nicht aufgefunden werden. Vgl. 1 Bericht des Bamberger Gesandten Achaz Hüls an Hg. Johann Casimir vom 4. 8. (StA Coburg, LA B 205, fol. 448–450’. Or.) sowie den späteren Abschlussbericht der eigenen Gesandten an Hg. Johann Ernst vom 2. 9. 1594 (HStA Weimar, C 165, fol. 10–32’. Or.).
77
 Die Berichte während der Absenz Hg. Friedrich Wilhelms, auf welche die Gesandten im Protokoll verwiesen (Sachsen-Weimar, fol. 283’), konnten mit Ausnahme eines Schreibens (Spelt an den Hg.; 21. 7. {11. 7.}: HStA Dresden, GA Loc. 10203/4, fol. 329–330’. Or.) nicht aufgefunden werden.
78
 HStA Stuttgart, A 262 Bd. 70, fol. 587–850 passim; A 262 Bd. 71, fol. 3–8’, 66–69’, 80–86’, 205–210’, 221–222’: Berichte und Weisungen im Or. Einige Konzz.: A 262 Bd. 633, unfol. Weitere Berichte zur Afterbelehnung: Ebd., A 107 Bü. 13b, unfol. Zeitraum: 28. 4. (18. 4.) – 24. 6. (14. 6.) (Ankunft des Hg. am 8. 7.).
79
 StA Meiningen, GHA II Nr. 90, fol. 436–443; ebd., GHA II Nr. 131, fol. 67–74, 198–211’, 232–261 passim, 398–405’, 428–429, 451–455’: Berichte des Gesandten von Langen an Statthalter und Räte in Meiningen im Or., Weisungen im Konz.; Schwerpunkt sind Kreisbelange. Zeitraum: 11. 5. (1. 5.) – 31. 7. (21. 7.).
80
 HStA Stuttgart, B 571 Bü. 586, fol. 2–42’, 137–151’: Berichte an die ausschreibenden Gff. Joachim von Fürstenberg und Eitel Friedrich von Hohenzollern. Orr. und Konzz.; Zeitraum: 7. 5.–24. 7.
81
 Berichte an Gf. Johann VI. von Nassau-Dillenburg, Gf. Ludwig II. von Nassau-Saarbrücken-Weilburg und einige Räte: HStA Wiesbaden, Abt. 171 R 597, unfol. (Orr.); Abt. 131 Nr. IVa 77, unfol. (Konzz.). Zeitraum: 12. 5. (2. 5.) – 28. 7. (18. 7.).
82
 StA Rudolstadt, Kanzlei Rudolstadt A VII 4e Nr. 29, unfol. (dazu 1 Bericht ebd., D VI 1f Nr. 1, fol. 259–261’): Wenige Berichte im Zeitraum 12. 5. (2. 5.) – 17. 7. (7. 7.).